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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > „Claude Cowork“: Ein Upgrade für Schreibtischarbeit?
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„Claude Cowork“: Ein Upgrade für Schreibtischarbeit?

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 21. Januar 2026 08:47
Von Benjamin Lehmann
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3 min. Lesezeit
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Natürliche Sprache statt komplexe Codes

Vor allem um einfache, aber aufwendige Aufgaben zu erledigen, können die Anwendungsfälle verlockend sein: Cowork sortiert chaotische Download-Ordner, erstellt aus Screenshots mehrerer Quittungen eine Ausgabentabelle oder verfasst automatische Berichte aus verstreuten Notizen. Wird Cowork mit Chrome gekoppelt, kann es auch Browserschritte ausführen und zum Beispiel mit PayPal, Asana oder Canva arbeiten.

Inhaltsübersicht
Natürliche Sprache statt komplexe CodesNach Claude Code jetzt Cowork: Ist das schon Super-KI?Tool birgt SicherheitslückeCowork noch in der Erprobungsphase

Laut Anthropic sei die Interaktion dabei weniger wie ein Hin-und-Her-Chatten, sondern mehr wie die Zusammenarbeit mit einem Kollegen. Technisch basiert Cowork auf „Claude Code“, das es bereits seit Februar 2025 gibt. Um „Claude Code“ benutzen zu können, waren teilweise Programmierkenntnisse von Vorteil – Cowork ist für ein breiteres Publikum einfach zu bedienen.

Nach Claude Code jetzt Cowork: Ist das schon Super-KI?

Ebnen Tools wie Cowork schon den Weg zur Artificial General Intelligence (AGI) – einer KI mit menschenähnlichen kognitiven Fähigkeiten? Diese Frage bewegt zwar die Tech-Branche. Die Antwort der meisten Experten lautet aber: noch nicht.

Cowork agiert bereits ziemlich autonom, allerdings nur in sehr eingeschränkten Bereichen. Von der Flexibilität und dem Verständnis menschlicher Intelligenz ist die KI da noch weit entfernt. Trotzdem zeigt ihr Launch: Tools werden zunehmend eigenständiger und können uns auch kleinteilige Aufgaben abnehmen.

Tool birgt Sicherheitslücke

Doch der Hype wurde schnell gebremst: Zwei Tage nach der Veröffentlichung stellte ein Sicherheitsunternehmen eine Schwachstelle fest. Durch sogenannte „Prompt Injection“-Angriffe können Hacker Cowork dazu bringen, vertrauliche Dateien an externe Server zu übermitteln – ohne dass User es merken.

Anthropic empfiehlt deswegen, der KI nur Zugriff auf ausgewählte, nicht-sensible Dateien zu gewähren. Ein Rat, der gewissermaßen dem Zweck von Cowork widerspricht: Schließlich soll es bei der Organisation persönlicher Arbeitsdokumente helfen.

Cowork noch in der Erprobungsphase

Das KI-Unternehmen betont, dass sich das Tool aktuell noch in der „Research-Preview“-Phase befindet und sie das Problem beheben wollen. Auf ihrer Webseite der Hinweis: „Cowork ist eine Reserch-Preview mit einzigartigen Risiken aufgrund ihrer agentengesteuerten Natur und des Internetzugriffs.“

Derzeit ist Claude Cowork nur über die Claude Desktop-App für macOS und mit einem Pro-Abonnement verfügbar. Wann sich das ändert, ist noch nicht bekannt.

 

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Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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