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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Kunst: Klebeband und Banane für 6,2 Millionen Dollar versteigert
Kultur

Kunst: Klebeband und Banane für 6,2 Millionen Dollar versteigert

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 21. November 2024 11:48
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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6,2 Millionen Dollar für eine Banane plus Klebeband. So viel hat der Kryptounternehmer Justin Sun für das Werk „Comedian“ des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan bei einer Auktion in New York am Mittwoch gezahlt. Eigentlich hatte das Auktionshaus Sotheby’s den Richtpreis bei 1,5 Millionen Dollar veranschlagt, aber diesen Preis hat Cattelans Kunstwerk bei weitem übertroffen.

Inhaltsübersicht
Der neue Besitzer will das Werk essenCattelan auf der Top 100-Liste des Monopol-Magazins

Warum Sun bereit gewesen sei, so viel Geld für die Installation auszugeben? „Das ist nicht nur ein Kunstwerk. Es stellt ein kulturelles Phänomen dar, das die Welten der Kunst, der Memes und der Kryptowährungs-Community überbrückt“, sagte er einer Mitteilung des Auktionshauses Sotheby’s zufolge.

Genaugenommen erwirbt Sun noch nicht einmal die Originalversion. Nachdem Cattelan die Installation 2019 auf der Art Basel Miami Beach vorgestellt und einen Preis von 120.000 Dollar festgesetzt hatte, riss der amerikanische Aktionskünstler David Datuna die Banane von der Wand und aß sie. Einige Jahre später gab es einen ähnlichen Vorfall in einem Museum in Südkorea, wo ein Kunststudent die Frucht von der Wand nahm, schälte, aß und die Schale dann wieder an die Wand klebte. Cattelan habe das nicht gestört, hieß es.

Der neue Besitzer will das Werk essen

Der in China geborene Sun, der die Kryptowährungsbörse Tron gegründet hat, will das Kunstwerk ebenfalls verspeisen. „In den kommenden Tagen werde ich die Banane als Teil dieser einzigartigen künstlerischen Erfahrung persönlich essen, um ihren Platz in der Kunstgeschichte und in der Populärkultur zu würdigen“, erklärte der Unternehmer.

Der künstlerisch wertvolle Appetit des neuen Besitzers dürfte den Wert der Installation allerdings nicht schmälern. Weil zum Werk frische und damit verderbliche Bananen gehören, erwirbt Sun im Wesentlichen ein Zertifikat über die Echtheit des Werks sowie eine Anleitung, wie die Frucht zu ersetzen ist, wenn sie verdirbt.

Cattelan auf der Top 100-Liste des Monopol-Magazins

Als Cattelan „Comedian“ 2019 erstmals vorstellte, war die Banane, die 160 Zentimeter über dem Boden an einer Wand klebte, der Star der Art Basel. Das Werk warf bei einigen jedoch auch die Frage auf, ob sowas als Kunst gelten dürfe oder nicht. Und ob das Ganze nicht bloß ein Witz sei. Für den Künstler selbst sei „Comedian“ letztlich „ein aufrichtiger Kommentar und eine Reflexion darüber, was wir wertschätzen“, sagte Cattelan. In einem von Sotheby’s produzierten Video heißt es: „Dies ist ein Werk, das seine Kraft aus der Frage bezieht, wie wir Kunst bewerten. Und es gibt kein besseres Forum, um den Wert von Kunst und einem einzelnen Objekt zu beurteilen, als die Plattform einer Auktion.“

Neben „Comedian“ ist Cattelan auch bekannt, weil er eine voll funktionsfähige Toilette aus 18-karätigem Gold hergestellt hatte. Dieses Werk mit dem Namen „America“ bot das Guggenheim-Museum Donald Trump in dessen erster Amtszeit einmal als Leihgabe an.

Auf der Top 100-Liste der einflussreichsten Künster 2024 des renommierten Magazins „Monopol“, die gestern veröffentlicht wurde, landete Maurizio Cattelan auf Platz 46. Das Magazin würdigte seine Arbeit auf der diesjährigen Venedig-Biennale, wo er Teil einer Gruppenausstellung des Vatikans war, der seinen Pavillon im Frauengefängnis der Stadt platziert hatte. In der Begründung schrieb das Magazin: „Seine an die Wand geklebte Banane bestimmt die News, aber Cattelans Werke sind definitiv schlauer als die Preise, die sie erzielen.“

Mit Material von dpa und AFP

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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