WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Sparmaßnahmen der Krankenversicherung sollen auch Beamte treffen
    30. September 2026
    Inflation in Deutschland steigt wieder auf über drei Prozent
    30. September 2026
    Sparkurs: VW kündigt die meisten Tarifverträge
    30. September 2026
    Tankrabatt: Kommt diesmal mehr Entlastung beim Verbraucher an?
    30. September 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Hackerangriff auf die LMU: Wie groß ist der Schaden?
    22. September 2026
    Warnungen vor KI-Risiken: Wie können wir uns schützen?
    19. September 2026
    Eltern mit Spotify: Endlich keine Kinderlieder mehr im Profil
    18. September 2026
    KI außer Kontrolle: Ein Tech-Streit wird plötzlich Mainstream
    16. September 2026
    Geplante Digitalregeln der EU: Das könnte der „Kids Act“ bringen
    15. September 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Vor 80 Jahren: Urteil im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess
    30. September 2026
    Donauwörther Schule gewinnt Deutschen Schulpreis
    29. September 2026
    Jagd auf Asiatische Hornisse: Imker finden Nest im Allgäu
    29. September 2026
    Cyberangriff auf LMU: Alle Studierenden aus 50 Jahren betroffen
    29. September 2026
    SpaceX-Rakete von Elon Musk schafft es erstmals in Erdumlaufbahn
    29. September 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Viel Lust auf Experimente: „Bodyscanner“ von Uche Yara
    30. September 2026
    Blasmusik vor Pyramiden: Die Doku „Über Unterbiberger“
    30. September 2026
    Einsatz von KI: Ärger um ein Wiesn-Reel
    29. September 2026
    Böhmermann äußert sich zu Ende von „ZDF Magazin Royale“
    29. September 2026
    Militärischer Alltag des Tötens: Der Dokumentarfilm „NAZA“
    29. September 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Bayerischer Arbeitsmarkt: Stabilisierung in Sicht
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Bayerischer Arbeitsmarkt: Stabilisierung in Sicht
Wirtschaft

Bayerischer Arbeitsmarkt: Stabilisierung in Sicht

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 30. September 2026 17:48
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Genau 330.844 Menschen waren Mitte September im Freistaat arbeitslos gemeldet. Das sind 3.237 weniger als einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent und bleibt damit im Vergleich der Bundesländer die niedrigste. Dass die Quote erstmals seit langem wieder identisch mit der des Vorjahres ist, zeigt für den Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Markus Schmitz, „dass Stabilisierung in Sicht ist“. Zumindest der Anstieg der Arbeitslosigkeit sei gebremst, so Schmitz im Gespräch mit BR24. Sorgen mache ihm aber, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiterhin leicht zurückgeht, vor allem weil die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden.

Inhaltsübersicht
Lichtblick OberpfalzGemischtes Bild in Schwaben und OberbayernZunehmende Probleme in FrankenArbeitsagenturen wünschen sich mehr StrukturpolitikFachkräftebedarf bleibt Herausforderung

Lichtblick Oberpfalz

Gegen den Trend ist in der Oberpfalz die Zahl der Beschäftigten leicht gestiegen. Der Regierungsbezirk weist derzeit gemeinsam mit Niederbayern und Schwaben die bayernweit niedrigste Arbeitslosenquote (3,9 Prozent) auf. In der Stadt Amberg sei die Arbeitslosigkeit – ähnlich wie im niederbayerischen Landshut und dem Landkreis Straubing-Bogen – besonders stark zurückgegangen, heißt es von den Arbeitsagenturen. Zurückzuführen sei das vor allem darauf, dass die Auftragslage der Bauunternehmen sich verbessert habe.

Gemischtes Bild in Schwaben und Oberbayern

Auch der oberbayerische Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Agenturchef Schmitz. Zwar gebe es den Arbeitsplatzabbau bei den großen Automobilherstellern. „Aber gerade am Standort München zeigt sich, dass dort die Rüstungsindustrie Fahrt aufnimmt, das gibt Hoffnung.“ Freilich könne diese Branche nur Teile der Arbeitsplatzverluste ausgleichen. Die oberbayerische Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent entspricht dem bayerischen Durchschnitt. Allerdings liegt sie in der Landeshauptstadt München mit 5,7 Prozent deutlich höher. Im Vergleich der Millionenstädte in Deutschland ist das aber der geringste Wert.

Als besonders stabil gilt der schwäbische Arbeitsmarkt. Arbeitsplatzverluste im Maschinenbau oder zuletzt beim Nördlinger Batteriehersteller Varta würden dort regelmäßig von mittelständischen Handwerks- und Industriebetrieben ausgeglichen. Auch Schwaben profitiere vom Rüstungsboom, vor allem im Flugzeugbau.

Zunehmende Probleme in Franken

Noch immer bleibt Mittelfranken unter den Regierungsbezirken das Arbeitsmarkt-Schlusslicht mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent. Dafür ist vor allem die hohe Arbeitslosigkeit in der Metropole Nürnberg (7,4 Prozent) verantwortlich. Allerdings ging die Quote dort zuletzt zurück, was die Arbeitsagenturen auf ihre „aktive Arbeitsmarktpolitik“, also vor allem auf viele Weiterbildungsmaßnahmen, zurückführen. Zugleich meldet mittlerweile der Landkreis Roth mit 2,4 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im Freistaat.

Quoten unter drei Prozent gibt es aktuell sonst nur in acht südbayerischen Landkreisen und dem oberfränkischen Landkreis Bamberg. Bayernweit am höchsten liegt die Arbeitslosenquote mit 8,2 Prozent in der Stadt Hof. Dass die Arbeitslosigkeit hier und im gesamten Nordosten Oberfrankens besonders hoch ist, „liegt daran, dass wir die Transformation nicht so wirklich vorangebracht haben“, analysiert Schmitz. Das betreffe insbesondere den Umstieg von der Verbrennertechnologie auf Elektromobilität.

Arbeitsagenturen wünschen sich mehr Strukturpolitik

Sowohl für Oberfranken als auch für Unterfranken ist nach Ansicht der Arbeitsagenturen mehr Strukturpolitik notwendig. Gerade an Standorten wie Aschaffenburg (Arbeitslosenquote 8,1 Prozent) und Schweinfurt (7,6 Prozent) müsse die Politik helfen. Erforderlich sei eine „Kombination von Hochschulen, Technologietransfer- und Gründerzentren, damit neue Geschäftsideen entstehen“, so Schmitz. Andere Bereiche Bayerns seien damit „sehr erfolgreich“, Unterfranken habe da Nachholbedarf. Das zeige sich auch daran, dass die Arbeitslosigkeit hier, anders als im bayerischen Durchschnitt, um 0,2 Prozentpunkte gestiegen sei.

Fachkräftebedarf bleibt Herausforderung

Auch wenn eine Trendwende am bayerischen Arbeitsmarkt noch nicht in Sicht sei, rechnen die Arbeitsagenturen bald mit „großen Herausforderungen hinsichtlich des Bedarfs an Fachkräften“. Der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf zuletzt bayernweit 5,93 Millionen Personen sei weniger dem Abbau von Arbeitsplätzen geschuldet als dem Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Arbeitsmarkt. Deshalb brauche es „wirksame Ansätze für qualifizierte Zuwanderung“, so Bayerns Agenturchef Schmitz. Dafür sei ein „Klima der Offenheit“ wichtig: „Wir müssen in der öffentlichen Diskussion sehr darauf achten, dass Bayern ein Land ist, das die Menschen willkommen heißt.“

 

Dir gefällt vielleicht

Sparmaßnahmen der Krankenversicherung sollen auch Beamte treffen

Inflation in Deutschland steigt wieder auf über drei Prozent

Sparkurs: VW kündigt die meisten Tarifverträge

Tankrabatt: Kommt diesmal mehr Entlastung beim Verbraucher an?

Erfolgreiches Projekt: Spanische Busfahrer für Oberfranken

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Erfolgreiches Projekt: Spanische Busfahrer für Oberfranken
Nächster Artikel Blasmusik vor Pyramiden: Die Doku „Über Unterbiberger“
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Sparmaßnahmen der Krankenversicherung sollen auch Beamte treffen
Wirtschaft 30. September 2026
Inflation in Deutschland steigt wieder auf über drei Prozent
Wirtschaft 30. September 2026
Sparkurs: VW kündigt die meisten Tarifverträge
Wirtschaft 30. September 2026
Viel Lust auf Experimente: „Bodyscanner“ von Uche Yara
Kultur 30. September 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?