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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Ausnahmezustand: Das Gäubodenvolksfest in Straubing startet
Kultur

Ausnahmezustand: Das Gäubodenvolksfest in Straubing startet

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 9. August 2024 06:47
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Der sonst eher karg wirkende Großparkplatz Am Hagen hat sich einmal mehr verwandelt – in eine bunt-schillernde Volkfestwelt. Heute startet hier Straubings fünfte Jahreszeit. Und wieder dürften es am Ende über 1,3 Millionen Besucher sein, die sich hier über elf Tage vergnügen können.

Inhaltsübersicht
Enorme StrahlkraftHohe SicherheitskostenKosten für Festwirte im hohen sechsstelligen BereichBierpreissteigerung um 50 CentTraditioneller AuszugOffizielle Eröffnung am Samstag

Dabei hat sich gar nicht so viel verändert. Auch in diesem Jahr bieten sieben Festzelte Platz für etwa 27.500 Gäste. Es gibt 130 Schaustellergeschäfte – darunter 28 Fahrgeschäfte und 63 Imbiss- und Verkaufsstände.

Enorme Strahlkraft

Gemessen an den Kennzahlen Bierausschank, Anzahl Sitzflächen gesamt, Fläche des Vergnügungsparks und Tagesbesucherzahlen sei das Gäubodenvolksfest das zweitgrößte Volksfest Bayerns nach dem Münchener Oktoberfest, sagt der Veranstalter. Zusammen mit der am Samstag beginnenden Ostbayernschau und ihren circa 600 Ausstellern habe das natürlich enorme Strahlkraft auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Und zwar über die Festplatzgrenzen hinaus, wie Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) beschreibt. „Die Gastronomie in der Innenstadt, die Hotellerie – es profitieren viele Branchen davon. Es ist schon eine Art Sonderkonjunktur für Straubing im August“, so Pannermayr zum BR. „Das hat natürlich einen starken Image- und Wirtschaftseffekt.“

Hohe Sicherheitskosten

Die Stadt selbst profitiere zwar über diese Umwegrendite, nicht aber unmittelbar über das Volksfest selbst. Solche Veranstaltungen würden auch in anderen Städten kaum noch Gewinne abwerfen. „Die Rahmenbedingungen in den letzten zehn, 15 Jahren sind deutlich komplexer geworden. Wenn Sie allein malnehmen, was an Sicherheitsanforderungen Jahr für Jahr dazugekommen ist, dann verursacht das gewaltige Kosten.“ Diese könnten nur zum Teil auf die sogenannten Beschicker, also Festwirte und Schausteller, umgelegt werden.

Kosten für Festwirte im hohen sechsstelligen Bereich

Dies geschieht über die Platzpacht. Auch für die Festwirte sind Kosten in den letzten Jahren gestiegen. „Wenn ich da den Pachtpreis an die Stadt rechne und die Auf- und Abbaukosten und das Personal und Security und Musik, da bist du schon bei einem hohen sechsstelligen Betrag“, sagt Martin Lechner, Sprecher der Festwirte.

Lechner ist hauptberuflicher Festwirt, betreibt daneben eine Gastro KG mit seinem Stiefsohn Alexander Baumann. Für ihn stellen die Einnahmen auf dem Gäubodenvolksfest einen beträchtlichen Teil seiner Jahreseinnahmen dar.

Bierpreissteigerung um 50 Cent

Die steigenden Kosten müssten die Festwirte wiederum zum Teil auf die Besucher umlegen. Daher sei der Bierpreis in diesem Jahr auch um 50 Cent gestiegen. Eine Maß Volksfestbier kostet je nach Festzelt zwischen 12,70 und 12,75 Euro. Die 50 Cent würden so natürlich nicht in der Tasche der Wirte landen, sagt Lechner: „Wenn ich die Mehrwertsteuer wegrechne, die Platzgelderhöhung und die Personalkosten, die ich mehr habe, dann habe ich irgendwann nur noch 20 Cent und die braucht es ja.“

Traditioneller Auszug

Lechner selbst wird wie der ein oder andere seiner Kollegen am traditionellen Auszug um 17:30 Uhr teilnehmen. Der Zug über zwei Kilometer von der Landshuter Straße über die Innenstadt zur Festwiese zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Etwa 3.500 Menschen wirken mit, unter anderem in über 80 Musik- und Trachtengruppen. Außerdem sind 120 Pferde und vier Ochsen mit ihren Trachtenwägen im Einsatz.

Offizielle Eröffnung am Samstag

Am Samstag um 10 Uhr wird das Gäubodenvolksfest dann offiziell eröffnet – stand jetzt mit dem bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler), der sich bei einem Fahrradunfall in der vergangenen Woche verletzt hatte. Neu ist in diesem Jahr neben einzelnen Fahrgeschäften auch ein zweiter kostenfreier Trinkwasserbrunnen auf dem Gelände. Zudem können Besucher auf dem Gäubodenvolksfest nicht nur mit Euro und dem Volksfesttaler, sondern nun auch mit dem Einkaufsgutschein „Straubingscheck“ bezahlen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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