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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Was die Koalition zu E-Auto-Kaufprämie und Verbrenner-Aus plant
Wirtschaft

Was die Koalition zu E-Auto-Kaufprämie und Verbrenner-Aus plant

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 28. November 2025 17:49
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Das Aus vom Verbrenner-Aus soll kommen – zumindest, wenn es nach den Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD geht. Den Beschluss verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Morgen, nachdem die Koalition bis in die tiefe Nacht im Kanzleramt beraten hatte. Demnach wolle der Bundeskanzler bei der EU-Kommission darum bitten, dass auch noch nach 2035 Plug-in-Hybride mit Range Extender und hocheffiziente Verbrenner zugelassen werden dürfen.

Inhaltsübersicht
Söder: „Sie sehen mich sehr zufrieden“Neue Prämie für E-Autos soll kommenDeutsche Umwelthilfe kritisiert Aus vom für Verbrenner-AusMobilitätsstudie zeigt: Immer mehr Autofahrer wechseln zum E-AutoAuch Bestand der E-Autos wird immer größer

Damit weicht die Koalition von der aktuellen EU-Regelung ab: Diese sieht vor, ab 2035 nur noch CO2-freie Neuwagen zuzulassen. Es gehe um eine gute Vereinbarkeit von Wettbewerbsfähigkeit der Autoindustrie und Ansprüchen an den Klimaschutz, sagte Merz. „Der Klimaschutz soll nicht relativiert werden“, so der Kanzler, „aber die Klimaziele sollen technologieoffen erreicht werden“.

Söder: „Sie sehen mich sehr zufrieden“

„Sie sehen mich da sehr zufrieden“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Die Entscheidung gebe Rückenwind und schaffe Vertrauen bei einer der zentralen Branchen Deutschlands, der Automobilindustrie.

In dem geplanten Brief an die EU-Kommission stehe auch, dass CO2-Strafzahlungen – also Zahlungen, wenn Autohersteller die gesetzlichen Flottengrenzwerte für die Emissionen überschreiten – unbedingt vermieden werden sollten, so Söder. „Es soll nicht nur am Auspuff gemessen werden“, sondern die gesamte Bilanz gelten, also etwa auch der CO2-Verbrauch bei der Produktion von Autos.

Neue Prämie für E-Autos soll kommen

Als Abkehr von der E-Mobilität wollen die Koalitionsspitzen die Entscheidung aber nicht verstanden wissen: „Die E-Mobilität ist die Zukunft“, betonte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Markus Söder kündigte bei der Gelegenheit an, wieder eine E-Mobilitätsprämie einzuführen. Es gehe um eine Förderung von maximal 5.000 Euro pro Auto, die sowohl für reine E-Autos, als auch für Plug-in-Hybride gelten solle.

Konkret steht in einem Ergebnispapier der Koalition, dass kleine und mittlere Haushalte bei dem Kauf oder Leasing von Elektro- oder Plug-In-Hybridautos unterstützt werden sollen. Geplant ist demnach eine Basisförderung von 3.000 Euro, die pro Kind um 500 Euro erhöht werden soll. Zudem sollen Haushalte mit einem Nettoeinkommen von weniger als 3.000 Euro einen weiteren Bonus um 1.000 Euro erhalten.

Im Vergleich zur Umweltprämie, die es bis Dezember 2023 gab, sollen nun aber Obergrenzen für das Haushaltseinkommen gelten. Nur solche Haushalte dürfen die Förderung erhalten, deren Einkommen bei weniger als 80.000 Euro jährlich liegt, pro Kind kommen weitere 5.000 Euro dazu. Die Koalitionsspitzen planen, dass durch das neue Förderprogramm Kosten in Höhe von drei Milliarden Euro auf den Staatshaushalt zukommen könnten.

Deutsche Umwelthilfe kritisiert Aus vom für Verbrenner-Aus

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Abkehr vom Verbrenner-Aus: Geschäftsführer Jürgen Resch spricht von einem Skandal. „Selbst mit der derzeitigen Regelung zum Verbrenner-Ausstieg werden im Verkehrsbereich hunderte Millionen Tonnen CO2 zu viel ausgestoßen“, kritisiert er. Umso dringlicher sei es nun, die Autokonzerne zivilgerichtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Mobilitätsstudie zeigt: Immer mehr Autofahrer wechseln zum E-Auto

Aktuelle Zahlen des Versicherers HUK Coburg zeigen, dass Elektrofahrzeuge bei den Autobesitzern zunehmend an Beliebtheit gewinnen: Laut dem HUK-E-Barometer (externer Link) haben im dritten Quartal 2025 mehr Autobesitzer von einem Verbrenner zu einem reinen Elektroauto gewechselt als in den vergangenen zwei Jahren.

Demnach sind zwischen Juli und September 6,2 Prozent aller Autofahrer, die ihr Fahrzeug gewechselt haben, von einem Verbrennungsmotor auf ein E-Auto umgestiegen. Seit die staatliche E-Kaufprämie Anfang 2024 weggefallen ist, habe sich dieser Wert mehr als verdoppelt, heißt es in der Analyse. Beim Umstieg auf E-Autos liegt Bayern im dritten Quartal dieses Jahres vergleichsweise weit vorne und belegt mit 7,1 Prozent den zweiten Platz. Nur in Niedersachsen stiegen prozentual noch mehr Menschen auf E-Autos um.

Auch Bestand der E-Autos wird immer größer

Insgesamt steigt der Anteil der Elektroautos auch am Bestand der HUK-versicherten Fahrzeuge. Bundesweit sind demnach 3,4 Prozent aller versicherten Pkws E-Autos. Beim Fahrzeugbestand belegt Bayern im dritten Quartal 2025 sogar den ersten Platz im Vergleich zu den anderen Bundesländern: 3,9 Prozent der HUK-versicherten Autos waren in Bayern reine E-Autos.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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