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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Erfolgskomödie „Extrawurst“: Was darf man über Migration sagen?
Kultur

Erfolgskomödie „Extrawurst“: Was darf man über Migration sagen?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 25. Oktober 2025 09:47
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Gleich am Ortseingang des niederbayerischen Eggenfelden wartet eine Imbissbude namens „Bayerisch Döner“ auf Kunden. Demnach kam es hier zumindest gastronomisch zu einer gewissen Integration, wobei offen bleiben muss, was das speziell Bayerische an diesen Dönern sein mag. Wie auch immer: Jetzt, wo (fast) alle über das deutsche „Stadtbild“ diskutieren, das Migranten nach Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unschön verändert haben sollen, ist ein so vergnügliches wie gesellschaftskritisches Boulevardstück wie „Extrawurst“ natürlich aktueller denn je.

Inhaltsübersicht
Nächstes Jahr kommt die Filmversion„Ich will das nicht fühlen“„Wir müssen miteinander reden“„Diese Stücke sind leider rar“

Nächstes Jahr kommt die Filmversion

Ein Tennisclub will sich einen pompösen neuen Grill für das nächste Vereinsfest anschaffen, aber das eine oder andere Mitglied gibt zu bedenken, dass für die muslimischen Mitglieder eigentlich ein zweiter Grill aufgestellt werden müsste, damit Rind- und Schweinefleisch säuberlich voneinander getrennt werden können. Diese Streitfrage sprengt die Jahreshauptversammlung und entlarvt alle Beteiligten: Auch die vermeintlich toleranten Anwesenden nähren groteske Vorurteile, und die gar nicht so engstirnigen Spießer in der Runde machen hier und da durchaus einen Punkt gut.

Gerade diese Uneindeutigkeit macht die 2019 in Hamburg uraufgeführte Komödie „Extrawurst“ so unterhaltsam, so zeitgemäß und erfolgreich. Nächstes Jahr soll die Filmversion von Marcus H. Rosenmüller anlaufen, in den Hauptrollen werden Hape Kerkeling und Christoph Maria Herbst zu sehen sein.

„Ich will das nicht fühlen“

Das Theater an der Rott in Eggenfelden zeigt jetzt eine ungemein amüsante Inszenierung des Erfolgsstücks, was einerseits am sehr flotten Tempo liegt, andererseits an Schauspielern wie Thomas Bammer als selbstherrlicher Tennisclub-Präsident, Heribert Bräsemann und Eduard Zhukov als türkisches Vereinsmitglied (und Star-Spieler) Erol Oturan.

Gar nicht so leicht, in diesem temporeichen Palaver über alle Aspekte der Migration den Überblick zu behalten – und fast unmöglich, sich im Grill-Duell für eine Sichtweise zu entscheiden, sagt auch Regisseurin Julia Ribbeck, die bei sich selbst überraschende Sympathien mit dem migrationskritischen Matthias (sehr authentisch: Thomas J. Heim) entdeckte: „Dass es einem schwerfällt, Position zu beziehen, das finde ich das ganz Besondere daran“, sagt die Regisseurin.

„Ich habe das Stück selber als Zuschauerin erlebt und ich war mir selber dermaßen ausgeliefert, weil ich immer wieder dachte: ‚Ah ja, das stimmt, was der sagt.‘ Das darf man zwar eigentlich nicht sagen, aber er hat irgendwie recht, aber ich will das nicht fühlen, obwohl ich ihn so gut nachvollziehen kann, weil ich eigentlich von einer anderen Haltung her komme.“

„Wir müssen miteinander reden“

Ja, dieses Stück ist geradezu irritierend ambivalent. Der Zuschauer ist geneigt, immer demjenigen recht zugeben, der als letztes gesprochen hat, egal, ob es ein Grill sein soll, zwei oder sogar noch mehr, ob sie groß oder klein sein sollen und ob für Vegetarier und Schwule auch Ausnahmen gemacht werden sollen.

„Dann gibt es durchaus Redebedarf und die Zuschauer reden ja auch mit den Schauspielern in der Pause“, so Julia Ribbeck: „Und auch da habe ich schon gehört, gibt es ganz kontroverse Meinungen und Haltungen.“ Es gebe Leute, die sich auch trauten, nach diesem Stück zu sagen: „Ja, ich wähle zwar nicht die AfD, aber ich finde das jetzt richtig“, während ein anderer sage, das geht gar nicht, das kannst du nicht sagen. „Ich glaube, das will das Stück eben auch genauso transportieren. Wir müssen miteinander reden“, sagt die Regisseurin Julia Ribbeck. „Es müssen, überspitzt gesagt, die Linken mit den Nazis reden und die Nazis mit den Ausländern, damit wir wieder zusammenkommen.“

„Diese Stücke sind leider rar“

Ausstatter Florian Angerer hatte eine fast schon fotorealistische Tennisplatz-Atmosphäre entworfen, samt Flutlicht und Werbebannern. Am Rand harrt das Kartoffelschinkensalat-Büfett seiner Eröffnung, dem Bier wird schon vorher reichlich zugesprochen.

„Es spiegelt wirklich sehr gut den Zustand unserer Gesellschaft im Moment“, so Julia Ribbeck: „Die ganzen Widersprüche, die ganzen kontroversen Meinungen, die ganzen Haltungen, das trifft das Stück super.“

Wieder am 26., 31. Oktober, 2. November im Theater an der Rott in Eggenfelden, weitere Termine.

 

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Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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