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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Kostenloses Parken von E-Autos in Bayern: Ist das ungerecht?
Wirtschaft

Kostenloses Parken von E-Autos in Bayern: Ist das ungerecht?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 20. Juni 2025 08:48
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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💬 „Dein Argument“ greift Euren Input auf: Kommentare aus der BR24-Community sind Anlass fĂŒr diesen Beitrag. 💬

InhaltsĂŒbersicht
Gratisparken: Bayerns Regierung will E-Auto-Absatz ankurbelnÄrger um Gratisparken fĂŒr E-Autos: UnnĂŒtze Neiddebatte?Kostenlos Parken: Kann das ein Grund fĂŒr E-Auto-Kauf sein?Kritik am Gratisparken auch von Opposition und CSU-PolitikernGratisparken: Noch mehr Parkplatznot in StĂ€dten?

Das Auto irgendwo abstellen – das kann ins Geld gehen. Pro Stunde sind in bayerischen Kommunen teilweise gleich mehrere Euro fĂ€llig – außer fĂŒr Elektroauto-Besitzer. Diese brauchen auf öffentlichen ParkplĂ€tzen fĂŒr bis zu drei Stunden Parken nichts bezahlen. Das fĂŒhrt dazu, dass die Kommunen ĂŒber EinnahmeausfĂ€lle klagen. Viele Menschen in Bayern finden die Regel außerdem ungerecht. Warum die Politik derzeit die unterschiedlichsten Initiativen ergreift, hat einen entscheidenden Grund.

BR24-User „Herr_DĂŒsentrieb“ kommentiert dazu richtig: „Bis 2045 muss die Bundesrepublik Deutschland klimaneutral sein. So steht es im Klimaschutzgesetz und im Grundgesetz.“

Damit begrĂŒndet er, warum E-Pkw gefördert werden und Verbrenner nicht.

Gratisparken: Bayerns Regierung will E-Auto-Absatz ankurbeln

Die abgelöste Ampelregierung hatte das Ziel, bis zum Jahr 2030 15 Millionen Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen. Ob die neue Regierung daran festhĂ€lt, ist noch unklar. Doch gegenwĂ€rtig sind nur rund zwei Millionen E-Autos zugelassen. Die schwarz-rote Koalition plant, mit Sonderabschreibungen fĂŒr batteriebetriebene Firmenfahrzeuge die Zahl der E-Fahrzeuge zu erhöhen.

Die bayerische Staatsregierung will ihrerseits Anreize fĂŒr umweltfreundliche E-MobilitĂ€t schaffen und hat deshalb die ParkgebĂŒhren fĂŒr Elektroautos fĂŒr bis zu drei Stunden abgeschafft. Die Regelung betrifft öffentliche ParkplĂ€tze und gilt seit April.

Ärger um Gratisparken fĂŒr E-Autos: UnnĂŒtze Neiddebatte?

WĂ€hrend die einen das ungerecht gegenĂŒber den Besitzern von Verbrenner-Pkw finden, sprechen andere von einer unnĂŒtzen Neiddebatte.

User „WittelsbachMonarch“ argumentiert, man streite hier ĂŒber Peanuts. Nutzer „probonocontramalum“ sieht einen Mitnahmeeffekt und verweist auf andere Subventionen: „Das ist genau wie dieses 59-Euro-Ticket. Da zahlen die, die frĂŒher 150 Euro fĂŒr die Monatskarte gezahlt haben, nur noch ein Drittel.“

Das bayerische Innenministerium will die teilweise ParkgebĂŒhrenbefreiung in grĂ¶ĂŸerem Kontext verstanden wissen. Wie ein Sprecher BR24 sagte, sei das Argument, dass E-Autofahrer hier etwas geschenkt bekommen, wĂ€hrend die anderen zahlen mĂŒssen, ein „nachvollziehbarer Gedanke“. Diese Maßnahme sei aber nur ein Teil einer Vielzahl weiterer Aktionen zur Förderung der ElektromobilitĂ€t und ein unbĂŒrokratischer zusĂ€tzlicher Anreiz.

Kostenlos Parken: Kann das ein Grund fĂŒr E-Auto-Kauf sein?

BR24-User „Lechrainer“ bezweifelt aber, ob so ein Anreiz seinen Zweck erfĂŒllt: „Wir fahren seit einigen Jahren ein E-Auto. Der Grund fĂŒr den Kauf war sicher nicht die Aussicht auf kostenloses Parken.“

Abgesehen davon, ob teilweise kostenloses Parken wirklich die Deutschen zum Kauf eines Elektroautos animieren kann, sehen viele BR24-User darin eine große Ungerechtigkeit.

Sogar manch ein E-Autofahrer selbst, wie User „MY_Comment„: „Ich habe ein E-Auto. Aber fĂŒr mich ist das Diskriminierung. Und treffen tut das letztlich wieder die sozial SchwĂ€cheren, da diese sich kein E-Auto leisten können.“ User „Eagle1“ beklagt: „Wie immer in der Politik: eine ‚Zweiklassengesellschaft‘!“

Kritik am Gratisparken auch von Opposition und CSU-Politikern

Das findet auch User „Codedoc“: „Als ob sich z.B. ein Krankenpfleger ein E-Auto + Solaranlage + Ladestation leisten kann. Zur Arbeit kommen muss er aber trotzdem, und das im Schichtdienst außerhalb von ÖPNV-Zeiten. Was bekommt er dafĂŒr? CO₂-Steuer als Strafe fĂŒr sein ‚umweltfeindliches Verhalten‘.“

Letztlich argumentieren diese User wie viele Kritiker der bayerischen Opposition und letztlich auch der CSU selbst. So bezeichnet der Kemptener OberbĂŒrgermeister Thomas Kiechle (CSU) das kostenlose Parken fĂŒr E-Autos als inakzeptabel. Die bayerische Landtags-AfD spricht von einer Verbrenner-Autofahrer diskriminierende Verordnung, die gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstĂ¶ĂŸt.

Gratisparken: Noch mehr Parkplatznot in StÀdten?

Mathias Kreitinger, Rechtsreferent der Stadt FĂŒrth, weist in der BR-Fernsehsendung „quer“ noch auf ein anderes Problem hin: Besitzer von E-Autos, die bislang mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum gefahren sind oder außerhalb geparkt haben, könnten nun in die Stadt reinfahren. Damit werde es fĂŒr alle schwieriger, dort noch einen Parkplatz zu finden, so Kreitinger.

User „Christian_August_Vulpius“ kann die Aufregung um das Gratisparken von E-Autos nicht verstehen und auch das Klagen von Kommunen wegen wegfallender ParkgebĂŒhren: „Wegen einem Dutzend E-Autos, die das Gratisparken nutzen können, wird so ein Aufriss gemacht, egal ob von Kommunen oder Kommentatoren/innen.“

Er verweist darauf, dass es immer noch sehr wenige Elektroautos gibt. Laut Statistischem Bundesamt lag der Marktanteil von rein batteriebetriebenen Pkw bei 3,3 Prozent.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf FinanzmĂ€rkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit ĂŒber 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke fĂŒr die Leser der WirtschaftsRundschau.
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