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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Rekord: 16 Oscar-Nominierungen für „Blood & Sinners“
Kultur

Rekord: 16 Oscar-Nominierungen für „Blood & Sinners“

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 22. Januar 2026 18:47
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Mit sensationellen 16 Nominierungen geht das musikalische Vampir-Südstaatendrama „Blood & Sinners“ von Ryan Coogler als großer Favorit ins Oscar-Rennen – und übertrumpft damit die bisherigen Rekordhalter. Der Film von Coogler ist unter anderem in der Kategorie bester Film nominiert. Coogler hat auch eine Chance auf jeweils einen Oscar für die beste Regie und für das beste Drehbuch. Schauspieler Michael B. Jordan bekam seine erste Oscar-Nominierung – als bester Hauptdarsteller.

Inhaltsübersicht
Chance für Leonrado DiCaprio auf zweiten OscarDeutscher Film schafft es nicht die Nominierungs-Endrunde

14 Nominierungen hatten in der langen Oscar-Geschichte der Klassiker „Alles über Eva“ von 1950, der Blockbuster „Titanic“ im Jahr 1998 und zuletzt das Film-Musical „La La Land“ (2017). Die Zahl der Kategorien, in denen die Filmpreise verliehen werden, hat sich in der Geschichte der Oscars allerdings immer mal wieder leicht verändert.

Chance für Leonrado DiCaprio auf zweiten Oscar

Dahinter folgten bei den diesjährigen Nominierungen der Film „One Battle after Another“ mit 13 Nominierungen sowie „Frankenstein“, „Marty Supreme“ und „Sentimental Value“ jeweils mit neun. Zu den nominierten Schauspielern und Schauspielerinnen gehören etwa Timothée Chalamet für seine Rolle im Film „Marty Supreme“. Leonardo DiCaprio kann sich Hoffnung auf seinen zweiten Oscar machen. In „One Battle After Another“ spielt er einen ehemaligen Revolutionskämpfer, der seine entführte Tochter retten muss und dabei in alte Konflikte verwickelt wird.

Als Beste Hauptdarstellerin ist unter anderem Jessie Buckley für ihre Rolle in „Hamnet“ nominiert. Im Film von Chloé Zhao geht es um den Tod von Shakespeares Sohn. Buckley spielt Anne Hathaway, die Frau von William Shakespeare. Renate Reinsve ist für ihre Rolle im Film „Sentimental Value“ ebenfalls als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Darin verkörpert sie eine von zwei Töchtern, deren Vater die Familie verlassen hat, als sie noch klein waren und nun als älterer Mann wieder den kontakt zu ihnen sucht. Film von Joachim Trier geht es um die Unfähigkeit zur Kommunikation innerhalb einer Familie.

Deutscher Film schafft es nicht die Nominierungs-Endrunde

Der deutsche Film „In die Sonne schauen“ von der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski schaffte es dagegen nicht in die Nominierungs-Endrunde. Der Film erzählt von vier Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten am selben Ort gelebt haben. Nach einer Vorauswahl im Dezember war der Film zunächst einer von fünfzehn Kandidaten in der Sparte International Feature Film gewesen. Im Rennen sind stattdessen Frankreich („Ein einfacher Unfall“), Brasilien („The Secret Agent“), Norwegen („Sentimental Value“), Spanien („Sirât“). Im tunesischen Beitrag „Die Stimme von Hind Rajab“ wird anhand von Original-Telefonmitschnitten das Schicksal eines kleinen Mädchens geschildert, das – in einem beschossenen Auto in Gaza eingeschlossen – verzweifelt mit einer Hilfsorganisation telefoniert.

Über eine Nominierung freuen kann sich dagegen der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter mit seiner Musik zum Drama „Hamnet“ Chancen auf einen Oscar. Er wurde von der Filmakademie als einer von fünf Anwärtern in der Sparte „Beste Filmmusik“ nominiert.

Die 98. Academy Awards finden am 15. März im Dolby Theatre in Los Angeles statt und werden live auf ABC übertragen. Erst 2029 tritt ein neuer Vertrag mit Youtube in Kraft, der der Video-Plattform die exklusiven Ausstrahlungsrechte gibt. Moderiert werden die Oscars in diesem Jahr wieder von Late-Night-Talker Conan O’Brien.

Mit Material von dpa

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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