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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Neues Album von Taylor Swift – Einfach kein Showgirl?
Kultur

Neues Album von Taylor Swift – Einfach kein Showgirl?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 3. Oktober 2025 13:48
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Es soll ein Blick hinter die Kulissen sein. Wie ist das Leben eines Showgirls, wenn es nicht auf der Bühne steht? Wenn es aus den aufreizenden Glitzeroutfits schlüpft? Wenn das Make-up nicht mehr halten muss? „The Life of a Showgirl“ soll die viele Facetten von Privatperson bis Bühnenstar vereinen – so haben es in der Promo-Phase auch schon die sogenannten Easter Eggs angedeutet, also die Puzzlestücke, die Fans deuten und decodieren. Schillernde Kaleidoskop-artige Muster und dramatisch zersplittertes Glas gab es in vielen Formen und Farben zu sehen.

Inhaltsübersicht
Verhaltenere Songs statt großes Pop-SpektakelMachtverhältnisse in der Musikindustrie werden auch besungenWortwahl oft barsch und wenig literarischGroßes Rätselraten um angekündigte Überraschung für Folgetag

Verhaltenere Songs statt großes Pop-Spektakel

Dagegen klingt das Album bescheiden. Weil wir das Showgirl ja eben nicht auf der Bühne kennenlernen. Dafür, dass Swifts Verlobter Travis Kelce in seinem Podcast von einem Album voller „Banger“ (also Knallern) gesprochen hat, geht es hier geradezu verhalten zu. Außer einigen Pflicht-Pop-Hits und einem darunter, der das „Shake It Off“ für die etwas älteren Fans werden könnte („Opalite“), wird hier nicht das ganz große Pop-Spektakel gefeiert. Es sind Grower – im Gegensatz zu „Shower-Songs“ (die sofort eingängig sind), bietet ein „Grower“ eine längere, reifere Hörerfahrung.

Taylor Swifts neue Songs schielen mitunter zu Abba herüber (die Produzenten Shellback und Max Martin sind nicht nur Pophits-Macher vom Dienst, sie sind selbst Schweden). So passen einige Sounds hervorragend zum aktuellen Retro-Pop-Trend, wie Sabrina Carpenter oder Doja Cat ihn beleben.

Machtverhältnisse in der Musikindustrie werden auch besungen

„The Life of a Showgirl“ klingt nicht per se selbstbewusst, dazu greift Swift zu viele Themen und Popfehden auf, die sie nicht weiter bedienen müsste („Actually Romantic“), aber es klingt gefestigt. Die größte Überraschung ist die neue Deutlichkeit von dem, was Taylor Swift bisher eher angedeutet hat. In „Father Figure“ besingt sie Machtverhältnisse in der Musikindustrie, mimt einen Entscheidungsträger, der seinen Protegé an sich knebelt.

Mehr oder weniger sexy waren auch andere Songs, auf „Life of a Showgirl“ ist das aber kein Flüstern mehr („His love was the key, that opened my thighs“ auf „Wood“). Was oft etwas schräg wirkt. Weil durchaus die Frage aufkommt: Wollte ich das so unelegant hören? (Nein.)

Wortwahl oft barsch und wenig literarisch

Die Wortwahl der Songtext ist oft etwas barsch, verkürzt – vielleicht wie ein Showgirl hinter den Kulissen eben sprechen würde. Die immer wieder literarisch anmutenden Texte, für die das Feuilleton sie zu den Alben „Folklore“ und „Evermore“ so geliebt hat, findet man hier kaum. Was die Produktion angeht, war schon mal mehr Rebellentum drin.

Die eindeutigeren Songs sind oft die, die beliebiger klingen. In „Wi$h Li$t“ etwa singt sie, die Anderen könnten ja nach dem Luxus gieren, sie wolle nur das private Glück. Dabei ist die Darstellung als Showgirl selbst natürlich Teil des Popzirkus. Denn eine in Live-Revuen tanzende Schönheit, die für andere tanzt, das war Swift noch nie. Im Gegensatz zu Popstars-Kolleginnen war sie lange Zeit weder für Sex-Appeal bekannt, noch für professionelle Tanzeinlagen. Und auch im übertragenen Sinne tanzt sie längst nicht mehr für andere. Was sogar zu ihrem Image gehört: Offene Briefe an Streaminganbieter, der laute Kampf um die Rechte an ihrer eigenen Musik und das Geld, das sie erwirtschaftet.

Großes Rätselraten um angekündigte Überraschung für Folgetag

Aber vor allem muss ein Showgirl seinen Auftritt für sich stehen lassen. Swift dagegen versteht es meisterhaft, Kontext zu schaffen, der genauso zum Album gehört, wie die Songs. Neben limitieren Talkshowauftritten ist eine Überraschung angekündigt, für den Folgetag des Release. Fans spekulieren von unveröffentlichten Songs bis hin zu einem Musicalfilm. Auch das gehört zu ihrem Showbusiness.

Der letzte Song des Albums, mit einem Feature von Sabrina Carpenter, ist die große Versöhnung mit dem Showgirl-Dasein. Was nicht immer ist, was es zu sein scheint, dem sie aber auch nicht mehr abschwören wird. In den letzten Sekunden verabschiedet Taylor Swift das Publikum mit einem „We will see you next time!“ Die Show wird weitergehen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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