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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Deutschland schickt Sarah Engels mit „Fire“ zum ESC
Kultur

Deutschland schickt Sarah Engels mit „Fire“ zum ESC

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 2. März 2026 17:46
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Sarah Engels singt für Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC). Die 33-Jährige konnte sich am Samstagabend beim deutschen Vorentscheid für das ESC-Finale am 16. Mai in Wien durchsetzen. Engels, die 2011 durch die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar (DSDS)“ bekannt wurde, tritt mit dem Lied „Fire“ für Deutschland an.

Inhaltsübersicht
Publikum wählte Sarah EngelsIn der Vergangenheit schnitt Deutschland nicht so gut abESC am 16. Mai in Wien

Publikum wählte Sarah Engels

Am deutschen Vorentscheid nahmen insgesamt neun Acts teil. Eine internationale Jury aus 20 Ländern wählte davon die drei aus Jury-Sicht besten Acts aus. Außer Sarah Engels waren dies der nicht-binäre Künstler wavyyboi mit „Black glitter“ und die Sängerin Molly Sue mit dem Lied „Optimist (Ha Ha Ha“). Das Publikum entschied schließlich über den deutschen Beitrag und wählte Engels.

Die Sängerin präsentierte mit „Fire“ eine klassische Popnummer und zeigte dazu eine Inszenierung, wie sie regelmäßig im ESC zu sehen ist. In der Show zum Vorentscheid gab es passend zum Liedtitel viele Feuerfontänen zu sehen, Engels und ihre Tänzerinnen zeigten akrobatische Tanzeinlagen.

In der Vergangenheit schnitt Deutschland nicht so gut ab

Die Mission wird für die Kölnerin alles andere als leicht. In den vergangenen zehn Jahren lief es für deutsche Künstler immer wieder miserabel beim ESC – oft landeten sie auf letzten oder vorletzten Plätzen. Nur Michael Schulte erreichte 2018 mit Platz vier ein Top-Ergebnis. Sänger Isaak (2024, 12. Platz) und das Duo Abor & Tynna (2025, 15. Platz) fuhren zuletzt Mittelfeld-Ränge ein. Immer wieder wurde in Deutschland auch ein wenig herumprobiert, wie man den europäischen Geschmack treffen könnte.

Engels gehört zu den wenigen Sängerinnen, die sich auch nach einem Karrierebeginn in einer Castingshow etablieren konnten. Sie veröffentlichte inzwischen vier Musikalben, arbeitet als Schauspielerin und ist regelmäßig Gast in verschiedenen Fernsehformaten. Bei „DSDS“ hatte sie 2011 den zweiten Platz erreicht hinter dem Gewinner Pietro Lombardi.

Lombardi und Engels heirateten zwei Jahre nach „DSDS“ und bekamen ein gemeinsames Kind, die Sängerin nannte sich fortan Sarah Lombardi. Die Ehe ist seit 2019 geschieden, Engels nahm wieder ihren Geburtsnamen an. Inzwischen ist sie in zweiter Ehe verheiratet, aus der Ehe ging eine Tochter hervor.

Im Vorfeld des Vorentscheids favorisierten viele Fans den nicht-binären Künstler wavvyboi. Der Einzug von Molly Sue in die Top 3 kam eher überraschend. Insgesamt zeigten die neun Teilnehmer des Vorentscheids sehr unterschiedliche Stücke, es gab also eine breite Auswahl.

ESC am 16. Mai in Wien

Der ESC findet am 16. Mai in Wien statt, weil im vergangenen Jahr der österreichische Sänger JJ den Wettbewerb gewinnen konnte. In diesem Jahr nehmen an der 70. Ausgabe des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs nur 35 Länder teil. Wegen der Teilnahme Israels boykottieren mehrere Länder den Wettbewerb – sie kritisieren das Vorgehen Israels im Gazastreifen.

Deutschland ist als einer der großen Geldgeber des ESC für das Finale gesetzt, genau wie Frankreich, Großbritannien, Italien und Gastgeber Österreich. Die anderen 30 Länder müssen sich zunächst in zwei Halbfinals qualifizieren – 20 kommen dort weiter.

Mit Informationen von AFP und dpa

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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