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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > MunichRe: Hohe Schäden durch Naturkatastrophen
Wirtschaft

MunichRe: Hohe Schäden durch Naturkatastrophen

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 29. Juli 2025 09:48
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Die Brände im Großraum von Los Angeles zu Jahresbeginn waren die teuerste Naturkatastrophe im ersten Halbjahr 2025. Die Schäden beliefen sich auf rund 53 Milliarden Dollar. Auch für die Versicherungsbranche waren die Brände der größte Kostentreiber. Denn im Vergleich zu anderen Unwetterereignissen war hier ein sehr großer Teil versichert: rund 40 Milliarden Dollar. Die Region wurde schon früher von Waldbränden heimgesucht, entsprechend vorsichtig waren die Betroffenen.

Inhaltsübersicht
Klimawandel verursacht neue SchadendimensionenVersicherer fordern stärkere PräventionEuropa kommt glimpflich davon – aus GlückErdbeben in Myanmar mit hoher Opferzahl

Klimawandel verursacht neue Schadendimensionen

Die Brände haben laut Tobias Grim, dem Chefklimatologen des Rückversicherers Munich Re, ganz neue Schadendimensionen gezeigt. Der Klimawandel spiele eine zunehmende Rolle. Sehr starke Winde hätten das Feuer ständig neu angefacht. Zudem sei es extrem trocken gewesen.

Üblicherweise setzt in Kalifornien im Herbst der Regen ein – doch der sei auch im letzten Winter komplett ausgeblieben. Das habe natürlich die Ausbreitung der Waldbrände extrem begünstigt, fasst Grimm die Entwicklung zusammen. Man müsse sich darauf einstellen, dass solche Ereignisse häufiger auftreten, nicht nur in Kalifornien. Das hätte auch die steigende Zahl an Waldbränden in Südeuropa gezeigt.

Versicherer fordern stärkere Prävention

Auffallend an der Halbjahresbilanz ist diesmal der hohe Anteil an versicherten Schäden. Rund 80 Milliarden Dollar waren demnach durch Policen gedeckt. Im Vorjahreszeitraum waren es 64 Milliarden Dollar – und das bei höheren Gesamtschäden.

Die Branche fordert schon seit längerem mehr Prävention unter anderem durch widerstandsfähigere Bauweisen sowie Hochwasserschutz. Darüber hinaus sollte es in Gebieten mit sehr hohem Risiko auch kein neues Bauland mehr geben. Wetterkatastrophen waren verantwortlich für 88 Prozent der Gesamtschäden und 98 Prozent der versicherten Schäden, wie die Daten zeigen. Der Klimawandel sei ein Fakt und verändere das Leben auf der Erde.

Katastrophen wie in Los Angeles seien durch die globale Erwärmung wahrscheinlicher geworden, so die Begründung des zuständigen Vorstands bei der Munich Re, Thomas Blunk. Er verweist auf Wetterdaten, nach denen das erste Halbjahr mit einem weltweiten Temperaturanstieg von durchschnittlich 1,4 Grad Celsius über der vorindustriellen Zeit das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen war.

Europa kommt glimpflich davon – aus Glück

Diese Halbjahresbilanz zeigt erneut, dass vor allem die USA von Naturkatastrophen zunehmend stark betroffen sind. Neben den Verwüstungen durch die Waldbrände verursachten schwere Gewitter mit Starkregen und Tornados Schäden in Höhe von 34 Milliarden Dollar, davon waren 26 Milliarden versichert. Im Vergleich dazu kam Europa im ersten Halbjahr noch glimpflich davon.

Die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen beliefen sich dort auf rund 5 Milliarden US-Dollar, versichert war davon gut die Hälfte. Die teuerste Naturkatastrophe in Europa war eine Gewitterfront mit Hagel im Juni, die Frankreich, Deutschland und Österreich traf und Schäden von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar verursachte. Beim Bergsturz im schweizer Lötschental Ende Mai werden die Schäden auf knapp 500 Millionen Dollar geschätzt.

Und auch solche Ereignisse könnten aufgrund des Abschmelzens von Gletschern und dem Auftauen von Permafrost künftig häufiger vorkommen. Dass die Schäden sich in den erst sechs Monaten in Europa in Grenzen hielten, sie laut Grimm ein Stück weit Glück. Da werde es keine Entwarnung geben, im Gegenteil, man müsse sich weiterhin auf steigende Schäden, insbesondere aus Unwetter und Überschwemmungsereignissen einstellen.

Erdbeben in Myanmar mit hoher Opferzahl

Ende März erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,7 Myanmar. Die Katastrophe forderte schätzungsweise 4.500 Menschenleben und verursachte wirtschaftliche Schäden von etwa 12 Milliarden US-Dollar, von denen nur ein sehr kleiner Teil versichert war.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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