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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Vorwürfe erschüttern Pinakotheken: Belästigung bis Überwachung?
Kultur

Vorwürfe erschüttern Pinakotheken: Belästigung bis Überwachung?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 4. April 2025 08:48
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Nach der Auswechslung des Chefs der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wegen Hinweisen auf „Organisationsversagen“ werden schwerwiegende Vorwürfe bekannt. Dem Deutschlandfunk seien „von verschiedensten Menschen aus den Staatsgemäldesammlungen“ Unterlagen mit Vorwürfen zu mehreren Bereichen zugespielt worden, schildert der Chefreporter des Senders, Stefan Koldehoff. Die Bandbreite reicht demnach von sexueller Bedrängung Minderjähriger und rassistischer Belästigung durch Aufsichtspersonal über die Überwachung von Mitarbeitern bis hin zu Sicherheitslücken.

Inhaltsübersicht
Verhaltenskontrolle von MitarbeiternBlume: „Vorwürfe in der ganzen Breite“Grüne kritisieren Minister Blume„Das lässt mich nicht ruhig schlafen“

Die Staatsanwaltschaft teilt mit, sie habe ein Vorprüfungsverfahren eingeleitet. „Hierbei handelt es sich nicht um Ermittlungsverfahren gegen bestimmte Beschuldigte.“ Vielmehr werde geprüft, ob ein Anfangsverdacht bestehe. Zur Art der Vorwürfe äußert sich die Behörde nicht.

Verhaltenskontrolle von Mitarbeitern

Zu den Staatsgemäldesammlungen, die seit Wochen wegen ihres Umgangs mit NS-Raubkunst-Verdachtsfällen in der Kritik stehen, gehören die drei weltberühmten Pinakotheken, das Museum Brandhorst, die Sammlung Schack und zwölf Staatsgalerien. Laut Deutschlandfunk lautet einer der Vorwürfe, dass Überwachungskameras in Sammlungsräumen zur Verhaltenskontrolle von Mitarbeitenden genutzt worden seien. „Wer telefoniert gerade, wer hat sein Sakko nicht richtig an? So eine Liste liegt uns vor“, sagt Koldehoff.

Mindestens zwei minderjährige Schülerinnen, die bei einem Projekt mitgearbeitet haben, beklagten den Angaben zufolge, sie seien sexuell bedrängt, nach Telefonnummern gefragt und „im Aufzug wohl auch körperlich berührt worden, durch Räume verfolgt worden bis ins museumseigene Café“. Aus einem Lagerraum seien Imitate von Reisepässen, die für ein Ausstellungsobjekt angefertigt worden waren, entwendet und an Mitarbeitende verteilt worden. Zudem gebe es den Vorwurf mangelnder Sicherheitsstandards – auch in Bezug auf Kunstwerke.

Blume: „Vorwürfe in der ganzen Breite“

Kunstminister Markus Blume (CSU) sagt im BR-Interview, das Ministerium hätten in den vergangenen Wochen aus mehreren Richtungen Hinweise auf Fehlverhalten erreicht. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu behindern, könne er im jetzigen Verfahrensstand zu konkreten Anschuldigungen nichts sagen. „Es sind Vorwürfe in der ganzen Breite. Und man kann es auf Bairisch kurz machen: Es ist ein rechter Verhau.“

Allen Hinweisen werde mit einer „konsequenten internen Untersuchung“ bis ins Detail nachgegangen. Beauftragt hat das Ministerium eine ehemalige Staatsanwältin. „Wir müssen sehen, wie belastbar diese Vorwürfe sind, ob sie sich entkräften oder gar erhärten lassen“, erläutert Blume. „Eines kann ich Ihnen versprechen: Wenn es Fehlverhalten gab, dann werden wir dem konsequent nachgehen und es auch ahnden.“

Grüne kritisieren Minister Blume

Die Kulturexpertin der Grünen im Landtag, Sanne Kurz, ist entsetzt: „Wenn ich jetzt höre, um was für Vorfälle es da auch gehen soll, da wird mir natürlich Angst und Bange.“ Es habe schon Vorfälle in der Musikhochschule und „große Probleme“ am Haus der Kunst gegeben. „Man hätte eigentlich aus diesen Fällen lernen können.“

Minister Blume schaffe es, bei anderen aufzuräumen, statt Strukturen „direkt vor seiner Haustür“ anzugehen, kritisiert Kurz. „Ich denke, wenn man drei Jahre im Amt ist, kann man schon erwarten, dass man weiß, was in den Häusern los ist.“ Wenn das Kind in den Brunnen gefallen sei, werde zwar schnell agiert. „Aber wichtig wäre ja, den Brunnen so abzusichern, dass keine Kinder mehr hineinfallen.“

„Das lässt mich nicht ruhig schlafen“

Blume versichert, im Zuge der internen Untersuchung werde auch das Ministerium in den Blick genommen. Er habe bei jedem Hinweis, der ihn erreicht habe, unverzüglich alle Maßnahmen eingeleitet.

Am Mittwoch hatte der Minister erstmals öffentlich über Hinweise auf Fehlverhalten und Organisationsversagen bei den Staatsgemäldesammlungen berichtet. „Das, was mir in den letzten Wochen hier bekannt wurde, an manchen Stellen auch von Hinweisgebern, das lässt mich nicht ruhig schlafen.“ Bei der internen Untersuchung werde „jeder Stein“ umgedreht.

Der Generaldirektor der Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz, wurde mit sofortiger Wirkung durch den ehemaligen Münchner Kulturreferenten Anton Biebl abgelöst. Blume dankte Maaz dafür, dass er den Weg für einen „Neuanfang“ freigemacht habe, „der aus Sicht wahrscheinlich fast aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier dringend geboten ist“.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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