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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Matcha-Tee: Grün, gehypt – und wirklich gesund?
Kultur

Matcha-Tee: Grün, gehypt – und wirklich gesund?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 30. November 2025 11:47
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Matcha ist fein gemahlener grüner Tee, der wegen seines Geschmacks, seiner Qualität und Seltenheit geschätzt wird – und inzwischen ein echtes Trendprodukt ist, das nicht nur als Tee oder Latte konsumiert wird. Die Lebensmittelindustrie hat längst erkannt, dass Matcha ein lukratives Geschäft ist. Ob Kuchen, Macarons, Eis, Müsli – Matcha veredelt, wenn auch oft nur in kleinen Mengen, so manches Lebensmittel – das dann seinen Preis hat.

Inhaltsübersicht
Matcha ist kein geschützter BegriffWoran erkennt man die Qualität eines Matcha-Tees?Vom China-Import zum japanischen KultgetränkDie richtige Lagerung: Schlüssel zu Aroma und FarbeInhaltsstoffe: Koffein, Catechine und mehrAchtung vor Schadstoffen und PestizidenMatcha: Was ist dran an den Gesundheitsversprechen?

Matcha ist kein geschützter Begriff

Das Problem: Matcha ist kein lebensmittelrechtlich geschützter Begriff: „Das heißt, es ist nicht zwingend festgelegt, welche Eigenschaften und Herstellungsmerkmale Matcha-Tee oder in Produkten enthaltener Matcha erfüllen muss und wodurch er sich von „herkömmlichen“ Grüntee-Produkten abgrenzt“, schreibt die Verbraucherzentrale (externer Link). Das macht es für Verbraucher und Verbraucherinnen schwierig, echte Qualität zu erkennen.

Woran erkennt man die Qualität eines Matcha-Tees?

Der Preis ist nur ein grober Anhaltspunkt für Qualität. Verlässlicher sind Farbe, Aroma, Textur und Herkunft. Guter Matcha ist leuchtend grün, fein pudrig und frisch duftend. Frisch gemahlener Tee schmeckt süßlich, aromatisch und rund. Wird das Pulver mit heißem Wasser aufgeschlagen, entsteht ein cremiger, dichter Schaum – ein Zeichen für Qualität. Je frischer der Matcha, desto intensiver sind Farbe und Geschmack.

Vom China-Import zum japanischen Kultgetränk

Pulvertee gab es schon im alten China, doch Matcha in der heutigen Form hat seine Wurzeln in Japan. Die Blätter werden handverlesen und im Schatten gezogen, wodurch der Gehalt an Chlorophyll steigt und der Tee seine intensive grüne Farbe erhält. Anschließend werden sie zu feinem Pulver vermahlen und traditionell in der japanischen Teezeremonie zubereitet. Heute stammt der Großteil des hochwertigen Matcha aus Regionen wie Uji, Shizuoka oder Yame – und wird weltweit geschätzt.

Die richtige Lagerung: Schlüssel zu Aroma und Farbe

Matcha ist empfindlich. Wärme, Licht und Luft lassen Farbe und Aroma schnell verblassen. Luftdicht verschlossen und kühl gelagert – am besten im Kühlschrank – bleibt das Pulver mehrere Wochen frisch. Nach dem Öffnen sollte Matcha zügig verbraucht werden, sonst verliert er schnell an Geschmack.

Inhaltsstoffe: Koffein, Catechine und mehr

Beim Matcha wird das ganze Teeblatt getrunken, daher sind die Wirkstoffe konzentrierter als bei normalem Grüntee:

  • Koffein & L-Theanin: Sollen für sanfte, langanhaltende Wachheit und bessere Konzentration sorgen – ohne nervös zu machen.
  • Catechine & Polyphenole: Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und das Herz-Kreislauf-System unterstützen können.

Eine Studie aus Japan (externer Link) zeigt, dass bereits kleine Mengen die Aufmerksamkeit steigern und für einen sanften Energie-Boost sorgen können.

Achtung vor Schadstoffen und Pestiziden

Wer Matcha aus Anbaugebieten mit Umweltbelastungen konsumiert, nimmt potenziell gesundheitsschädliche Rückstände wie Pestizide oder Aluminium mit auf. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (externer Link) warnt, dass insbesondere hohe Aluminiumwerte bei regelmäßigem Konsum kritisch sein können. Kundinnen und Kunden sollten daher auf geprüfte Herkunft und Bio-Siegel achten.

Matcha: Was ist dran an den Gesundheitsversprechen?

Matcha wird oft als „Super-Drink“ angepriesen. Für viele der beworbenen Wirkungen – etwa Zellschutz, Entgiftung oder Unterstützung beim Abnehmen – fehlen bislang wissenschaftlich gesicherte Belege. Bisher gibt es nur wenige kontrollierte Studien am Menschen, sodass die gesundheitlichen Effekte noch nicht eindeutig belegt sind. Die meisten Erkenntnisse stammen aus Labor- oder Tierversuchen – und lassen sich nicht einfach auf den Menschen übertragen. Gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln mit Matcha sind daher nicht zulässig.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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