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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Wolf für Mensch gefährlich? Was Experten sagen – und raten
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Wolf für Mensch gefährlich? Was Experten sagen – und raten

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 19. Januar 2026 15:22
Von Michael Farber
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5 min. Lesezeit
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In den Kommentaren diskutieren die User: Ist das Video ein Beleg dafür, dass der Wolf die natürliche Scheu vor dem Menschen verloren hat? Manche sehen darin auch ein Argument dafür, dass der Wolf zurecht ins Jagdrecht aufgenommen werden soll.

Inhaltsübersicht
Wolf-Experten versichern: keine GefahrVon Menschen halten sich Wölfe fern – normalerweiseZutraulicher Welpe wurde vergrämtBei Wolfsbegegnung: Ruhe bewahren – und nicht füttern!Hunde nah bei sich führen – zu deren Schutz

Als Mitte Dezember erneut Wölfe am helllichten Tag gesichtet wurden, im selben Landkreis in der Gemeinde Altmannstein, fühlten sich einige bestätigt.

Wolf-Experten versichern: keine Gefahr

Dass die beiden Wölfe, denen der Waldarbeiter begegnete, „recht locker und entspannt unterwegs“ seien, „weder auf Pirsch, noch nervös“, sei nicht außergewöhnlich, schreibt Kurt Kotrschal auf BR24-Anfrage. Er ist Professor im Ruhestand für Verhaltensbiologie an der Universität Wien und Mitbegründer des Wolfsforschungszentrums. Harvester seien Teil der Umwelt der mitteleuropäischen Wölfe. Dass sie darauf neutral bis neugierig reagierten, bedeute nicht Distanzverlust. Kotrschal macht klar: „Gefahr bedeutet eine solche Szene gar nicht.“

Auch Uwe Friedel, Artenschutzreferent beim Bund Naturschutz in Bayern, sagt: „Das ist ein absolut normales Verhalten von Wölfen.“ Gegenüber Menschen seien Wölfe vorsichtig und hielten meistens eine große Distanz, sagt Friedel im Gespräch mit BR24. „Den Menschen kennen sie schon, da wissen sie Bescheid.“

Von Menschen halten sich Wölfe fern – normalerweise

Bei einem wohl jungen Tier in Sachsen war dies nicht der Fall. Wie das dortige Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mitteilt [externer Link], habe sich ein junger Wolf im südlichen Landkreis Görlitz wiederholt Menschen genähert, sei Spaziergängern über weite Strecken gefolgt und habe dabei Spielaufforderungen gezeigt, indem er kleine Sprünge machte.

Das Landesamt schreibt auch: „Ein aggressives Verhalten gegenüber Menschen wurde bislang nicht beobachtet.“

Zutraulicher Welpe wurde vergrämt

Der Welpe wurde schließlich eingefangen, mit einem Sender-Halsband versehen und vergrämt. Ein Video zeigt, wie mehrere Personen den in einer Kiste eingesperrten Wolf mit Stöcken traktieren und gegen die Kiste treten. Mit dem Öffnen der Kiste wird der Wolf – wie es in der Pressemitteilung der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) [externer Link] heißt, „im Rahmen eines sogenannten Hard Release mit sprichwörtlichen ‚Pauken und Trompeten‘ direkt wieder in die freie Wildbahn entlassen“. Heißt: Es wurde jede Menge Krach gemacht; der Wolf rennt zielstrebig in den Wald.

Ziel sei gewesen, „dass der Welpe die unmittelbare Nähe zum Menschen als unangenehme Erfahrung verknüpft und dadurch künftig wieder mehr Abstand hält.“ Inwiefern das gelungen ist, lässt sich künftig anhand der Daten des Senderhalsbandes verfolgen.

Bei Wolfsbegegnung: Ruhe bewahren – und nicht füttern!

Warum dieser junge Wolf Menschen so nahe kam, ist unklar. Laut DBBW wird vermutet, „dass das Tier wiederholt positive Erfahrung mit Menschen gemacht hat“. Denn normalerweise interessiere sich ein Wolf „schlicht nicht für uns Menschen – weder nehmen sie uns als Beutetiere noch als Artgenossen wahr“.

Der Bürgermeister von Altmannstein bittet dennoch darum, mögliche weitere Sichtungen der Wölfe im Gemeindebereich zu melden. Dann könne man gegebenenfalls versuchen, die Tiere mit sogenannten Vergrämungsmaßnahmen aus Siedlungen fernzuhalten. Die Reaktion der Altmannsteiner, sagt der Bürgermeister, sei „gefasst“ gewesen.

Wer einem Wolf begegnet, etwa – wie manche User befürchten – im Wald beim Pilze sammeln, solle sich ruhig verhalten. „Bloß nicht etwa durch anfüttern ‚in Kontakt treten wollen'“, schreibt der Wolfsexperte Kurt Kotrschal. Und auch Uwe Friedel sagt: Werden Wölfe zum Beispiel für Fotoaufnahmen angefüttert, verändert sich ihr Verhalten. Dann werde der Mensch mit Essen in Verbindung gebracht – und dann könne es „im allerblödsten Fall auch zu Unfällen kommen“.

Hunde nah bei sich führen – zu deren Schutz

Die Regeln deshalb beim Zusammentreffen mit einem Wolf: ruhig beobachten, ruhig bleiben, nicht anlocken, nicht in Bedrängnis bringen. Langsam zurückziehen und – wenn man sich damit sicherer fühlt –, klatschen, schreien, sich groß machen, vielleicht auch mit Stöcken werfen. „Das beschleunigt dann den Rückzug der Wölfe ziemlich sicher“, so Friedel.

Hunde sollte man allerdings nah bei sich führen, sagt er. Sie könnten vom Wolf als Revierkonkurrenten oder als Beute angesehen werden. „Die Anwesenheit des Menschen schützt den Hund vor Attacken durch die Wölfe.“

Angst, versichern beide Experten, müsse man vor Wölfen nicht haben. Und in den Kommentaren schreiben viele User: Sie würden sich über eine Begegnung mit dem Wolf in freier Natur sogar freuen.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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