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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Explodierende Autokosten: Instandsetzung als Ausweg
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Explodierende Autokosten: Instandsetzung als Ausweg

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 11. September 2025 08:48
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Autos werden immer teurer, die Nebenkosten steigen, die Kfz-Versicherungsprämien erhöhen sich. Letztere laut Leasingmarkt.de-Analyse (externer Link) ausgerechnet und besonders stark bei Kleinwagen – für einkommensschwächere Haushalte oft die einzig verbleibende Mobilitätsalternative. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen ihre Fahrzeuge immer länger halten und Autos immer älter werden. Seit 2015 stieg ihr Durchschnittsalter laut Kraftfahrt-Bundesamt von neun auf 10,6 Jahre.

Inhaltsübersicht
Auto-Instandsetzung als AlternativeKnow-how wächst rasantE-Commerce als Game-ChangerChance für freie WerkstättenEU-Recht für mehr Wettbewerb im Ersatzteilgeschäft

Auto-Instandsetzung als Alternative

Was auf den ersten Blick wie ein aus der Not geborener „Trend zur Rostlaube“ wirkt, könnte jedoch Teil der Lösung sein, wenn es um nachhaltige und bezahlbare Mobilität der Zukunft geht. Denn umweltfreundlich ist ein Auto auch dann, wenn es nicht verschrottet und neu gebaut werden muss, sondern mit modernen Methoden erhalten werden kann.

Know-how wächst rasant

Wie fortgeschritten Wiederaufbereitung heute sein kann, zeigt sich zum Beispiel im oberpfälzischen Hemau. Beim Autohändler „Autohero“ wird Instandsetzung fabrikartig betrieben und erheblich investiert, zum Beispiel in moderne Autoscanner, Smart-Repair-Technik oder Lösungen für kostensparende Lackiertechnik. „Die Ausstattung und das Know-how sind heutzutage auf jeden Fall da, um Reparaturen betriebswirtschaftlich sinnvoll zu ermöglichen“, sagt Produktions-Direktor David Len und kritisiert die „Garantiezeit-fokussierte Wegwerfmentalität“ bei Herstellern, Werkstätten und auch Kunden. Das müsse und werde sich jedoch mit dem steigenden Kostendruck ändern.

E-Commerce als Game-Changer

Nachhaltige Lösungen im Ersatzteilmarkt gewinnen zunehmend an Bedeutung – und mit ihnen Anbieter, die frühzeitig auf diese Entwicklung reagieren. Momentan liegt der Marktanteil wiederaufbereiteter Komponenten bei zehn Prozent und werde bis 2030 auf 17 Prozent steigen, schätzt „Ecanis“, eine digitale Vertriebsplattform für Ersatzteile in Originalqualität. Wiederaufbereitet werden solche Teile zum Beispiel in Regensburg beim Partnerunternehmen „Encory“, an dem auch BMW beteiligt ist.

Beispiel Lichtmaschine: Je nach Komponente und Typ lassen sich 40 Prozent der Kosten durch eine Wiederaufbereitung sparen, bei Generatoren 30 Prozent, bei Turboladern bis zu 70 Prozent im Vergleich zu Neuteilen. Entsprechend günstiger kann Encory die Nachfrage bedienen.

Die Hoffnung der Branche: hohe Verfügbarkeit, geprüfte technische Eigenschaften und weniger Umweltbelastung ohne Kompromisse bei der Kundenzufriedenheit. Das soll dem Markt neue Impulse geben.

Chance für freie Werkstätten

Genau darauf setzen auch die „Kfz-Rockstars“, eine Gruppe von rund 400 freien Kfz-Werkstätten im deutschsprachigen Raum. Um den Kunden zu zeigen, was geht, betreiben sie ein Graswurzel-Experiment: Ein 20 Jahre alter BMW 318d mit mehr als einer halben Million Kilometer auf dem Tacho und Schadstoffklasse 5 wurde für 300 Euro vor dem Schrottplatz gerettet und soll wieder flott gemacht werden. Motor und Getriebe, Rost und Versiegelung, Bremsen und Fahrwerk, Lack und Innenraum werden landesweit durch Rockstar-Betriebe wandern.

Erklärtes Ziel: Nochmal 200.000 Kilometer oder mehr Laufleistung. „Wenn wir damit ein absolut alltagstaugliches und umweltfreundliches Auto erzeugen, dürfen wir gerne nochmal technologieoffen diskutieren, ob wirklich ein Elektroauto aus China die bessere Variante ist“, begründet „Rockstar“-Sprecher Elmar Volz den Versuch. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird am Ende eine unbestechliche Vollkostenrechnung zeigen.

EU-Recht für mehr Wettbewerb im Ersatzteilgeschäft

Bislang müssen die Werkstätten bei sichtbaren Komponenten wie Scheinwerfern oder Kotflügeln die Originalersatzteile der Hersteller einbauen, wenn diese vor Dezember 2020 angemeldet wurden. Dieser „Designschutz“ wirkt kostentreibend und soll durch eine EU-einheitliche Reparaturklausel (externer Link) weiter aufgeweicht werden. Durch lange Übergangsfristen werden Kunden jedoch erst mittelfristig vollständig von der Liberalisierung profitieren.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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