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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > „Die Gamerei“: Bayerns neues neues Zentrum für Spieleentwickler
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„Die Gamerei“: Bayerns neues neues Zentrum für Spieleentwickler

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 25. Juli 2024 12:00
Von Benjamin Lehmann
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3 min. Lesezeit
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Am morgigen Freitag wird feierlich eröffnet: „Die Gamerei – The Bavarian Home of Game Changers“ (externer Link) heißt das dreistöckige Büroprojekt im Münchner Osten, das der Branchenverband Games/Bavaria mithilfe des Bayerischen Staatsministerium für Digitales ins Leben gerufen hat. Angemietet wurde das Haus bereits zum 01. Juli.

Inhaltsübersicht
Über eine halbe Million Euro Games-FörderungEndlich wieder ein Ort für GamesStimmung in der Games-Branche ist gutDr. Mehring überreicht neue FördergelderWichtiger Wirtschaftsfaktor für BayernFür Welthits reicht die Förderung einfach nicht

Über eine halbe Million Euro Games-Förderung

In der „Gamerei“ können bayerische Spieleentwicklerstudios subventionierte Arbeitsplätze anmieten, die Nutzung der Eventflächen im Erdgeschoss sowie der Meeting- und Gemeinschaftsräume ist für sie kostenlos. Das Digitalministerium hat dafür eine zweijährige Förderung in Höhe von 560.000 Euro bereitgestellt.

Endlich wieder ein Ort für Games

„Endlich wieder einen Ort für Games zu haben, ist für uns ein wichtiger Standortfaktor. Die Community lebt vom Austausch und der Kooperation, daher freut es uns Teil der Initiative zu sein“, freut sich Robin Kocaurek vom Studio JumpyBit, einer der ersten Gamerei-Mieter. Mit dabei sind auch die Studios von ThreeDee und Leyline Creations, ab Herbst zieht der gemeinnützige Verein Videospielkultur e.V. (VSK) mit ein und plant Ausstellungsräume für Retrogames. Zu haben sind derzeit noch zwei Vierer- und ein Zwölfer-Büro.

Stimmung in der Games-Branche ist gut

„Die Stimmung in der bayerischen Games-Branche ist gut“, sagt Geschäftsführerin Lina Timm von der Media.Bayern GmbH kurz vor der offiziellen Eröffnung, „der Ministerwechsel hat viel bewegt. Dr. Mehring hat sich sehr eingesetzt für dieses Projekt, das es vorher nicht gab – das wird gesehen.“ Zudem gebe es bereits mehrere Anfragen aus dem E-Sports-Bereich, die in der Gamerei Events veranstalten wollen, verrät sie.

Dr. Mehring überreicht neue Fördergelder

Zur Eröffnung morgen wird Digitalminister Dr. Fabian Mehring (Freie Wähler) in einer feierlichen Zeremonie auch die neuen Fördergelder des FilmFernsehFonds Bayern (FFF) an zwölf heimische Gaming-Studios vergeben: Die Studios aus Nürnberg, Würzburg, Herzogenaurach, Garching, München, Wörth, Augsburg, Kempten, Gersthofen und Bayreuth erhalten insgesamt 863.250 Euro für drei Prototypen, sieben Konzepte und zwei Projekte, die direkt in Produktion gehen.

Wichtiger Wirtschaftsfaktor für Bayern

Die Branche sei ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für den Freistaat, schreibt Digitalminister Mehring in einem Statement dazu: „Die Architekten hinter den digitalen Welten der Zukunft kommen aus allen Teilen Bayerns. Das unterstreicht erneut die regionale Vielfalt und das enorme Potenzial unserer heimischen Games-Branche.“

Für Welthits reicht die Förderung einfach nicht

Um im Games-Bereich irgendwann zum „Leitmarkt im internationalen Wettbewerb“ zu werden, wie das Bundesministerium für Wirtschaft auf seiner Website fordert, sind diese Fördersummen allerdings viel zu gering, mahnt Lina Timm abschließend an. Games müssten vorfinanziert werden, aber deutsche Investoren seien leider sehr risikoscheu und könnten mit „so neuen Themen“ oft nichts anfangen:

Der große Topf muss entweder aus der Politik oder der Wirtschaft kommen. Wenn die Politik vorlegt und Investoren dann merken: Oh, da geht was! Dann kann die Wirtschaft im besten Fall nachziehen. – Lina Timm, Geschäftsführerin Media.Bayern GmbH

 

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Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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