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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Huthi-Angriffe auf Israel: Noch mehr Gefahr für Frachtschiffe?
Wirtschaft

Huthi-Angriffe auf Israel: Noch mehr Gefahr für Frachtschiffe?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 31. März 2026 09:48
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz greift Israel erneut vom Jemen aus an. Auch sie ist damit in den Krieg eingetreten, der bereits vier Wochen lang zwischen Iran, seinen Verbündeten sowie Israel, den USA und weiteren Beteiligten geführt wird. Den Schiffsverkehr in der Region beeinträchtigt das noch einmal stärker, die Risiken für Reeder steigen. Es drohen hohe Zusatzkosten bis hin zum Verlust des Schiffes.

Inhaltsübersicht
Suez-Kanal für viele Reeder seit Gaza-Krieg nicht mehr schiffbarGefährliche Schifffahrt rund um die arabische HalbinselHohe Frachtkosten verteuern viele GüterUS-Militärpräsenz hat am Roten Meer nur wenig gebrachtVersicherungen und teurer Geleitschutz nicht bezahlbar

Suez-Kanal für viele Reeder seit Gaza-Krieg nicht mehr schiffbar

Die Huthi-Miliz beteiligt sich immer wieder an iranischen Kampagnen gegen Israel und die USA. Gefährlich für den Schiffsverkehr im Roten Meer wurde das bereits im Gaza-Krieg. Vom Jemen aus lässt sich das Meer mit Drohnen oder mit Raketen verhältnismäßig leicht blockieren.

Angriffe auf einzelne Handelsschiffe vor allem von israelischen oder von US-Eigentümern haben dazu geführt, dass auch deutsche Reedereien wie Hapag Lloyd das Rote Meer und die Durchfahrt durch den Suez-Kanal weitgehend vermeiden.

Für Ägypten ist das hart, weil eigentlich der Großteil der wichtigen Staatseinnahmen aus den hohen Gebühren am Suez-Kanal besteht. Die Ausfälle werden auf 60 Prozent geschätzt und das nun schon seit mehr als zwei Jahren.

Gefährliche Schifffahrt rund um die arabische Halbinsel

Der Suez-Kanal schafft quer durch Ägypten eine direkte Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer. Früher war das einmal die Standard-Route, zum Beispiel für Container-Schiffe, die von Asien nach Europa fahren.

Mit den Aktivitäten der Huthis droht nun auf beiden Seiten der Arabischen Halbinsel Gefahr für Frachtschiffe. Denn neben dem Roten Meer und dem ägyptischen Kanal im Westen ist auch die Straße von Hormus östlich der Arabischen Halbinsel ein Krisenherd.

Hohe Frachtkosten verteuern viele Güter

Klar ist aber: Es hat bereits vor Monaten Umstellungen auf den weltweiten Handelswegen gegeben. Schon seit dem 15. Dezember 2023 ist der Schiffsverkehr im Suez-Kanal infolge des Gaza-Kriegs durch Aktivitäten der Huthis weitgehend lahmgelegt. Mit diesem Stichtag haben sich viele Reedereien wie Hapag-Lloyd oder Maersk zurückgezogen. Die häufigste Alternative ist für sie und ihre Container-Schiffe der lange Umweg um die Südspitze von Afrika.

Je nach Route dauert das zwischen 10 und 30 Tage länger als die Kanal-Fahrt und kostet nicht nur Zeit, sondern auch wesentlich mehr Treibstoff, der gerade seit den letzten Wochen immer teurer wird. Die Mehrkosten in der Lieferkette werden von Herstellern und Händlern am Ende auf die Warenpreise draufgeschlagen, welche die Konsumenten bezahlen müssen.

US-Militärpräsenz hat am Roten Meer nur wenig gebracht

Mit großem Aufwand und auch mit Hilfe von Nato-Verbündeten wie Frankreich oder Deutschland, versucht die US-Navy den Verkehr auf den Wasserstraßen rund um die arabische Halbinsel aufrecht zu erhalten. Doch seit dem Gaza-Krieg und der Einmischung der Huthi-Miliz wird deutlich, wie schlecht das funktioniert. Das macht wenig Hoffnung für die Straße von Hormuz, jene Meerenge südlich von Iran, wo rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gasmengen durchmüssen, außerdem Dieselkraftstoff, Rohbenzin (Naphtha) oder Helium für die Herstellung von Halbleitern wie Computerchips.

Versicherungen und teurer Geleitschutz nicht bezahlbar

Militärische Geleitzüge wie der Schutz durch die US-Navy können nicht verhindern, dass sich Schiffe für solche Passagen kaum noch versichern lassen. Ganz abgesehen davon, dass sich jeder einzelne Transport damit erheblich verteuert.

Die ägyptische Regierung verdient an den Kanalgebühren fast zwei Drittel weniger als vor dem Gaza-Krieg. Aber man kann sagen, dass die Schifffahrt selbst sich daran gewöhnt hat. So nutzen Reedereien auf dem Weg von China nach Europa zunehmend auch die Nordostpassage. Die führt entlang der russischen Arktisküste und spart rund 7.000 Kilometer an Seeweg und Treibstoff gegenüber der Nutzung des Suez-Kanals – und natürlich auch die horrenden Kanalgebühren. Die Rolle Russlands im internationalen Schiffsverkehr wird dadurch gestärkt, dass russische Eisbrecher die Nordostpassage freihalten und dort immer mehr Rohstoffe wie Flüssiggas transportiert werden.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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