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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Wie die Tchibo-Preiserhöhung die Kaffeebranche beeinflusst
Wirtschaft

Wie die Tchibo-Preiserhöhung die Kaffeebranche beeinflusst

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 17. Februar 2026 09:50
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Der „Feine Milde“ macht einen Preissprung: Statt 8,99 Euro kostet er seit Mitte Februar 9,99 Euro für 500 Gramm gemahlenen Kaffee. „Wir haben lange gezögert, aber nun müssen auch wir reagieren“, teilt ein Tchibo-Sprecher mit. Knappe zehn Euro, die eine Preisentwicklung auf dem Kaffeemarkt darstellen, der Experten „Signalwirkung“ zuschreiben. Erst vor einem Jahr hatte Tchibo den Preis um 50 Cent erhöht.

Inhaltsübersicht
Andere Marken orientieren sich an EndkundenpreisWarum ist Kaffee teurer geworden?Kaffee weiterhin Lieblingsgetränk der DeutschenBillig-Ketten statt Szenecafés in Deutschlands InnenstädtenGute Kaffeeernte in Brasilien: Was bedeutet das für die Preise?

Andere Marken orientieren sich an Endkundenpreis

Auf dem Kaffeemarkt dominieren einige wenige Marken: Melitta, Dallmayr, Nestlé und eben Tchibo – mit einem Vorteil: „Da Tchibo eigene Stores hat, können sie die Endkundenpreise festlegen und haben dadurch ein Signal für den gesamten Kaffeemarkt“, sagt Carsten Kortum, Handelsexperte von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heilbronn.

Warum ist Kaffee teurer geworden?

„In einem weiterhin angespannten Markt sind die Verkaufspreise für Kaffee im vergangenen Jahr deutlich angestiegen“, heißt es von Tchibo. Tatsächlich: Laut einem Marktbericht der Internationalen Kaffee-Organisation (ICO) lag der Durchschnittspreis für ein US-Pfund (454 g) Anfang Dezember bei 3 Dollar, also 2,53 Euro. Im Vergleich zu 2023 hat sich der Preis damit fast verdoppelt.

Insgesamt stieg der Importpreis für nicht geröstete Kaffeebohnen laut Statistischem Bundesamt zwischen 2021 und 2025 um fast 150 Prozent. Der größte Teil davon stammt aus Brasilien.

Kaffee weiterhin Lieblingsgetränk der Deutschen

Dass die Konkurrenzmarken – Melitta, Dallmayr, Nestlé – bald nachziehen, ist wahrscheinlich. Anders könnte das jedoch bei den Discountern aussehen. Erst vergangene Woche verlor Tchibo einen Rechtsstreit gegen Aldi Süd. Laut Tchibo hatte der Discounter Kaffee weit unter dem Herstellungspreis verkauft. Das Oberlandesgericht Düsseldorf wies das zurück.

Ob das der deutschen Kaffeelaune einen Abbruch tun wird? 163 Liter trinkt jeder Deutsche laut Deutschem Kaffeeverband pro Jahr im Durchschnitt. „Kaffee ist für uns noch immer das Lieblingsgetränk“, erklärt Handelsexperte Kortum, deshalb nehme man auch Kaffee, um eine Preiswürdigkeit, also die Angemessenheit des Preises, darzustellen. Ähnlich verhalte es sich bei Butter.

Billig-Ketten statt Szenecafés in Deutschlands Innenstädten

Dass der Preis für den Kaffee jedoch nicht unwichtig ist, zeigt sich an der Café-Kultur in deutschen Innenstädten: Die lässt einen Trend zum Filterkaffee statt Barista-Kultur vermuten. Das Berliner Start-Up LAP Coffee eröffnete innerhalb kürzester Zeit mehr als 20 Filialen in Deutschland – allein in München sind es mittlerweile acht. Ihr Alleinstellungsmerkmal: Der Espresso kostet 1,50 Euro, der Cappuccino 2,50 und damit deutlich weniger als in vielen Szene Cafés. Das gefällt nicht jedem: In Berlin klebten zur Eröffnung Boykottaufrufe an den Schaufenstern.

Was Kritikern noch weniger gefallen dürfte: Zum neuen Jahr eröffnete auch die chinesische Kette Cotti Coffee erste Filialen in deutschen Großstädten. In Bayern hat sie jedoch noch keinen Laden angekündigt.

Gute Kaffeeernte in Brasilien: Was bedeutet das für die Preise?

Nachdem sich der Preis für ein Pfund Kaffee Ende des Jahres weiter in die Höhe geschraubt hatte, rechnet Brasilien nun mit einer sehr guten Ernte. Mit etwas Verzögerung dürfte das für Tchibo, Dallmayr und Co. die Kosten senken. Ob die Unternehmen diese Einsparung an die Kunden weitergeben, ist allerdings offen.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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