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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > „Buy from EU“: Die digitale Revolte gegen US-Produkte
Netzwelt

„Buy from EU“: Die digitale Revolte gegen US-Produkte

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 7. März 2025 13:54
Von Benjamin Lehmann
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3 min. Lesezeit
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Mehr als nur ein Produktratgeber

Doch die Community ist längst mehr als nur ein Einkaufsratgeber. Zwischen Memes über europäische Tech-Souveränität und detaillierten Listen mit Produktalternativen finden sich hitzige Debatten, etwa über die jüngste Ankündigung der französischen Satellitenfirma Eutelsat, die Ukraine künftig mit Satelliten-Terminals zu versorgen.

Inhaltsübersicht
Mehr als nur ein ProduktratgeberVorbild Kanada: Wenn Konsumenten politisch werdenAdidas statt Nike: Die europäischen AlternativenNicht so einfach: Digitale Produkte und Plattformen

Auch europäische Software-Ingenieure vernetzen sich in dem Subreddit, um Alternativen zu ihren US-Arbeitgebern zu finden – oder sogar eigene Unternehmen zu gründen. „Lasst uns aufhören, für Silicon Valley zu arbeiten und anfangen, ein europäisches Valley zu bauen“, schreibt einer der Nutzer. Auch amerikanische Nutzer sind in dem Forum aktiv, um ihre Solidarität auszudrücken.

Vorbild Kanada: Wenn Konsumenten politisch werden

Die Kanadier machen es vor: Nachdem Trump Ernst gemacht und Strafzölle eingeführt hatte, entdeckten sie ihre patriotische Ader beim Einkaufen. Laut Umfragen boykottieren dort mittlerweile 42 Prozent der Bevölkerung aktiv amerikanische Produkte. Der Premierminister der Provinz Ontario, Doug Ford, ging sogar noch einen Schritt weiter: Er kündigte nicht nur einen 100-Millionen-Dollar-Vertrag mit Musks Starlink, sondern droht auch damit, 1,5 Millionen Amerikanern den Strom abzustellen. Die Botschaft ist klar: Wer austeilt, muss auch einstecken können.

Adidas statt Nike: Die europäischen Alternativen

Die Website buy-european-made.eu (externer Link) listet eine umfangreiche Datenbank europäischer Alternativen zu US-Produkten, übersichtlich nach Kategorien sortiert. Statt Facebook, X und Instagram empfiehlt sie etwa die dezentralen Netzwerke Mastodon und BeReal. Für Streamingdienste wie Netflix und Disney+ werden europäische Anbieter wie Viaplay oder britbox gelistet. Selbst bei Fast Food gibt es Alternativen: Statt McDonald’s und KFC verweist die Seite auf Ketten wie Max Burgers oder Big Bite.

Nicht so einfach: Digitale Produkte und Plattformen

Die Community erweitert den Katalog ständig und diskutiert die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anbieter. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf digitalen Diensten: Von der französischen KI-Firma Mistral als Alternative zu ChatGPT bis zum Schweizer Messenger Threema statt WhatsApp – die Liste zeigt, dass Europa durchaus eigene Tech-Kompetenz besitzt, auch wenn vor allem die großen Social-Media-Plattformen fest in US-amerikanischer Hand sind und es hier kaum europäische Alternativen gibt.

Das „Buy European“-Movement mag noch in den Kinderschuhen stecken. Doch zusammen mit der politischen Neuausrichtung in Verteidigung und Technologie deutet es auf etwas Größeres hin: Ein neues europäisches Selbstbewusstsein. Oder wie es ein Reddit-User formuliert: „Endlich hören wir auf, uns kleinzumachen.“

 

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Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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