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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Minions & Monster“: Die gelben Würste in Hollywood
Kultur

„Minions & Monster“: Die gelben Würste in Hollywood

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 1. Juli 2026 09:50
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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In die Pressevorführung von „Minions und Monster“ durften die Filmkritiker ausnahmsweise ihre Kinder mitnehmen. Und für die war der mittlerweile dritte Film um die kleinen gelben Stoppel mit den Kulleraugen ein großer Spaß.

Inhaltsübersicht
Uups – der Big Boss war nur ein SchauspielerEin neues Ziel: Monsterfilme drehen!

Die Minions kennen wir seit dem Animationsfilm „Ich, einfach unverbesserlich“. Dort sind sie als tollpatschige Helfer des Haupthelden und Oberbösewichts Gru eingeführt worden. Die gelben Slapstick-Knirpse, die ständig alles falsch und die Pläne ihrer Meister damit zunichtemachen, waren schon damals die heimlichen Stars des Films. Und so folgten bald die ersten Minions-Solo-Filme.

Uups – der Big Boss war nur ein Schauspieler

„Minions & Monster“, der mittlerweile dritte Minions-Film, erfindet die Banane natürlich nicht neu. Wie immer bei den Minions sehen wir die kleinen Helferlein auf der Suche nach dem schrecklichsten Schurken aller Zeiten. Dieses Mal spielt die Handlung am Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Nähe von Los Angeles stoßen die Minions auf einen fiesen Cowboy – eigentlich ein perfekter „Big Boss“. Blöd nur, dass es sich nicht um einen echten Banditen handelt, sondern um einen Schauspieler am Hollywood-Filmset.

Aber so werden die Minions von einem Produktionsstudio entdeckt und aufgrund ihrer Tollpatschigkeit über Nacht zu Stummfilmstars. Bis die Filmstudios plötzlich den Ton einführen – und alle bemerken, dass die Minions nur blödes Zeug reden. Minions-Sprache ist schließlich Kauderwelsch, klingt wie eine Mischung aus allen möglichen Sprachen, in die sich ab und zu auch kulturelle Bezüge verirren. Ich habe Hunger heißt auf Minionesisch: Poulet tiki masala.

Ein neues Ziel: Monsterfilme drehen!

„Minions & Monster“ balanciert den Dadaismus besser aus als frühere Minions-Filme. Ja: Wir hören viel Minionesisch, aber es gibt auch viele normale Charaktere. In der deutschen Synchronisation sprechen Christoph Waltz und die Kaulitz-Brüder zum Beispiel größere Rollen.

Weil die Einführung des Tons die Hollywood-Karriere der Minions beendet, brauchen sie einen neuen Plan. Für das Comeback soll ein Monsterfilm mit echten Monstern her. Denn die können die Minions mit Hilfe eines Zauberbuchs heraufbeschwören. So weit, so chaotisch.

Eine wirklich konsistente Geschichte erzählt „Minions und Monster“ zwar nicht. Dennoch ist ein kurzweiliger und witziger Animationsfilm entstanden, der Kinder mit seinem Hollywood-Setting trotz viel Blödelei auch die Faszination am Filmemachen näherbringt.

Auch fürs Auge ist reichlich geboten: Wenn die Monster von der Leine gelassen werden, sieht das im Kino beeindruckend aus. Und so bringt „Minions & Monster“ alle Voraussetzungen mit, um als Familienfilm an der Kinokasse einzuschlagen – oder wie die Minions sagen würden: Bu ta na m aka!

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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