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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Beschwerden über ADAC-Kreditkarten „häufen“ sich
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Beschwerden über ADAC-Kreditkarten „häufen“ sich

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 19. März 2025 10:49
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Seit ein paar Monaten hat der ADAC bei seinem Kreditkartenangebot einen neuen Partner, die Solarisbank. Der frühere Partner – die Berliner Landesbank – stellte ihren Service ein. Doch mit dem Wechsel kam für viele Kunden offensichtlich auch der Ärger.

Inhaltsübersicht
Beschwerden „häufen“ sichADAC hält sich nur bedingt für zuständigSolarisbank sieht auch ihre Kunden in der PflichtADAC will an Solarisbank festhalten

Beschwerden „häufen“ sich

Es dürfte der Alptraum vieler Besitzer von Kreditkarten sein. Man sitzt gerade gemütlich im Ausland beim Essen, und plötzlich bekommt man die Nachricht über seine App, dass irgendwelche Kriminelle gerade versuchen, die Kreditkarte viermal hintereinander mit je eintausend Dollar zu belasten. Genau das ist der Italienerin Roberta Marinini vor rund einem halben Jahr passiert, mit ihrer ADAC-Kreditkarte. Sie nahm umgehend mit dem Kundenservice Kontakt auf und ließ die Karte sperren. Der Mitarbeiter am Telefon habe ihr gesagt, sie solle sich keine Sorge machen, sie sei ja versichert und müsse sich um nichts kümmern. Doch so war es dann nicht. Nach mehreren nervenzerrenden Monaten mit zahlreichen Mails und Telefonaten schaltete sie letztendlich eine Anwältin ein. Bis heute ist der Fall nicht gänzlich geklärt.

Und es ist offensichtlich kein Einzelfall. So gibt es ähnliche Beschwerden auf dem Internetbewertungsportal Trustpilot. Und auch bei der Verbraucherzentrale in Bayern häufen sich die Klagen, wie deren Jurist Sascha Straub sagt. Die Verbraucher bemängelten vor allen Dingen den schlechten Kundenservice der Partnerbank Solaris. „Diejenigen, die sich dann an den ADAC wenden, sagen, dass sie letzten Endes auch hier zurückgewiesen werden“, fügt er hinzu.

ADAC hält sich nur bedingt für zuständig

Denn auf den Kreditkarten steht zwar ADAC drauf. Allerdings ist für die Abwicklung des Geschäfts der Partner zuständig. Jahrelang war das die Landesbank Berlin. Die allermeisten Betroffenen, die sich bei der Verbraucherzentrale gemeldet haben, hätten schon sehr lange eine ADAC-Kreditkarte und die hätten unabhängig voneinander bestätigt, dass es früher solche Probleme nicht gegeben habe, so Verbraucherschützer Straub.

Beim ADAC selbst ist von derzeit mehreren hundert Fällen die Rede. Die Cyberkriminalität wachse derzeit in allen Bereichen. Als große Organisation mit vielen Mitgliedern werde man regelmäßig mit Angriffen von außen konfrontiert, die darauf abzielten, die Daten der ADAC Mitglieder und Kunden zu missbrauchen. Derartige Betrugsversuche verzeichne auch ihr Bankpartner Solaris, der die ADAC-Kreditkarten herausgibt, heißt es in einer Stellungnahme. Und man fügt hinzu, dass man die Beschwerden sehr ernst nehme. Aktuell gebe es 700.000 Verträge mit rund einer Million ADAC-Kreditkarten.

Solarisbank sieht auch ihre Kunden in der Pflicht

Solaris möchte sich auf Anfrage nicht vor dem Mikrofon äußern. Es kommt eine schriftliche Stellungnahme, in der steht, dass der Schutz der Kunden und die Sicherheit der Einlagen für sie höchste Priorität habe und der Kampf gegen Finanzkriminalität dabei eine zentrale Aufgabe sei.

Bei dem jungen Unternehmen sieht man dabei auch die Kunden in der Verantwortung. Diese sollten nie Zugangsdaten oder TANs weitergeben, weder telefonisch, noch per Mail und auch nicht auf Internetseiten von Onlinehändlern. Und man solle verdächtige Aktivitäten und Nachrichten umgehend dem Kundenservice melden. Doch gerade mit dem Kundenservice hatten wohl viele zumindest in der jüngeren Vergangenheit so ihre Probleme.

ADAC will an Solarisbank festhalten

Trotz der Beschwerden will der ADAC an seinem Partner offensichtlich festhalten. So heißt es beim Automobilclub, die Solarisbank verfüge über professionelle Methoden, um den Attacken entgegenzuwirken und ihre Auswirkungen zu minimieren. Doch offensichtlich hat man auch erkannt, dass Handlungsbedarf besteht. So hat die Solarisbank ihr Kundenserviceteam nahezu verdoppelt auf mittlerweile 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie ein ADAC-Sprecher bestätigte. Darüber hinaus hat der ADAC eine Taskforce-Gruppe nach Berlin geschickt, zum Unternehmenssitz von Solaris. Rund ein Dutzend Beschäftigte, die sich sonst um Versicherungen und Ähnliches beim ADAC kümmern, sollen Solaris bei der Abarbeitung der zahlreichen Fälle helfen.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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