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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Kostenfalle Baustelle: Wie wird Bauen wieder bezahlbar?
Wirtschaft

Kostenfalle Baustelle: Wie wird Bauen wieder bezahlbar?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 3. November 2025 09:52
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Wer neu baut, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor 25 Jahren: Wohnungsbau kostet heute laut dem statistischen Bundesamts über 88,4 Prozent mehr als im Jahr 2000 – also fast doppelt so viel. Das Ziel der Bundesregierung, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen, wird so schwer erreichbar. Egal ob Häuslebauer, gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften oder private Bauunternehmen: Für alle stellt sich die Frage, wie das funktionieren kann.

Inhaltsübersicht
Baustoffe teurer, mehr VorschriftenIst Sanieren eine Alternative?Weniger Kosten durch einfacheres BauenArchitekt: „Es geht darum, einen schlanken Weg zu finden“

Baustoffe teurer, mehr Vorschriften

Bauunternehmerin Stefanie Höfle aus Thaining in Oberbayern erlebt es immer öfter, dass der Traum vom Eigenheim plötzlich platzt. Der Grund sind die Baukosten. „Viele Kunden haben solide Mittel, aber das reicht nicht mehr aus“, sagt Höfle. Auch wenn Bauplatz gefunden werden soll, genüge heute eine Million Euro fast nicht mehr. „Das ist schon verrückt!“, sagt die Bauunternehmerin.

Bauholz ist derzeit besonders teuer. Aber auch andere Baustoffe erleben eine Preissteigerung, bestätigt Höfle: „Die fängt beim Sand an, Beton, Dämmung, Gipsplatten: Preissteigerung von 40 bis 50 Prozent in den letzten drei bis vier Jahren.“ Bei energieintensiven mineralischen Baustoffen sind die Preissprünge noch größer: Beton ist um 34 Prozent teurer geworden, Baukies um 43 Prozent und Zement sogar um 57 Prozent.

Höhere Kosten für Energie, Transport und Logistik sind es nicht allein. Die Zahl der DIN-Normen und Bauvorschriften ist von 5.000 im Jahr 1990 auf inzwischen über 20.000 gestiegen.

Ist Sanieren eine Alternative?

Björn Linse will ein Haus aus den 50ern in Mering bei Augsburg auf den KfW-Standard 55 bringen. Mit viel Eigenleistung. Doch auch er kämpft mit hohen Materialkosten. Dazu kommen die Ausgaben für eine Luftwärmepumpe und eine dezentrale Lüftungsanlage.

Dafür hat Linse 150.000 Euro zu einem vergünstigten Zins von der KfW-Bank bekommen, mit einem Tilgungszuschuss von 45.000 Euro. Insgesamt muss er 300.000 Euro in die Sanierung stecken. Lohnt sich das? „Durch die Eigenleistung wurde es für mich wirtschaftlich“, sagt Linse.

Trotz der KfW-Kredite ist es aus Sicht von Energieberaterin Daniela Kernl schwierig, nachhaltig und wirtschaftlich zu sanieren. Und dennoch können Sanierungen sehr sinnvoll sein. „Wir werden uns zukünftig auf den Bestand konzentrieren müssen“, sagt Natalie Essig, Professorin für Bauklimatik an der Architekturfakultät der Hochschule München. „Wir haben viele gute Gebäude, auch aus den 60er, 70er Jahren, die einfach eine gute Bausubstanz haben.“ Daher sei immer zu prüfen, ob man tatsächlich neu bauen müsse.

Weniger Kosten durch einfacheres Bauen

Architekt Christian Neuburger aus Ingolstadt hat ein Wohnhaus für 15 Parteien gebaut. Es hat weder Keller noch Tiefgarage. Das spart Beton. Um die Baukosten insgesamt um rund zehn Prozent zu senken, verzichtete Neuburger auch auf eine zentrale Heizungs- und Lüftungsanlage.

Das „Haus fast ohne Heizung“ ist eines von 19 bayrischen Pilotprojekten zum Gebäudetyp E. „E“ steht dabei für „experimentell“ oder „einfach“ und es geht um neue Bau- und Wohnformen. Das soll Bauen wieder erschwinglicher machen.

Architekt: „Es geht darum, einen schlanken Weg zu finden“

Architekt Florian Nagler plant Häuser, die so einfach gebaut sind wie möglich. Sicherheitsrelevante DIN-Normen und Bauvorschriften wie den Brandschutz hält er für wichtig. Andere hingegen lässt er weg, um Baukosten zu sparen. „Es geht darum, einen schlanken Weg zu finden“, erklärt Nagler. Schon jetzt können Architekten von Normen abweichen, müssen dies aber akribisch dokumentieren, was viele davon abhält.

Steigende Preise lassen Bauen zum Luxus werden, den sich immer weniger Menschen leisten können. Helfen kann hier, einfacher zu bauen. Dafür braucht es die rechtlichen Rahmenbedingungen und manchmal müssen auch Ansprüche gesenkt werden.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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