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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Mondmission „Artemis 2“ ist erfolgreich ins All gestartet
Wissen

Mondmission „Artemis 2“ ist erfolgreich ins All gestartet

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 2. April 2026 09:59
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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Die Astronauten der „Artemis 2“-Mondmission sind vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ins All gestartet. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Mittwoch (Ortszeit) mit. Erstmals seit 53 Jahren sind wieder Menschen in Richtung des rund 400.000 Kilometer entfernten Mondes unterwegs. Die Crew hob um 18.35 Uhr Ortszeit (00.35 Uhr MESZ) ab und wird etwa 25 Stunden lang die Erde umkreisen, bevor sie den Haupttriebwerksschub zündet, der sie zum Mond bringt.

Inhaltsübersicht
„Ein wunderschöner Mondaufgang“Artemis 2 startete am selben Ort wie Apollo-AstronautenHohe Spannung in den Stunden vor dem StartEin einzigartiger Ausblick für die Crew

„Ein wunderschöner Mondaufgang“

An Bord einer „Orion“-Kapsel werden die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen mit dem Raketensystem „Space Launch System“ mehrere tausend Kilometer hinter den Mond hinausfliegen, eine Wende vollziehen und dann direkt zurückkehren. Einen Halt für einen Mondspaziergang wird es nicht geben – nur einen schnellen Hin- und Rückflug mit einer Dauer von weniger als zehn Tagen.

Fünf Minuten nach dem Start sah Kommandeur Reid Wiseman das Ziel der Crew: „Wir haben einen wunderschönen Mondaufgang, wir fliegen direkt darauf zu“, sagte er aus der Kapsel.

Artemis 2 startete am selben Ort wie Apollo-Astronauten

Die 32-stöckige Rakete stieg vom Kennedy Space Center der Nasa auf, wo Zehntausende zusammenkamen, um den Start zu beobachten. Menschenmassen drängten sich auch auf die umliegenden Straßen und Strände, ähnlich wie bei den „Apollo“-Mondstarts in den 1960er- und 1970er-Jahren.

Die Artemis 2 hob vom gleichen Startplatz ab, an dem vor vielen Jahren die Apollo-Astronauten zum Mond aufbrachen. Die noch lebenden Mitglieder der Apollo-Mission jubelten dem großen Abenteuer der nächsten Generation zu, als die Space-Launch-System-Rakete in den frühen Abendhimmel donnerte.

Hohe Spannung in den Stunden vor dem Start

Die Artemis-2-Mission hätte bereits im Februar starten sollen, wurde jedoch wegen technischer Probleme verschoben.

Am Morgen herrschte große Anspannung, als Wasserstofftreibstoff in die Rakete gefüllt wurde. Während eines Countdown-Tests Anfang des Jahres waren gefährliche Wasserstofflecks aufgetreten, die zu einer langen Startverschiebung führten. Zur Erleichterung der Nasa traten diesmal keine nennenswerten Lecks auf. Die Raumfahrtbehörde musste zuvor einige Probleme lösen, etwa letzte Überprüfungen einer Batterie im Abbruchsystem der Kapsel, konnte jedoch den Start ohne Verzögerung ermöglichen.

Ein einzigartiger Ausblick für die Crew

Vier Tage später, während der Mondumrundung, wird der Mond aus der Kapsel wie ein Basketball in Armlänge erscheinen. Die Astronauten werden nacheinander durch die Fenster blicken und den Anblick fotografisch festhalten. Bei guter Beleuchtung könnten sie bisher nie gesehene Oberflächenstrukturen erkennen.

Im Gegensatz zu den Apollo-Missionen, die zwischen 1968 und 1972 Astronauten zum Mond brachten, umfasst die Crew der Artemis-Mission eine Frau, eine Person of Color und einen kanadischen Staatsbürger. Artemis 2 ist der Auftakt zu den ehrgeizigen Plänen der Nasa für eine permanente Mondbasis. Das Raumfahrtprogramm plant eine Mondlandung in der Nähe des Südpols des Mondes für das Jahr 2028.

Mit Informationen der dpa

 

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Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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