WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    „Zu verschenken“: Kartons, die Freude machen – und Ärger
    22. September 2026
    Schwache Ergebnisse beim ADAC Winterreifentest
    22. September 2026
    Flugschnäppchen Ade – Warum die Ticketpreise steigen
    22. September 2026
    Aktionstag in der Autoindustrie: Das fordern die Beschäftigten
    21. September 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Hackerangriff auf die LMU: Wie groß ist der Schaden?
    22. September 2026
    Warnungen vor KI-Risiken: Wie können wir uns schützen?
    19. September 2026
    Eltern mit Spotify: Endlich keine Kinderlieder mehr im Profil
    18. September 2026
    KI außer Kontrolle: Ein Tech-Streit wird plötzlich Mainstream
    16. September 2026
    Geplante Digitalregeln der EU: Das könnte der „Kids Act“ bringen
    15. September 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Wildcampen wie in Schweden: Was spricht dafür, was dagegen?
    22. September 2026
    Früher ins Klassenzimmer: Bayern reformiert die Lehrerausbildung
    21. September 2026
    Planetary Health Check: Planet Erde am Limit
    21. September 2026
    Riskanter Online-Handel mit Mumien
    21. September 2026
    Tofu und Soja: Wie gesund sind sie wirklich?
    21. September 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Auszeichnung für „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“
    22. September 2026
    „Wodka gewinnt immer“: Zweifel an Putins „Wahlergebnissen“
    22. September 2026
    Stonehenge in München: Das Geheimnis ist gelüftet
    21. September 2026
    Helene Fischer: Die deutsche Taylor Swift?
    21. September 2026
    Was aus Hitlers „Gottbegnadeten“ wurde
    21. September 2026
  • Lesezeichen
Gerade: IG Metall Bayern fordert fünf Prozent mehr
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > IG Metall Bayern fordert fünf Prozent mehr
Wirtschaft

IG Metall Bayern fordert fünf Prozent mehr

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 22. September 2026 14:50
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Eine Prozentzahl finden, die für alle passt – für Firmen mit Problemen wie Autohersteller und ihre Zulieferer oder mit satten Gewinnen wie aktuell Rüstungsbauer. Und es soll zudem eine Forderung sein, die die Reallöhne garantiert, aber auch Arbeitsplätze sichert. Die IG Metall in Bayern hat diskutiert und eine Prozentzahl gefunden: Die Entgelte sollen um fünf Prozent erhöht werden bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Vergütung der Azubis soll um 110 Euro im Monat angehoben werden.

Inhaltsübersicht
Schutz der Arbeitsplätze mit im VordergrundVorstand muss noch entscheidenBeschäftigte wurden befragtArbeitgeber warnen vor überhöhte ForderungenVerhandlungsauftakt im Oktober

Schutz der Arbeitsplätze mit im Vordergrund

Im Beschluss tauchen weitere Themen auf. So will die Gewerkschaft angesichts der Lage der Branche mit den Arbeitgebern über die Zukunft der Metall- und Elektroindustrie sprechen. Wie lassen sich Arbeitsplätze und Standorte in Bayern sichern? Das war ja für die Automobilindustrie gestern schon ein Thema beim Aktionstag der Auto- und Zulieferindustrie. Über 20.000 haben sich laut IG Metall allein in Bayern daran beteiligt.

Nun gibt es aber auch Bereiche, wo die Geschäfte laufen: die Rüstungsindustrie zum Beispiel. Davon sollen dann aber auch die Beschäftigten profitieren, meint die IG Metall. Sie könnte sich da eine tarifliche Gewinnbeteiligung vorstellen. Für die unteren Lohngruppen bringt sie eine soziale Komponente ins Spiel, also eine Einmalzahlung zum Beispiel. Die schlägt bei geringer Verdienenden – auch die gibt es in der Metall- und Elektroindustrie – mehr zu Buche.

Um längere Arbeitszeiten geht es erst einmal nicht. Der Tarifvertrag zur 35-Stunden-Woche wurde nicht gekündigt. Wenn beide Seiten einverstanden sind, könnte aber auch das noch ein Thema werden.

Vorstand muss noch entscheiden

Der Vorstand der Gewerkschaft in Frankfurt muss die Ergebnisse aus allen Bezirken morgen noch endgültig verabschieden. Jeder regionale Bezirk wie Bayern fordert eigens und verhandelt selbst. Das Ganze wird aber koordiniert und endet oft mit einem Pilotabschluss. Beim letzten Mal lieferten die Tarifparteien in Bayern gemeinsam mit dem Bezirk Küste. Für Host Ott, IG Metallchef in Bayern ist das für Firmen finanzierbar. „Mit unserer Forderung beweisen wir Augenmaß, stärken die Kaufkraft der Beschäftigten und setzen damit einen Wachstumsimpuls durch die Stärkung der Binnennachfrage“, sagte Ott dem Bayerischen Rundfunk.

Beschäftigte wurden befragt

Bevor eine Gewerkschaft eine Forderung zur Tarifrunde festlegt, befragt sie erst einmal ihre Mitglieder. Die wollen natürlich, dass steigende Lebenshaltungskosten ausgeglichen werden und vielleicht noch etwas obendrauf. Sie wollen aber auch nicht ihre Arbeitsplätze durch einen zu hohen Abschluss gefährden.

Das Ergebnis der Befragung zeigt die unterschiedliche Lage: Fast die Hälfte bewertet die in ihrem Betrieb zwar mit gut oder sogar sehr gut. Jeder vierte aber auch mit schlecht oder sehr schlecht. In puncto Lohnplus sprechen sich die meisten für eine moderate Erhöhung aus. Dabei hat die Gewerkschaft immer auch die Zielinflationsrate der EZB (zwei Prozent) und den gesamtwirtschaftlichen Produktivitätszuwachs im Blick. Hinzu kommt die so genannte Umverteilungskomponente.

Arbeitgeber warnen vor überhöhte Forderungen

Nun baut die Branche auch in Bayern gerade Arbeitsplätze ab. Rund 836.000 Beschäftigte stehen auf den Gehaltslisten. Es waren schon einmal deutlich mehr. Laut Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie vbm wurden heuer bisher schon fast 11.000 Stellen abgebaut. Und es könnten bis Jahresende noch mehr werden. Davor warnen die Arbeitgeber. Die Forderungen der IG Metall Bayern seien in der Höhe überzogen, wirtschaftlich nicht tragfähig und würden die heterogene Lage der Branche verkennen, beklagt der vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossart. Die gewünschte Tarifsteigerung würde die Unternehmen inakzeptabel belasten, einen weiteren Verlust an Wettbewerbsfähigkeit bedeuten und den Beschäftigungsabbau beschleunigen, so seine Befürchtung.

Von einer Nullrunde ist da in Bayern zwar nicht die Rede. Aber die Arbeitskosten müssten insgesamt gesenkt werden – unter anderem durch einen nicht zu hohen Tarifabschluss, der je nach Lage der Betriebe flexibel auf die aktuelle Krisensituation reagiert. Flexibel ja – heißt es von Seiten der Gewerkschaft. Aber dann auch flexibel nach oben, also mehr für die Beschäftigten in den Betrieben, denen es gut geht. Die Forderung nach einer zusätzlichen Zahlung für gut gehende Unternehmen stelle das Prinzip eines Flächentarifvertrags, nämlich die einheitlichen Regelungen der Arbeitsbedingungen einer Branche, sehr grundsätzlich in Frage, kontert Brossardt.

Verhandlungsauftakt im Oktober

Leichte Gespräche dürften das am Verhandlungstisch nicht werden. Am 8. Oktober treffen sich in München Gewerkschaft und Arbeitgeberverband zur ersten Tarifrunde für Bayern. Die Friedenspflicht endet am 31. Oktober. Danach könnte die IG Metall zu ersten Warnstreiks aufrufen.

 

Dir gefällt vielleicht

„Zu verschenken“: Kartons, die Freude machen – und Ärger

Schwache Ergebnisse beim ADAC Winterreifentest

Flugschnäppchen Ade – Warum die Ticketpreise steigen

Aktionstag in der Autoindustrie: Das fordern die Beschäftigten

Umfrage: Europa als attraktivster Wirtschaftsraum

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel „Wodka gewinnt immer“: Zweifel an Putins „Wahlergebnissen“
Nächster Artikel Auszeichnung für „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Auszeichnung für „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“
Kultur 22. September 2026
„Wodka gewinnt immer“: Zweifel an Putins „Wahlergebnissen“
Kultur 22. September 2026
„Zu verschenken“: Kartons, die Freude machen – und Ärger
Wirtschaft 22. September 2026
Hackerangriff auf die LMU: Wie groß ist der Schaden?
Netzwelt 22. September 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?