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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Inserate immer kürzer online – wie Mieter eine Wohnung finden
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Inserate immer kürzer online – wie Mieter eine Wohnung finden

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 27. Oktober 2025 10:48
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Jobwechsel, Trennung, Nachwuchs – Die Gründe für einen Umzug sind vielfältig. Wer schon einmal auf der Suche nach einer Wohnung in einer Großstadt war, weiß, dass es nicht immer leicht ist, ein neues Zuhause zu finden. Viele schauen online nach einer geeigneten Wohnung. Dabei müssen sie sich zunehmend beeilen. Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat herausgefunden, dass Mietwohnungen inzwischen schneller vermittelt werden als noch vor zehn Jahren.

Inhaltsübersicht
Hohe Nachfrage bei MietwohnungenIVD: Mieten in Bayern steigen moderat weiterInsider-Wissen: Wann Wohnungen inseriert werdenVerschiedene Wege, an eine Wohnung zu kommenWege aus dem Wohnungsmangel

Im Durchschnitt waren Wohnungsanzeigen im dritten Quartal dieses Jahres etwa 24 Tage lang inseriert. Das ist knapp ein Tag kürzer als im zweiten Quartal 2025 und vier Tage kürzer als vor einem Jahr. Das IfW erhebt die Zahlen seit zehn Jahren, damals waren Wohnungen sogar noch durchschnittlich 34 Tage inseriert.

Hohe Nachfrage bei Mietwohnungen

In Augsburg und München stehen Mietwohnungen noch kürzer online (München: 20 Tage, Augsburg: 21 Tage). Eine hohe Nachfrage trifft in beiden Städten auf ein nicht steigendes Angebot, heißt es auf BR24-Anfrage. Es sei weiterhin schwierig, eine Wohnung zu finden.

Makler und private Vermieter werden in der Landeshauptstadt oft von Anfragen überrannt, erklärt Stephan Kippes vom Immobilienverband Deutschland (IVD). Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch und das hat laut Kippes mehrere Gründe.

Es werden immer weniger neue Wohnungen gebaut, „einige sagen sogar, die Bautätigkeit ist kollabiert“. Gleichzeitig ziehen immer mehr Menschen in Ballungsräume und die Ein-Personen-Haushalte nehmen zu, was die Nachfrage nach kleineren Wohnungen steigen lässt. Darüber hinaus bleiben viele Mieter in ihrer aktuellen Wohnung, weil die Miete für eine neue Wohnung zu hoch ist. Dadurch kommen weniger Immobilien auf den Markt.

IVD: Mieten in Bayern steigen moderat weiter

Zwar steigen die Mieten nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Monaten, aber es gibt noch keine Erholung, sagt Stephan Kippes. Er beruft sich dabei auf den Marktbericht, den der Immobilienverband Deutschland (IVD) Süd jedes halbe Jahr herausgibt. München bleibt die teuerste Stadt in Deutschland, was die Mieten betrifft, mit 21,60 Euro je Quadratmeter. Das sind 20 Cent mehr als im ersten Halbjahr dieses Jahres und 40 Cent mehr als noch vor einem Jahr. Besonders stark hat sich die Miete für Neubauprojekte entwickelt. Dort liegt die durchschnittliche Kaltmiete bei 24,70 Euro.

Auch bayernweit steigen die Mieten, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Bestandswohnungen kosten im Schnitt 13 Euro pro Quadratmeter Miete und Neubauten 15,20 Euro. Trotzdem werden die teuren Wohnungen nachgefragt.

Insider-Wissen: Wann Wohnungen inseriert werden

Die Immobilienplattform Immoscout24 hat ausgewertet, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit die meisten Wohnungen inseriert werden. Im Jahr 2022 haben private Vermieter am häufigsten sonntags zwischen 11 und 18 Uhr Angebote veröffentlicht. Weniger Anzeigen werden donnerstags und freitags ab 18 Uhr, samstags ab 16 Uhr und täglich ab 23 Uhr veröffentlicht, heißt es.

Verschiedene Wege, an eine Wohnung zu kommen

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Deutschen Immobilienverbands Süd bayernweit rund 70.000 Wohnungen neu vermietet. In diese Statistik fallen aber nicht alle Wohnungen, die tatsächlich neu gemietet wurden. Es fehlen die Wohnungen, die nicht online in Immobilienplattformen und auf Maklerwebsites inseriert wurden. Hierzu gibt es keine Statistik. Die Wohnungen werden zum Beispiel unter Bekannten vermittelt oder über Schilder am Objekt mit „zu vermieten“. „Dann hat man weniger Interessenten und Leute aus der Nachbarschaft und das ist häufig auch ein guter Weg“, urteilt Kippes.

Wege aus dem Wohnungsmangel

Um die angespannte Lage auf dem bayerischen Mietmarkt zu entschärfen, schlägt der Immobilienexperte einen Methodenmix vor. „Einzelne Maßnahmen helfen da nicht.“ Seiner Meinung nach sollten Genossenschaftswohnungen, Werkswohnungen, sozialer Wohnungsbau und Studentenheimplätze gefördert werden. Außerdem sollte die Struktur außerhalb der Ballungsräume verbessert werden.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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