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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Generationenfrage: Wie Alt und Jung auf ihre Rente blicken
Wirtschaft

Generationenfrage: Wie Alt und Jung auf ihre Rente blicken

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 17. November 2025 08:49
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Kaum ein Thema sorgt für so viel Verunsicherung wie die Altersvorsorge. Die Rentenfrage betrifft alle, ob schon im Ruhestand oder noch mitten in Ausbildung oder Beruf. Wer zahlt ein? Wie viel kommt am Ende heraus?

Inhaltsübersicht
Blick auf die Zahlen zeigt: Belastung steigtSpitzt sich ein Generationenkonflikt zu?Studentin: „Man hat Bedenken und Sorgen“Rentner: „Will versuchen, etwas für die Gesellschaft zu tun“Im Video: Welche Herausforderungen auf dem Rentensystem lasten

Blick auf die Zahlen zeigt: Belastung steigt

Im Jahr 2000 bezogen rund 15,3 Millionen Menschen eine Altersrente, zuletzt waren es 18,7 Millionen – fast 3,4 Millionen mehr. Auf der Zahlerseite wuchs die Zahl der in Vollzeit Beschäftigten im selben Zeitraum nur moderat: von 23,3 Millionen auf 24,4 Millionen. Das bedeutet, dass immer weniger Beitragszahlerinnen und Beitragszahler auf eine Rentnerin oder einen Rentner kommen. Zur Jahrtausendwende waren es 1,5, zuletzt nur noch 1,3. Und mit der Verrentung der sogenannten Boomer-Generation werden es noch weniger.

Das Rentenniveau sinkt immer weiter: Im Jahr 2000 erhielten Rentnerinnen und Rentner durchschnittlich noch 52,9 Prozent ihres letzten Nettolohns, zuletzt waren es noch 48 Prozent. Die Verunsicherung der Menschen wächst.

Spitzt sich ein Generationenkonflikt zu?

Reinhold Heiß ist schon seit 12 Jahren in Rente, seine Frau arbeitet noch zwei Jahre, dann darf sie auch in den Ruhestand gehen. Über die geplante Rentenerhöhung von 3,74 Prozent freuen sie sich. „Immerhin, das ist eine schöne Rentenerhöhung, da werden sich sicherlich viele Rentner sehr freuen. Nur muss ich ganz ehrlich sagen, die wird sofort durch die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge weggefressen, da bleibt nichts übrig“, gibt Heiß zu bedenken.

Bis zur Rente hat Heiß 45 Jahre lang bei Siemens und später BenQ gearbeitet, als Entwicklungschef für die ersten Mobiltelefone. „Ich habe einen Job gehabt bei Siemens, wo man gut verdient, was sich auf die betriebliche Altersversorgung ausgewirkt hat und habe eine schöne Rente.“ Zur betrieblichen Rente kommt noch die gesetzliche dazu mit 3.200 Euro.

Heiß weiß, dass es vielen andern Rentnerinnen und Rentnern nicht so gut geht wie ihm. Aber auch, dass es in der Zukunft noch schwerer wird für junge Menschen die Rente zu finanzieren: „Wenn ich heute die jungen Leute sehe, die in 20 Jahren in Rente gehen, da kann es passieren, dass auf einen Einzahler ein Rentner kommt. Wie soll das gehen?“

Studentin: „Man hat Bedenken und Sorgen“

Das fragt sich auch Mijana Terzic-Tanaskovic. Die 19-Jährige studiert im ersten Semester Archäologie in München. Sie verfolgt die Debatten um die Rente ganz genau. „Da geht es mir wie vielen in meiner Generation. Man hat Bedenken und Sorgen, weil man oft hört, dass es nicht perfekt läuft“, sagt Mijana.

Das Leben in München ist schon jetzt teuer für die Studentin. Deshalb jobbt Mijana neben dem Studium zehn Stunden die Woche in einem Café. Geld für die Vorsorge bleibe da „jetzt noch nicht so wirklich“, sagt Mijana. „Vielleicht in ein paar Jahren, wenn ich einen gescheiten Job habe. Aber nicht wirklich unnormal viel.“

Einen Generationenkonflikt will sie nicht herbeireden. Doch es sei schwer, Gerechtigkeit als Begriff zu nennen. „Es ist generationengebunden“, resümiert sie. Da die Kosten überall stiegen, glaube sie durchaus, „dass man sich benachteiligt fühlt“, so die Studentin.

Rentner: „Will versuchen, etwas für die Gesellschaft zu tun“

Für Mijana wäre es eine Lösung, die Beamten mit einzubeziehen, um die Gruppe der Einzahlenden zu vergrößern, so wie in anderen EU-Ländern. Ein späteres Renteneintrittsalter hält sie dagegen für keine gute Idee: „Es gibt einen Grund für das Renteneintrittsalter. Da bin ich auch so wie die Rentner. Da gibt es bessere Wege, als dass man sagt: ‚Alle müssen mehr arbeiten als die vor mir mussten!'“

Reinhold Heiß arbeitet gerne länger. Der 77-Jährige engagiert sich gut 25 Stunden die Woche ehrenamtlich. Als Vorstand des Seniorenbeirats im Landkreis Dachau kümmert er sich um die Belange von Rentnern – Themen wie Pflege, digitale Kompetenz oder Einsamkeit. Und er ist Mitglied bei den Aktivsenioren, die junge Gründer und Schüler auf dem Weg ins Berufsleben beraten. „Ich will versuchen, wo ich noch geistig aktiv bin, etwas für die Gesellschaft zu tun“, sagt Heiß. Seine gute Rente ermöglicht ihm, sich so einzubringen, wie es ihm Freude macht. Für künftige Generationen dürfte das schwieriger werden.

Im Video: Welche Herausforderungen auf dem Rentensystem lasten

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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