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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Warnstreiks am Freitag: Bayern bleibt beim Nahverkehr verschont
Wirtschaft

Warnstreiks am Freitag: Bayern bleibt beim Nahverkehr verschont

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 19. Februar 2025 12:50
Von Christin Freitag
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2 min. Lesezeit
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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will am Freitag den öffentlichen Personennahverkehr in sechs Bundesländern mit einem ganztägigen Warnstreik der Beschäftigten lahmlegen. Damit will die Gewerkschaft ihre Forderungen in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen unterstreichen, wie der Verdi-Bundesverband mitteilte. Von dem Branchenstreiktag betroffen seien Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Inhaltsübersicht
Warnstreiks in Bayern: Bürger werden kaum was spürenVerdi: Wegen islamistischem Anschlag keine Streiks in München

Warnstreiks in Bayern: Bürger werden kaum was spüren

In Bayern können Pendler erst mal aufatmen, hier gibt es keine Warnstreiks im Nahverkehr. Dafür hat Verdi hier die Beschäftigten bei den Stadtwerken zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Das trifft unter anderem die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung oder die Müllverbrennung. Die Müllabfuhr wird jedoch unterwegs sein, heißt es von Verdi Bayern auf Nachfrage.

Auf der Streikliste stehen an die 20 Kommunen im Freistaat, darunter Landshut, Bayreuth, Ingolstadt, Schongau und Kempten. In Nürnberg und Augsburg finden zentrale Streikkundgebungen statt. Direkte Auswirkungen sind laut Verdi für Bürgerinnen und Bürger zunächst nicht zu erwarten.

Verdi: Wegen islamistischem Anschlag keine Streiks in München

Vom Warnstreik im Nahverkehr morgen ist Bayern nicht betroffen. München nimmt die Gewerkschaft diesmal aus – aus Rücksicht auf die Opfer des Anschlages letzte Woche auf einen Demonstrationszug der Gewerkschaft. Eine Frau und ihr zweijähriges Kind kam dabei ums Leben. Am frühen Abend soll es morgen nahe des Tatortes in München eine Gedenkveranstaltung geben.

Der Beamtenbund ruft morgen die Tarifkräfte bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zum Warnstreik auf. Dort gilt ein Haustarifvertrag, der sich aber an dem des öffentlichenen Dienstes orientiert. Gemeinsam mit Verdi streitet der dbb für unter anderem acht Prozent höhere Einkommen, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat. Bund und Kommunen haben noch kein Angebot auf den Tisch gelegt, die Forderung aber angesichts der Kassenlage als nicht finanzierbar zurückgewiesen.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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