WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Pflegereform: Das soll sich bei den Pflegegraden ändern
    31. Oktober 2026
    Tankrabatt dämpft Inflation – aber noch keine Entwarnung
    30. Oktober 2026
    Audi kündigt nach Gewinneinbruch weitere Sparmaßnahmen an
    30. Oktober 2026
    Kryptobörse Binance: Hackerangriff mit Milliardenschaden
    30. Oktober 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Mistral Large 4: Wie gut ist Europas größtes KI-Modell?
    30. Oktober 2026
    Musks KI-Odyssee: Warum schöne Bilder noch keinen Film machen
    30. Oktober 2026
    New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
    29. Oktober 2026
    Spotify-Familienabo: Neue QR-Code-Prüfung und Jahressperren
    29. Oktober 2026
    So schützen Sie sich vor „Ghost Pairing“ bei WhatsApp
    29. Oktober 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Abfall statt Diesel: Forscher entwickeln neue Treibstoff-Technik
    30. Oktober 2026
    NS-Gedenkstätten in Gefahr durch radikale Rechte
    29. Oktober 2026
    Grippe: Darum sind die Impfstoffe heuer mehr angepasst als sonst
    28. Oktober 2026
    Woher kommt Halloween – und was hat der Kürbis damit zu tun?
    27. Oktober 2026
    NS-Gedenkstätten in Gefahr durch radikale Rechte
    26. Oktober 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Schauriges Produktionschaos: Scream steckt in der Horrorkrise
    31. Oktober 2026
    Sechs Stunden „Siegfried“: Sollten Wagner-Opern gekürzt werden?
    30. Oktober 2026
    „Dann wären Sie geistig tot“: ZDF startet „Journal Deluxe“
    30. Oktober 2026
    Star Trek- und X-Men-Star Patrick Stewart gestorben
    29. Oktober 2026
    Bayern 2-Publikumspreis für „Dear Britain“ von Annette Dittert
    29. Oktober 2026
  • Lesezeichen
Gerade: „Dear Britain“: Auszeichnung für Annette Dittert
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Dear Britain“: Auszeichnung für Annette Dittert
Kultur

„Dear Britain“: Auszeichnung für Annette Dittert

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 31. Oktober 2026 10:47
Von Uta Schröder
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

„Ich bin Journalistin first and foremost, aber ich sehe mich auch ein wenig als Botschafterin zwischen beiden Ländern“, sagt Annette Dittert über ihre Beziehung zu ihrem Heimatland Deutschland und ihrer Wahl-Heimat Großbritannien, „in beide Richtungen: Ich schreibe jetzt auch viel für britische Medien über Deutschland“. Sie sitzt in ihrem Hausboot Emilia, das auf dem Londoner Regent’s Kanal liegt. Ein Ort, der für ihr Heimischwerden in Großbritannien steht, inklusive des kleinen Gärtchens vorne am Ankerplatz. Seit dem vergangenen Jahr hat Dittert außer der deutschen auch die britische Staatsbürgerschaft.

Inhaltsübersicht
Besondere Beziehung zu DeutschlandErkenntnisreiche Widersprüche

In ihrem Bestseller „Dear Britain“ (DuMont Verlag), der jetzt zum Bayern 2-Lieblingsbuch erkoren wurde, kommen Boot und Garten mehrfach vor. Dittert erzählt persönlich und aus ihrer Liebe zu Großbritannien macht sie keinen Hehl. Aber ihr Anliegen ist klar: erklären, was eigentlich los ist auf dieser Insel, zehn Jahre nach dem Brexit.

Besondere Beziehung zu Deutschland

Besonders das deutsche Publikum verfolge das mit Interesse. „Die Deutschen waren wohl am stärksten enttäuscht in Europa nach dem Brexit – das war ja fast, als ob die Briten eine Beziehung beendet hätten“, meint Dittert, wenn sie über den Erfolg ihres Buches spricht. „Aber diese Trauer, dieser Ärger und das Gefühl der Zurückweisung haben sich inzwischen etwas gelegt und gleichzeitig ist wieder ein großes Interesse entstanden.“ Dabei gehe es dann auch um deutsche Befürchtungen beim Umgang mit dem Rechtspopulismus, dessen erster großer Ausbruch der Brexit gewesen sei. Oft, sagt Dittert, komme bei ihren Lesungen die Frage: „Kommt man da wieder raus?“

Der neue Premier Andy Burnham habe für ein bisschen Optimismus gesorgt, so lautet die derzeitige Antwort der langjährigen Londoner ARD-Korrespondentin – doch wie lange wird das halten? Auch Burnhams Labour-Regierung sei mit dem Problem der leeren Kassen konfrontiert und dem zunehmenden Vertrauensverlust der Briten in die eigenen Institutionen. Die erschütternde Armut, die auseinanderstrebenden Identitäten unter dem Mantel der „Britishness“, die weitgehend private britische Landschaft, die marode öffentliche Versorgung, Stichwort: Abwasser-Problem – in ihrem Buch beschreibt die Journalistin viele Szenen und Begegnungen. Neu sei ein „tief sitzender Zynismus“, wie sie ihn in ihren vielen Jahren auf der Insel noch nicht erlebt habe.

Erkenntnisreiche Widersprüche

Die Mischung aus Analyse und Reportage macht „Dear Britain“ zum unterhaltsamen Buch, das glücklicherweise die Klischees von skurrilen Briten und skandalösen Royals weitgehend vermeidet. Dittert greift Stereotype lieber auf, um sie in neue Zusammenhänge zu bringen: die Leidenschaft fürs Gärtnern mit der Verdrängung der kolonialen Vergangenheit, die Fish-and-Chips-Idylle am Meer mit den überforderten Kläranlagen (die gleich am Strand überlaufen). Oder eben König Charles – ein Monarch in einer Rolle als Garant der Demokratie. Dabei nimmt die Journalistin ihre Leserinnen und Leser immer mit, ob ins House of Lords, in den Themse-Schlamm oder zum Protestmarsch, der Blick aufs Wetter als kleiner Running Gag inklusive.

Fast 20 Jahre hat Dittert über all das für die ARD berichtet und war Millionen Fernsehzuschauern als Korrespondentin vertraut. Ende vergangenen Jahres hat sie die ARD verlassen, um sich eigenen Projekten zu widmen. Diesem Buch zum Beispiel, für das sie nur mit Papier und Bleistift unterwegs war in Großbritannien, ohne aufwendige Technik und Kamerateam. Das habe sehr intensive Begegnungen möglich gemacht. Einen neuen Podcast startet sie auch gerade, der genauso heißt wie das Buch: „Dear Britain“.

Für ihre Vermittlungsarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien bekam sie vor kurzem das Bundesverdienstkreuz. Dass Großbritannien im deutschen Publikum ein großes Thema ist, gehört dabei zu den Dingen, die Dittert ihren britischen Freunden gerne erzählt. Viele von ihnen haben gegen den Brexit gestimmt. Die Botschaft sei einfach. „Hey – the Germans still love you!“

 

Dir gefällt vielleicht

Schauriges Produktionschaos: Scream steckt in der Horrorkrise

Sechs Stunden „Siegfried“: Sollten Wagner-Opern gekürzt werden?

„Dann wären Sie geistig tot“: ZDF startet „Journal Deluxe“

Star Trek- und X-Men-Star Patrick Stewart gestorben

Bayern 2-Publikumspreis für „Dear Britain“ von Annette Dittert

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Mistral Large 4: Wie gut ist Europas größtes KI-Modell?
Nächster Artikel Tankrabatt dämpft Inflation – aber noch keine Entwarnung
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Schauriges Produktionschaos: Scream steckt in der Horrorkrise
Kultur 31. Oktober 2026
Pflegereform: Das soll sich bei den Pflegegraden ändern
Wirtschaft 31. Oktober 2026
Tankrabatt dämpft Inflation – aber noch keine Entwarnung
Wirtschaft 30. Oktober 2026
Mistral Large 4: Wie gut ist Europas größtes KI-Modell?
Netzwelt 30. Oktober 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?