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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Joe Hisaishi: Musikalisches Mastermind hinter den Ghibli-Filmen
Kultur

Joe Hisaishi: Musikalisches Mastermind hinter den Ghibli-Filmen

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 29. Mai 2024 09:05
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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„Chihiros Reise ins Zauberland“, „Mein Nachbar Totoro“ oder, ganz aktuell, „Der Junge und der Reiher„: Was haben all diese Filme gemeinsam? Ihre jeweiligen Soundtracks stammen aus der Feder von Joe Hisaishi.

Inhaltsübersicht
Jahrzehntelange Zusammenarbeit und FreundschaftVom Orchester zum Saxophon-SoloNeue Facetten in alten Werken

Eigentlich heißt der Japaner Mamoru Fujisawa. Sein Künstlername leitet sich von einer seiner musikalischen Inspirationsquellen ab, dem amerikanischen Produzenten Quincy Jones. Retrospektiv betrachtet eine selbsterfüllende Prophezeiung für den Japaner: Genau wie Hisaishi war auch schon Jones für seine musikalischen Genre-Wechsel bekannt. Die Liebe zur Musik, die ihn schon seit seinem vierten Lebensjahr begleitet, verkörpert er so durch seinen selbstgewählten Namen jeden Tag aufs Neue.

Von Kindesbeinen an ging er mit seinem Vater hunderte Male pro Jahr ins Kino. So verwundert es nicht, dass seine ersten musikalischen Kompositionen in Animes zu hören waren, auch wenn diese heute längst in Vergessenheit geraten sind.

Jahrzehntelange Zusammenarbeit und Freundschaft

Trotzdem ermöglichten sie Hisaishi erste Schritte im Bereich der Filmmusik – was sich kurz darauf als wegweisend erwies. Denn 1983 bekam er den Auftrag, die Musik für einen Film des mittlerweile legendären japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki zu komponieren: „Nausicaä aus dem Tal der Winde“. Miyazaki war von der Musik derart angetan, dass er fortan immer mit Hisaishi zusammenarbeitete, später dann unter dem Dach des Produktionsstudios „Ghibli“ – dieses Jahr sogar mit einer Ehrenpalme in Cannes prämiert.

Hisaishis Musik ist ein Wechselspiel, sowohl aus bedrohlich anmutenden als auch verspielten, leichten Klängen, die immer eine Prise kindlicher Unschuld und Entdeckungslust versprühen, wie etwa beim Walzer „Merry Go Round of Life“ aus dem Film „Das wandelnde Schloss“.

Seine Musik ist für die Filme von Studio Ghibli mittlerweile ein derart wesentlicher Faktor, dass er bereits in der Vorproduktion der jeweiligen Werke damit beauftragt wird, erste Kompositionen zu schreiben – teilweise bis zu zwei Jahre vor Kinostart. Anhand der musikalisch etablierten Stimmung richtet das Team dann die weitere Planung der Gestaltung und der Geschichte aus.

Vom Orchester zum Saxophon-Solo

Hisaishi aber lediglich auf sein Schaffen als Studio Ghiblis Haus- und Hofkomponist zu reduzieren, greift deutlich zu kurz. In seinem genreübergreifenden Werk finden sich, neben den extravaganten, opulenten Klängen von Streichern und Bläsern, auch ganz andere Seiten. „Ich bin ein minimalistischer, zeitgenössischer Komponist“, sagte er einmal über sich selbst, „weshalb Menschen wie Terry Riley und Philip Glass meine Musik stark beeinflusst haben.“

Die musikalische Bandbreite zeigt sich exemplarisch in der Zusammenarbeit mit dem japanischen Regisseur Takeshi Kitano, etwa bei dem Film „Violent Cop“. Dort sind Saxophon-Klänge zu hören, die an heiße Nächte in den Nachtclubs New Yorks aus längst verklungenen Zeiten erinnern.

Neue Facetten in alten Werken

Trotz aller klanglichen Vielfalt sind es am Ende die unverkennbaren Melodien aus den Ghibli-Filmen, zu denen Hisaishi ein ums andere Mal wieder zurückkehrt. Der Grund, warum der Komponist bereits seit mehreren Jahren mit seinen Stücken aus den Studio Ghibli-Filmen auf Tournee durch die ganze Welt reist, liegt vor allem an Hisaishis Lust an der eigenen Selbstreflexion: „Als ich vor über 30 Jahren angefangen habe, mit Hayao Miyazaki zusammenzuarbeiten, war ich ein anderer Mensch als der, der ich jetzt bin“, sagte er einmal, „wenn ich meine älteren Stücke spiele, betrachte ich sie also eher als das Werk von jemand anderem.“

Deshalb überrascht es nicht, dass Hisaishi seine Kompositionen auf Konzerten gerne mal etwas variiert und ihnen so neue Facetten verleiht – sie sozusagen der Zeit einpasst. Einen Film zu sehen sei etwas ganz anderes, als die gleiche Musik in einem Konzert zu hören, sagte der japanische Komponist in einem Interview mit der „New York Times“ vor einiger Zeit. Bei anderen Künstlern würde man diese Aussage als bloßes Marketinggerede abtun – Hisaishi nimmt man sie ab.

„Joe Hisaishi – Filmmusik aus Japan“, am Samstag, den 25. Mai in der Olympiahalle.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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