Vor knapp drei Wochen wurde bekannt, dass im Norma-Zentrallager in Regenstauf im Landkreis Regensburg eine Rattenplage vorliegt – seitdem gibt es engmaschige Betriebskontrollen durch das Landratsamt. Zwar könne noch keine Gesamtbewertung vorgenommen werden, sagte ein Sprecher der Behörde, jedoch zeigten die jeweils unangekündigten Kontrollen der vergangenen Wochen Wirkung. Es zeige sich eine „Verbesserung der Situation“.
Verbesserungen bei der Schädlingsproblematik
Bei der jüngsten Kontrolle wurden einer Unternehmenssprecherin zufolge keine baulichen Mängel mehr beanstandet und weder Fraßspuren noch Rattenkot festgestellt. Bei der Reinigung und der allgemeinen Betriebshygiene konnten deutliche Verbesserungen festgestellt werden, wie es heißt. Dieses erreichte Hygieneniveau müsse nun dauerhaft stabilisiert werden. „Deutliche Verbesserungen sind ebenfalls bei der Schädlingsproblematik festzustellen“, so der Sprecher.
Landratsamt kontrolliert Norma-Lager weiterhin
Das Landratsamt überprüfe weiterhin regelmäßig die Umsetzung der angeordneten Maßnahmen.
Lebensmittelkontrolleure hatten in dem Lager im August Ratten und Verunreinigungen registriert. Anfang September hatte die Behörde Auflagen erlassen, unter anderem die Reparatur von Rolltoren, damit keine Schädlinge mehr ins Lager gelangen können, sowie die aktive Bekämpfung der Ratten.
Rattenbefall bestand wohl bereits seit einem Jahr
Nach BR-Informationen soll der Rattenbefall im Norma-Zentrallager bereits seit rund einem Jahr bestehen. Außerdem soll auf Anweisung der Regenstaufer Lagerleitung nur klar angefressene Ware aussortiert worden sein – mit Kot und Urin kontaminierte Ware sei nur oberflächlich gesäubert und in den freien Verkauf weitergegeben worden. Das Landratsamt will über die weitere Entwicklung informieren.

