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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Nachtfalter“ von Cornelia Funke: Verbindung zur Natur verloren
Kultur

„Nachtfalter“ von Cornelia Funke: Verbindung zur Natur verloren

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. September 2025 16:53
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Nachts in der Toskana. Es ist stockfinster auf Cornelia Funkes Anwesen auf dem Land in ihrer Wahlheimat Italien. Es ist schwer, die Nachtfalter, umgangssprachlich Motten genannt, zu identifizieren: „Dafür müsste man sie fangen. Und das möchte ich nicht“, sagt Cornelia Funke.

Inhaltsübersicht
Mehr als LebensmittelmottenWissen über Natur fördernNachtfalter erinnern an Geister

Mehr als Lebensmittelmotten

Motten sind viel weniger bekannt als die Tagfalter, die Schmetterlinge. Dabei sind sie oft ähnlich schön wie Schmetterlinge. Zum Beispiel der gelb-pinke Chinesische Mondspinner, der durch seine verlängerten Flügelspitzen das Echolot seines Fressfeindes Fledermaus stört. Er ist eine von 21 Motten, die Cornelia Funke in ihrem Buch „Nachtfalter“ vorstellt. Bei Motten denken Menschen meist nur an die für sie schädlichen Kleider- und Getreidemotten. Dabei gibt es tausende anderer Mottenarten, die etwa wichtige Bestäuber sind.

„Nachtfalter“ ist aber nicht nur ein Buch über Motten als verkannte Tiere, sondern auch über den brutalen Umgang der Menschen mit ihnen. So werden Motten für die Herstellung von Schmuck oder für die Wissenschaft getötet: „Das ist für mich immer noch sehr rätselhaft: Diese Grausamkeit nur, weil wir etwas wissen wollen. Wann hat sich das entwickelt? Wahrscheinlich war der Anfang die angebliche Aufklärung, wo Herr Descartes Hunde lebendig aufgeschnitten hat und gesagt hat, denen macht das nichts, sie sind ja nur Maschinen.“

Wissen über Natur fördern

Mit ihrem Mottenbuch sensibilisiert uns Funke überhaupt für die Natur: „Wir haben doch jede Verbindung mit der natürlichen Welt verloren. Wir können vielleicht noch das Gemüse im Supermarkt identifizieren.“ Der Mensch verliere das Interesse an der Natur, wenn er sie nicht mehr benennen könne.

Jessica Frascht, Gast in Funkes Künstlerresidenz, kann natürlich alle Nachtfalter benennen, die sie für das Buch mit roter Tinte und mit Buntstiften gemalt hat. Illustrationen, die so leuchtend und filigran sind, dass man am liebsten den flauschigen Rumpf der Tiere streicheln würde. Erst hatte Frascht die Nachtfalter nur separat gestaltet: „Und dann dachte ich mir, dass irgendetwas fehlt. Die sehen so ein bisschen alleine aus. Wie bei den Wissenschaftlern, so aufgespießt.“

Im Buch sitzen sie deshalb nun auf für sie wichtigen Blumen und wirken so äußerst lebendig. Menschen verbinden Nachtfalter sonst oft mit Tod und Wiedergeburt.

Nachtfalter erinnern an Geister

Die Nachtfalter seien ihr ans Herz gewachsen, erzählt Cornelia Funke: „Mich fasziniert an Motten am meisten, dass sie so unglaublich schön sind. Dass sie so delikat und fein sind. Wenn man sich die Muster gerade von weißlichen, gräulichen Motten, die kaum ihre Eigennamen haben, anguckt, und die sind alle verschieden. Den Einfallsreichtum der Natur. Und dass sie immer ein bisschen n Geister erinnern, nicht?“

Cornelia Funke ist Deutschlands erfolgreichste Kinderbuchautorin. „Herr der Diebe“ und „Tintenherz“ wurden zu internationalen Beststellern. Begonnen hat sie als Illustratorin – doch weil ihr die Geschichten, die sie da bebildern sollte, oft nicht gefielen, dachte sie sich irgendwann selber welche aus.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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