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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Oscarfavorit „September 5“: Der Terror von 1972 als Kinofilm
Kultur

Oscarfavorit „September 5“: Der Terror von 1972 als Kinofilm

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 7. Januar 2025 09:55
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Der Sende- und Kontrollraum des US-Senders ABC in München. Enge Gänge, kleine Zimmer, schwerfällige Übertragungskameras, Schaltpulte, Kabelstränge und Entwicklungsräume. Nachrichtengeschäft. Und mittendrin eine hektische Gruppe von Journalisten und Technikern, die eigentlich für die Sportberichterstattung nach München kam und nun durch ihre Nähe zum Geschehen zu den Chronisten der Geiselnahme im Olympischen Dorf wird. Die einzige Frau bei ihnen ist eine junge deutsche Übersetzerin, gespielt von Leonie Benesch, die in die realen Ereignisse „hineingeschrieben“ wurde – als Vertreterin eines jungen, unbelasteten Nachkriegsdeutschlands.

Inhaltsübersicht
Historisches Fernsehmaterial trifft auf fiktive GeschichteFilmdreh unter möglichst historischen BedingungenFazit: September 5 ist ein packender Film

„Ich kannte die ganzen Details nicht, ich wusste nicht, dass das ein 22-Stunden-Newsmarathon war“, sagt Benesch im Gespräch mit dem BR „ich wusste auch nicht, wie sehr die deutschen Behörden tatsächlich versagt haben. Und mir war auch nicht klar, dass das vor dem Hintergrund passiert ist, dass sich Deutschland eigentlich der Welt auf neue Art zeigen wollte.“

Historisches Fernsehmaterial trifft auf fiktive Geschichte

Regisseur Tim Fehlbaum erzählt in seinem von Sean Penn koproduzierten Thriller die Geschichte nah an den tatsächlichen Abläufen. Die allesamt gut besetzten amerikanischen Charakterdarsteller wie Peter Saarsgad, Ben Chaplin oder John Maguro verkörpern die Personen von damals bis hin zum legendären Moderator Peter Jennings, auf deren Erlebnissen und Erzählungen die Story basiert.

Zudem bekamen die Produzenten vom damaligen ABC-Chef und heutigem Disney-CEO Bob Iger die Erlaubnis, das originale Fernsehmaterial zu benutzen. Fehlbaum verwebt dabei das historische Material mit nachgestellten Szenen und einer fiktiven Geschichte rund um einen ehrgeizigen Journalisten. Und schafft so ein packendes Kammerspiel mit verschränkten Dialogen wie in den Klassikern von Robert Altman, bei denen der Focus der Dramaturgie auf den Fernsehleuten liegt.

Filmdreh unter möglichst historischen Bedingungen

„Tim wollte, dass die Wände nicht bewegbar sind, dass man nicht mehr Platz schaffen kann für unsere Crew, sondern dass es so beengt ist wie es damals war. Der Film spielt im Sommer, es hat gestunken, es war verraucht, weil alle geschlotet haben wie verrückt“, erzählt Benesch.

Die zentrale Frage im Entscheidungsdurcheinander und bei der hierarchischen Abklärung von Sendeslots über verschiedene Verantwortungsebenen ist dabei stets: Welche moralischen Maßstäbe gelten? Macht man sich zum Handlanger? Was darf das Medium?

Fehlbaum und sein genialer Schnittmeister Hans-Jürgen Weissbrich arbeiten in dieser atemlosen Montage mit Aufnahmen aus der Halb-Totale und mit Close-Ups. Und so wird man als Zuschauer gleichsam hineingesogen.

Fazit: September 5 ist ein packender Film

Was „September 5“ jenseits der Medienbespiegelung in einen aktuellen Rahmen setzt, sind die umsichtig eingesetzten Bezüge auf die deutsche Geschichte. Wie etwa das in den Film integrierte Interviewmaterial eines israelischen Sportlers von 1972, in dem dieser am Tag vor seiner Geiselnahme vom Besuch im ehemaligen KZ Dachau berichtet.

Man folgt bei diesen 90 bewegenden Minuten jenseits des Dramas auch einem Stück Fernsehgeschichte, mit den zu dieser Zeit üblichen Materialien und den Widrigkeiten des Produktionsprozesses. Ein packender Ensemblefilm aus Deutschland, der bei der diesjährigen Oscarverleihung ganz vorne mitspielen wird.

September 5 kommt in Deutschland am 9. Januar in die Kinos.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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