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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Die Holländerinnen“: Das beste deutsche Buch 2025?
Kultur

„Die Holländerinnen“: Das beste deutsche Buch 2025?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 14. Oktober 2025 14:47
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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BR-Literaturexperte Knut Cordsen war bei der Bekanntgabe des Deutschen Buchpreises zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse dabei und hat sich in der Branche umgehört, wie die Entscheidung der Jury aufgenommen wurde. Bayern2-Moderator Christoph Peerenboom hat mit ihm über das Gewinnerbuch „Die Holländerinnen“ gesprochen.

Inhaltsübersicht
Ein mysteriöser Todesfall als VorlageDer Preis macht das Buch zum Bestseller

Christoph Peerenboom: Dorothee Elmigers Roman heißt „Die Holländerinnen“, was für eine Geschichte erzählt die Autorin denn darin?

Knut Cordsen: „Das ist ein ganz schmaler Roman, 160 Seiten dick beziehungsweise dünn, und er führt uns in den tropischen Urwald, den Regenwald, mitten hinein ins „Herz der Finsternis“. Dorothee Eminger erzählt in „Die Holländerinnen“ von einer Theatergruppe, die sich auf Recherchereise nach Panama begibt, wo – und das ist keine Fiktion – 2014 tatsächlich zwei junge Holländerinnen im Dschungel auf bis heute nicht geklärte, sehr mysteriöse Art und Weise zu Tod gekommen sind. Man hat nur ein paar sterbliche Überreste von ihnen gefunden und ihre Handys, auf denen rätselhafte Fotos gefunden wurden von ihren letzten Lebensstunden.“

Ein mysteriöser Todesfall als Vorlage

„Und dieser wahre Kriminalfall bildet die Basis dieses Buches, in dem Joseph Conrads berühmte Schlussworte aus seinem Buch „Das Herz der Finsternis“ – „der Horror, der Horror“ – nicht den einzigen literarischen Zug bilden. Dorothee Eminger hat am Montagabend in ihrer Dankesrede bei Entgegennahme des Deutschen Buchpreises gesagt, „Texte entstehen aus Texten“. D

er Roman ist also eine riesige Referenz-Zitadelle, J.M Coetzee und Elisabeth Costello werden in diesem verschachtelt erzählten Buch voller Querverweise genauso aufgerufen wie Werner Herzogs Tagebuch „Die Eroberung des Nutzlosen“, das er geführt hat, als er „Fitzcarraldo“ im peruanischen Urwald gedreht hat. Da werden sicherlich noch viele literaturwissenschaftliche Arbeiten geschrieben. In indirekter Rede ist er auch noch geschrieben. Das ist tatsächlich eine herausfordernde Lektüre, aber ich glaube, sie lohnt sich.“

Christoph Peerenboom: Jetzt ist dieses Buch ausgezeichnet worden mit dem Deutschen Buchpreis. Was macht diese Auszeichnung eigentlich so wichtig? Das Preisgeld allein ist es vermutlich nicht.

Knut Cordsen: „Tatsächlich nicht. Aber jeder Titel, der mit dem Deutschen Buchpreis bedacht wird, ist als Bestseller gesetzt. Das ist das Entscheidende. Also diese Auszeichnung wirkt sich stark auflagensteigernd aus. Man muss sich vorstellen, Dorothee Elmiger und der Carl Hanser Verlag, in dem das Buch erschienen ist, haben bis vor einer Woche 5.425 Exemplare dieses Romans „Die Holländerinnen“ verkauft. Das ist nicht allzu viel.

Jetzt werden innerhalb kürzester Zeit 100.000 Exemplare – wenn alles klappt mit den Druckereien – nachgeliefert werden. Auch in den Buchhandlungen stehen im Moment nur noch Restexemplare. Das heißt, es muss dringend nachgedruckt werden. Dann aber läuft ja allmählich auch das Weihnachtsgeschäft an. Und dann können eigentlich der Verlag und die Autoren davon ausgehen, dass das ein Riesenerfolg wird und sich auf den oberen Rängen der Spiegel-Bestsellerliste dann auch wiederfindet.“

Der Preis macht das Buch zum Bestseller

Christoph Peerenboom: Wie ist die Entscheidung am Montagabend denn von der Literaturbranche aufgenommen worden, die sich da in Frankfurt gerade zur Buchmesse versammelt hat?

Knut Cordsen: „Es gibt da immer geteilte Meinungen… Insgesamt, glaube ich, hat die Freude doch eindeutig überwogen innerhalb der Branche. Und es gab auch noch ein Kuriosum dazu, dass nämlich auf dieser Shortlist mit Christine Wunnickes Roman „Wachs“ ein Buch stand, das erschienen ist in einem Verlag, der alsbald eingestellt wird. Das gab es auch noch nie. Das ist der Beerenberg-Verlag, ein kleiner unabhängiger Verlag aus Berlin. Der hätte das auch noch alles gewuppt im Falle eines Sieges, also die hätten auch nochmal nachdrucken können. Aber die stellen ihr Geschäft tatsächlich zum 31. März nächsten Jahres ein. Wäre auch ein schönes Finale für die gewesen. Aber jetzt ist es Dorothee Elmiger und eigentlich sind alle zufrieden.“

Auch für den Bayerischen Buchpreis (externer Link) ist Dorothee Elmiger mit „Die Holländerinnen“ nominiert. Jurysitzung und Preisverleihung finden am 28. Oktober in der Allerheiligen Hofkirche in München statt.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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