Was ist Blitzeis?
„Der Begriff Blitzeis ist eine Wortschöpfung der Medien. Er ist in der Meteorologie nicht definiert. Mit diesem Begriff wird aber meistens das plötzliche Erscheinen von Glatteis beschrieben“, schreibt der DWD. Glatteis ist für das menschliche Auge oft nur schwer zu erkennen, sodass man nur selten rechtzeitig reagieren kann. Tückisch ist außerdem, dass Blitzeis auch nur partiell an schattigen oder kühleren Stellen auftreten kann wie zum Beispiel auf Brücken oder auf Straßen und Wegen durch Waldgebiete.
Warum ist Blitzeis so gefährlich?
Blitzeis ist im Straßenverkehr und auch für Fußgänger gefährlich, da der Untergrund zur Eisbahn wird. Autofahrer können besonders schnell die Kontrolle über ihr Auto verlieren, sodass Unfälle programmiert sind. Auch Fußgänger können sich bei Stürzen verletzen.
Gefährdung durch Neuschnee und Schneematsch
Auch Neuschnee oder Schneematsch können zum Ausrutschen auf dem Gehweg oder Schlittern im Straßenverkehr führen, wenn auch nicht in so gravierendem Maße wie Glatteis. Zudem ist die Einschränkung offensichtlich, anders als beim Blitzeis. Auch ABS und Winterreifen oder Spikes an Schuhen können die Rutschgefahr mindern.
Wie entsteht Schnee?
Schnee entsteht in großer Höhe in den Wolken. Wenn es in der Wolke kälter als etwa -10° Celsius ist, bilden sich aus Wassertropfen Schneekristalle, die immer weiter anwachsen. Werden sie zu schwer, fallen sie zu Boden. Ob aber Schnee, Regen, Graupel oder Eisregen auf der Erde ankommen, hängt davon ab, welche Temperatur die Luftschichten haben, die die Schneeflocken passieren müssen.
Was ist gefrierende oder überfrierende Nässe?
Gefährlicher als Schnee ist die sogenannte gefrierende Nässe oder überfrierende Nässe. Auch sie ist – ähnlich wie Blitzeis – schwer mit bloßem Auge zu erkennen. Sie tritt auf, wenn der Boden durch einen Regenschauer nass oder feucht ist und es zum Beispiel nachts friert. Der Boden kann nicht schnell genug trocknen, bevor die Feuchtigkeit zu einer dünnen Eisschicht gefriert.

