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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Anti-Musk als Comicfigur: „Captain Future“ ist zurück
Kultur

Anti-Musk als Comicfigur: „Captain Future“ ist zurück

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 23. Juni 2025 14:50
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Der Superheld ist nicht immer nur ein perfekter Strahlemann und macht durchweg alles richtig. Curtis Newton alias Captain Future ist ebenso fehlbar. Er droht sogar, an den eigenen Gefühlswelten zugrunde zu gehen. Der Tod der Eltern bei einem Terroranschlag, vor so vielen Jahren schon, lastet noch immer schwer auf seinen Schultern.

Inhaltsübersicht
Entdeckung für neue Generationen„Empathie ist die Grundlage der Demokratie“Klischeebefreite Spezialagentin Landor

Er wollte die Geschichte dieses Helden seiner Kindheit ein wenig anders erzählen, sagt der französische Comic-Autor Sylvain Runberg beim Comicfestival am vergangenen Wochenende in München: „In der Anime-Serie ist Captain Future der klassische Superheld der 70er. Er hat vor nichts Angst, er macht nichts falsch und er ist auch ein wenig arrogant. Wir wollten gerne eine moderne Figur, mit mehr Grautönen.“

Entdeckung für neue Generationen

Sylvain Runberg, Jahrgang 1971, ist Comic-Szenarist und Drehbuchautor. Für über 150 Comics hat er bislang die Szenarien geschrieben, die Neuerzählung von „Captain Future“, zusammen mit dem Zeichner Alexis Tallone, ist ein Herzensprojekt. 2017 schrieb Runberg an den französischen Comic- und Manga-Verlag „Kana“ und schlug die Ausgabe vor. Seine Mail, so dachte er, würde vermutlich wie eine kleine Flaschenpost im weiten Meer treiben. Oder auch wie ein Satellit im All.

Es kam anders. Nach ein paar Stunden schon erhielt Runberg eine wohlwollende Antwort der Verlegerin. Und Curtis Newton alias Captain Future konnte noch einmal auf große Weltraum- und Weltrettungsreise gehen, zusammen mit dem Roboter Grag, dem Androiden Otto, der Agentin Joan Landor und mit Professor Simon Wright, der sein Gehirn in ein schwebendes Modul transferierte und in dieser Form durch das Comic-Abenteuer schwebt.

Runberg meint, die Superhelden-Geschichte des US-Amerikaners Edmond Hamilton könnte auch heute interessant sein: „Nun können die dieses Universum entdecken, die nicht in den frühen 80ern Kinder waren. Und Menschen wie ich, die ‚Captain Future‘ damals verfolgt haben und Fans geworden sind, haben eine neue Version, eine für unsere Gegenwart. Deshalb auch eine Neuveröffentlichung und keine neue Geschichte.“

„Empathie ist die Grundlage der Demokratie“

Die „Captain-Future“-Neuausgabe folgt Edmond Hamiltons Romanen und – auch grafisch – der ersten Manga-Serie aus den späten 70er Jahren. Trotzdem eröffnet sie Bezüge in die Gegenwart. Curtis Newton und Co. kämpfen gegen einen machtgeilen Finsterling, der auf dem Planeten Megara ein Unterdrückungsregime errichtet hat – und der, wie sich zeigt, ohnehin eine wichtige Rolle im Captain-Future-Universum spielt. Auch wütet ein Virus in dieser Comic-Welt: Wer infiziert ist, verwandelt sich in ein gemeines Ungeheuer – die Neuerzählung der Superhelden-Geschichte entstand während der Corona-Pandemie.

„Curtis Newton ist davon überzeugt, dass man das Leben und die Menschen achten muss. Das mag ich sehr an dieser Figur“, sagt Runberg, „es geht also auch um Toleranz. Wenn jemand wie Elon Musk, ein rechter Milliardär, behauptet, Empathie sei das Problem der westlichen Zivilisation, sagt das alles. Das ist böse. In unserer Welt müssen wir für Toleranz und Empathie kämpfen. Empathie ist die Grundlage der Demokratie.“

Klischeebefreite Spezialagentin Landor

Abgesehen davon: Die Bilder, die Tallone für das Weltraum-Abenteuer gefunden hat, beeindrucken in Detailfreude und Tiefe. Er hat mit der Feder gezeichnet, schwarz-weiß, auch die Kolorierung (von Annelise Saufeder) ist toll. Mit der Neuerzählung von Captain Future erfährt auch eine Figur Gerechtigkeit, die es in der Manga-Zeichentrick-Serie nicht leicht hatte: Agentin Joan Landor, dem Raumfahrer zur Seite gestellt. Er habe ihre Darstellung als sehr problematisch, weil sexistisch, empfunden, sagt Runberg: „In unserer Adaption wird sie völlig anders als in den 70ern dargestellt. Hier ist sie wirklich Spezialagentin, mit allen ihren Fähigkeiten.“

Vor allem aber tritt sie ein für die Idee der universellen Rechte und der internationalen, unabhängigen Justiz. In einer Zeit, in der auf dem fernen Planeten Erde die Menschenrechte vielfach missachtet werden und in der mehr und mehr die Stärkeren die Politik bestimmen, liest man diese Utopie der Gerechtigkeit aufmerksam. Eigentlich ganz gut, dass Captain Future wieder da ist.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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