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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Pompur – Äpfel für Allergiker kommen in den Handel
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Pompur – Äpfel für Allergiker kommen in den Handel

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 12. November 2025 16:48
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Äpfel sind wahre Vitaminbomben, reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und wertvollen Fruchtsäuren. Sie sind zum Reinbeißen lecker und gesund. Jedenfalls für die meisten von uns. Denn: Äpfel können auch gefährlich werden. Der Biss in einen Apfel beschert Allergiegeplagten Rötungen und Schwellungen. Äpfel besitzen mehrere Allergene und können beim Verzehr bereits innerhalb weniger Minuten allergische Symptome im Mund auslösen.

Inhaltsübersicht
Die ersten beiden allergikerfreundlichen Äpfel kommen in den HandelNeue Apfelsorten enthalten mehr AllergeneDarf man – neben Pompur – keine Äpfel mehr essen?Alte Apfelsorten – für Allergiker verträglicherHitze zerstört Allergene im Apfel

In Deutschland haben über sieben Millionen Menschen spezifische Antikörper gegen das Hauptallergen in Äpfeln entwickelt. Knapp vier Millionen von ihnen reagieren massiv – mit dem sogenannten Oralen Allergie-Syndrom. Eine medikamentöse Therapie gibt es bis dato nicht. Apfelallergiker konnten daher bisher nur auf Äpfel verzichten oder die Äpfel vor Verzehr erhitzen, so die Stiftung ECARF (European Centre for Allergy Research Foundation). Das hat sich jetzt geändert.

Die ersten beiden allergikerfreundlichen Äpfel kommen in den Handel

Drei Jahre nach der Auszeichnung mit dem ECARF-Siegel ist es so weit: Die europaweit ersten allergikerfreundlichen Äpfel werden ab dem 15. November 2025 unter dem Namen „Pompur“ in Supermärkten zu finden sein – gezüchtet und entwickelt an der Hochschule Osnabrück (externer Link).

Bereits 2022 hatten die beiden Sorten als erste überhaupt das Gütesiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) erhalten. Jetzt sind sie bereit für den Markt – und nicht nur für Menschen mit Apfelallergie eine spannende Alternative. Die eine Sorte überzeugt mit einem milden, süßlichen Geschmack, die andere mit einem ausgewogenen Verhältnis von Süße und Säure. Beide gelten als groß, saftig und herrlich knackig – typische Eigenschaften, die Apfelliebhaber schätzen.

Ganz ausgereift ist die Produktion allerdings noch nicht: Die jungen Bäume tragen erst wenige Früchte, weshalb die erste Ernte noch begrenzt sein wird. Doch der Startschuss für eine neue Generation von Äpfeln ist gefallen.

Neue Apfelsorten enthalten mehr Allergene

Wie allergen ein Apfel ist, wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Sorte, die Umstände ihres Anbaus, die Reifung und auch die Lagerbedingungen nach der Ernte. Apfel-Allergiker vertragen typischerweise Supermarkt-Äpfel wie Golden Delicious, Gala oder Jonagold nicht. Forscher haben untersucht, woran das liegt. Der Grund ist, dass die neueren Sorten, sogenannte Tafeläpfel, besonders viele Allergene enthalten. Der Anteil ist so hoch, weil ein anderer Abwehrstoff der Äpfel, die Polyphenole, durch Züchtung stark reduziert worden sind, um süßere Sorten zu erzielen. Die für Aroma und Säure zuständigen Polyphenole schützen den Apfel vor Schimmelpilzen und sind auch gesund für den Menschen.

Darf man – neben Pompur – keine Äpfel mehr essen?

Nicht unbedingt. Wenn die Allergie nicht stark ausgeprägt ist, können sich Betroffene an alten Apfelsorten versuchen. Dabei gilt: Je frischer der Apfel, desto verträglicher. Beim Lagern verändern sich die Eiweißstrukturen – einige allergene Proteine werden stabiler und können dadurch stärkere Reaktionen auslösen. Auch das Schälen hilft, denn viele Allergene sitzen direkt unter der Schale.

Alte Apfelsorten – für Allergiker verträglicher

Alte Apfelsorten sind nicht nur aufgrund ihres höheren Polyphenolgehalts verträglicher. Einige Studien deuten darauf hin, dass ihr regelmäßiger Verzehr die Toleranz gegenüber modernen Sorten verbessern und Heuschnupfen-Symptome lindern kann – denn oft geht eine Apfelallergie mit einer Birkenpollen-Allergie einher. Welche Sorten für Allergiker besser oder schlechter geeignet sind, listet der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) (externer Link) in Lemgo auf. Rund 100 Apfelsorten umfasst die im Internet veröffentlichte Liste (externer Link) bereits.

Hitze zerstört Allergene im Apfel

Auf Apfelkuchen und -kompott müssen Allergiker in der Regel nicht verzichten: Die Allergene werden durch Hitze zerstört. Auch die Mikrowelle kann helfen, heißt es vom Deutschen Allergie- und Asthmabund. Die Empfehlung: „Gibt man den Apfel für eine Minute bei 600 Watt in die Mikrowelle, bleibt er noch knackig, die Allergenität ist jedoch deutlich verringert.“

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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