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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Deutscher Preis für Denkmalschutz geht nach Bayern
Kultur

Deutscher Preis für Denkmalschutz geht nach Bayern

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 30. Oktober 2024 08:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Sie gilt als die älteste noch erhaltene ehemalige Synagoge Unterfrankens: 1729 erbaut, entging die Synagoge Memmelsdorf der Niederbrennung durch die Nazis während der Novemberpogrome 1938 nur, weil sie zu nah an die umliegenden Häuser angrenzte. Zwar zwangen SA-Männer am 10. November 1938 die männlichen Mitglieder der jüdischen Gemeinde, alle beweglichen Gegenstände aus der Synagoge zu reißen und auf einem Feld vor dem Dorf zu verbrennen. Das Gebäude selbst blieb aber erhalten, sodass der Synagogenhauptraum bis heute einen Eindruck vom religiösen Leben der jüdischen Landbevölkerung vermittelt. Bereits 1998 begann die umfangreiche Sanierung des Gebäudes.

Inhaltsübersicht
Erinnerungsorte an jüdisches Leben in BayernGeschichtspfad verknüpft OrteMedienpreis für den Bayerischen Rundfunk

Genau dafür geht jetzt die „silberne Halbkugel“ des Deutschen Preise für Denkmalschutz nach Unterfranken, und zwar an die Gemeinde Untermerzbach und den unterfränkischen Träger- und Förderverein „Synagoge Memmelsdorf in Unterfranken e.V.“. Gemeinsam haben sie nicht nur die namensgebende Synagoge in Memmelsdorf restauriert, sondern auch die im Ortsteil Gleusdorf – und damit insgesamt eine Präsentation der reichen jüdische Geschichte der Region geschaffen.

Erinnerungsorte an jüdisches Leben in Bayern

„Der deutsche Denkmalpflege-Oscar geht nach Bayern“, gratuliert der Bayerische Kunstminister Markus Blume. Jüdisches Leben und jüdische Kultur seien tief verwurzelt in Bayern, so Blume weiter. Er nannte die Restaurierung „ein leuchtendes Beispiel für die historische Verantwortung des Denkmalschutzes“. Derartige Erinnerungsorte würden „mit einem umfangreichen Vermittlungsprogramm vom Informationszentrum bis zum Geschichtslehrpfad die jahrhundertelange Verknüpfung der Ortsgeschichte mit der Geschichte der ansässigen jüdischen Gemeinde eindrucksvoll darstellen“, so Blume.

Professor Mathias Pfeil, Generalkonservator am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD), hebt die herausragende Arbeit des Fördervereins und der Gemeinde Untermerzbach hervor. „Durch die behutsame Restaurierung und Konservierung der ehemaligen Synagogen in Memmelsdorf und Gleusdorf wird nicht nur das jüdische Erbe der Region lebendig gehalten, sondern es werden auch die tragischen Brüche der Geschichte sichtbar gemacht.“

Geschichtspfad verknüpft Orte

Heute wird die Synagoge für verschiedene Veranstaltungen, Ausstellungen, Begegnungen und als Lernort genutzt. Es können Rundgänge in der Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof in Memmelsdorf gebucht werden. Auch die ehemalige Synagoge im Ortsteil Gleusdorf bietet Informationen zur Geschichte der Juden in der Region. In einer Freiluftpräsentation werden die Geschichte der jüdischen Gemeinde bis zu ihrer frühzeitigen Auflösung 1909 mit der Ortsgeschichte von Gleusdorf verknüpft. Ein Geschichtspfad verbindet die beiden Orte miteinander.

Medienpreis für den Bayerischen Rundfunk

Neben der Silbernen Halbkugel ging auch der Medienpreis des Denkmalschutzpreises nach Bayern: Elena Alvarez Lutz vom Bayerischen Rundfunk wurde für ihren Magazinbeitrag „Bröckelnde Denkmäler – Klimawandel bedroht Kulturschätze“ mit dem Medienpreis geehrt. Der Fernsehbeitrag sensibilisiere „anschaulich für die Verknüpfung von Denkmalschutz und Klimawandel“, so Kunstminister Blume in seiner Würdigung.

Der Beitrag lief im Magazin „quer“ und beleuchtet, wie Trockenheit, aber auch Feuchte und Starkregen überall im Freistaat Baudenkmäler und Kulturschätze bedrohen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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