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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Vermasselt die Wahl“: Hollywood entsetzt über Bidens Auftritt
Kultur

„Vermasselt die Wahl“: Hollywood entsetzt über Bidens Auftritt

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 28. Juni 2024 10:10
Von Uta Schröder
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7 min. Lesezeit
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„Hollywood scheint nervös“, so das Fazit der Fachpresse nach dem Aufeinandertreffen von Joe Biden und Donald Trump im CNN-Studio. Der Grund liegt auf der Hand: Amerikas Unterhaltungsbranche gilt mehrheitlich als linksliberal orientiert und gruselt sich vor einem Wahlsieg von Trump, der durch das TV-Duell wahrscheinlicher geworden zu sein scheint.

Inhaltsübersicht
„Es wird eine lange Nacht werden“„Absolute Katastrophe“„Biden vermasselt die Wahl“„Gesamtes Amphibienreich im Hals“„Gott steh uns bei“„Präsident richtete den Schaden selbst an“Comedian fordert leistungssteigernde Mittel

„Es wird eine lange Nacht werden“

Show-Legende Bette Midler erklärte, sie habe Angst und hege Groll, und zwar „ad infinitum“, also ohne Ende. Filmproduzent Jason Blum beließ es bei dem Satz: „Ich gebe auf.“ Schauspieler Mike Royce meinte: „Okay, Leute. Ihr habt die Wahl zwischen einem Monster und einem Gespenst.“ Maria Shriver, Kennedy-Tochter und Ex-Frau von Arnold Schwarzenegger, schrieb: „Ich liebe Joe Biden. Ich weiß, dass er ein guter Kerl ist. Ich weiß, dass er ein gutes Herz hat. Heute Abend war das in jeder Hinsicht herzzerreißend. Das ist ein wichtiger politischer Augenblick. Es breitet sich Panik bei den Demokraten aus. Es wird eine lange Nacht werden.“

Journalistin Meghan McCain, Tochter des gleichnamigen republikanischen Senators John McCain (1936 – 2018), meinte: „Bidens Team hat verdammt viel zu erklären über all die ‚privaten Treffen‘ und wie unglaublich gut Biden angeblich hinter verschlossenen Türen sei.“

Der Präsident selbst hatte Reportern im Vorbeigehen versichert, er habe das Gefühl, seine Sache „gut gemacht“ zu haben. Auf die Frage, ob er an einen Rückzug denke, sagte er: „Nein. Es ist schwer, mit einem Lügner zu debattieren.“ Allerdings verwies der Präsident auf einen vorübergehend „rauen Hals“.

„Absolute Katastrophe“

„Es war ein furchtbarer Abend“, so der TV-Kritiker Eric Lutz im Style-Fachblatt „Vanity Fair“ [externer Link]. Lutz beschimpfte Trump als „korrupten Demagogen“ und „Idioten“, dessen Präsidentschaft eine „absolute Katastrophe“ gewesen sei. Aber das sei vor dem TV-Duell allgemein bekannt und deshalb in diesem Fall nicht sonderlich von Bedeutung gewesen. Vielmehr hätten sich alle Augen auf Bidens Gesundheitszustand gerichtet und es sei offenkundig gewesen, dass der Mann „Mühe“ gehabt habe, den Auftritt durchzustehen, womöglich wegen einer Erkältung. Vizepräsidentin Kamala Harris hätte es besser gemacht: „Trump könnte wieder Präsident werden, wenn die Demokraten nicht aufpassen.“

„Biden vermasselt die Wahl“

„Biden hätte nie mit Trump debattieren sollen“, meint das Hollywood-Branchenblatt „Variety“ [externer Link]. Der Präsident habe den größten Fehler in der Geschichte der US-Präsidentschaftswahlkämpfe gemacht, seit Richard Nixon 1960 erschöpft und unrasiert gegen John F. Kennedy angetreten sei: „Er vermasselt gerade eine Wahl, die er gewinnen könnte.“ Überdies vermisste „Variety“ den Faktencheck aufseiten der Moderatoren: „Dies war eine Debatte auf und über CNN – dem Sender, der sich in den letzten Jahren durch endlose Podiumsdiskussionen hervorgetan hat, in denen die Moderatoren aneinander vorbeireden und sich von keinem anderen Gedanken leiten lassen, als eine lebhafte, strukturlose Unterhaltung am Laufen zu halten.“

„Gesamtes Amphibienreich im Hals“

Bitter auch die Einschätzung vom „Hollywoodreporter“ [externer Link]: „Es wundert nicht, dass Trump am Ende des Abends aussah wie die Grinsekatze, die über das bevorstehende Ende der Demokratie, wie wir sie kennen, schmunzelt.“ Das Duell sei eine „deprimierende und beunruhigende Darbietung“ gewesen: „Den offiziellen Angaben nach dauerte die Debatte zwischen Biden und Trump etwas mehr als 90 Minuten. Warum fühle ich mich also, als wäre ich beim Zuschauen um fünf Jahre gealtert? Möglicherweise, weil es Joe Biden ebenso ging.“ Das Verhalten des Präsidenten wurde als „wirr und unkonzentriert“ beschrieben: „Warum, oh warum, kam niemand auf die Idee, ihm eine Lutschtablette zu reichen? Er hatte nicht nur einen Frosch im Hals – er hatte dort das gesamte Amphibienreich.“

„Gott steh uns bei“

TV-Kritiker Owen Gleiberman entsetzte die „Variety“-Gemeinde mit den Worten: „Ich überbringe nicht gern schlechte Nachrichten, aber Donald Trump hat bei der ersten Präsidentschaftsdebatte 2024 nicht nur eine bessere Leistung gezeigt als Joe Biden. In puncto Autorität und Selbstvertrauen, Schnelligkeit und Haltung, Ausdrucksstärke und Schwung ließ Trump Biden weit hinter sich. Im Vergleich zu seinen früheren Debattenauftritten wirkte Trump sogar (Gott steh uns bei) präsidial. Es tut mir leid, aber genau das ist passiert.“

„Präsident richtete den Schaden selbst an“

In der Kultur- und Reportagezeitschrift „The New Yorker“ ist ebenfalls von einer „katastrophalen Nacht für die Demokraten“ die Rede [externer Link]. Tatsächlich habe sich niemand für den „Blödsinn“ interessiert, den Trump von sich gegeben habe: „Schon vor der ersten Werbepause stürzten Bidens Erfolgsaussichten auf den Online-Prognosemärkten ab. In den sozialen Medien waren jubelnde Republikaner überzeugt, dass die Wahl so gut wie gewonnen sei. Endlich fanden Amerikaner unterschiedlicher politischer Überzeugungen etwas, worüber sie sich einig sein konnten.“ Es bleibe jedoch genug Zeit, das „Chaos“ zu beseitigen: „Am Ende brauchte Trump Biden gar nicht zu unterbrechen; der Präsident richtete den ganzen Schaden selbst an.“

Originell die Ansicht des abtrünnigen Republikaners und TV-Moderators Michael Smerconish: „Wird Trump verlieren, weil er heute Abend gewonnen hat? Wird diese Debatte dazu führen, dass ein stärkerer Demokrat eingewechselt wird, der mehr Chancen hat, Trump zu besiegen?“

Die TV-Komödiantin und erklärte Trump-Anhängerin Roseanne Barr ließ angesichts der Negativ-Schlagzeilen für Biden eher Mitleid als Schadenfreude erkennen: „Biden ist ganz klar nicht mehr bei sich. Das ist traurig. Obama opfert seinen Kumpel, um seine radikale Politik durchzupeitschen und ich möchte nicht, dass das irgendjemand von uns feiert.“

Comedian fordert leistungssteigernde Mittel

TV-Comedian Jon Stewart von der „Daily Show“ (Comedy Central) empfahl beiden Kombattanten gleichermaßen Doping: „Und zwar so viel davon, wie sie kriegen können. Wenn leistungssteigernde Mittel ihre Klarheit und ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen, verbessern und im Fall eines der beiden Kandidaten die Ehrlichkeit, die Moral und den bösartigen Narzissmus verbessern, dann haut die Zäpfchen weg. Sie sollten alle Wundermittel nehmen, die ihr Gehirn in Schwung bringen können, denn es handelt sich ja nicht um einen olympischen Schwimmwettbewerb.“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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