Heute Abend werden im Rahmen der Münchner Medientage die Blauen Panther vergeben (ehemals Bayerischer Fernsehpreis). Ab 19:00 Uhr beginnt die Show in der BMW Welt, in der ARD Mediathek können Sie alles live im BR Channel verfolgen, das BR Fernsehen überträgt etwas zeitversetzt ab 22.45 Uhr.
Den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten bekommt Johannes B. Kerner. Markus Söder lobt die Vielseitigkeit des Journalisten: Ob Quiz, Talk oder natürlich Sport – Johannes B. Kerner könne einfach alles und stehe dabei stets für Charme, Witz und journalistische Tiefe.
Zwei Preise gehen an den Bayerischen Rundfunk
Mit dem Blauen Panther für das „Beste Dokumentationsdrama“ werden die beiden Produzenten Michael Souvignier und Till Derenbach ausgezeichnet, und zwar für den Film „Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“, eine ARD-Produktion unter Federführung von NDR und BR. Die Jury lobt die kluge Verbindung von Archivmaterial, Spielszenen und dokumentarischer Erzählung. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen persönlich berichten können, brauche es neue Formen, um ihre Erinnerungen zu bewahren und an jüngere Generationen weiterzugeben, so die Jury.
Auch die ARD-Mediathek kann sich über einen Preis freuen: Franz Hinterbrandner und Max Reichel werden für ihre Produktions- und Kameraleistung bei „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ in der Kategorie „Bestes Factual-Entertainment-Format“ geehrt. Die Jury lobt: Die beliebte Serie setze neue Maßstäbe im Genre der Blaulichtreihen. Auch die Bergwelt sei weit mehr als nur Kulisse: Sie werde zum eigenständigen Protagonisten. Die Serie, die im Auftrag des BR entstanden ist, ist bereits in zwei Staffeln in der ARD Mediathek verfügbar und dort seit dem Start im April 2025 ein großer Publikumserfolg.
Investigatives, Unterhaltsames, Pädagogisches
Die Blauen Panther werden in den Kategorien Information/Journalismus, Fiktion, Entertainment, Kultur/Bildung und Social Media verliehen. Eingereicht werden konnten neben klassischen Fernsehproduktionen auch Produktionen für Streaminganbieter und Formate für Soziale Netzwerke.
Weitere Preise gehen an Nathan Goldblat in der Kategorie „Beste investigative Leistung“ für „How to kill a puppy and get richt – Die Hunde-Mafia“, an Andreas Bareiss für „Unfamiliar“ als „Beste Serie“, an Arndt Stüwe für das beste Drehbuch für „Hundertdreizehn“, an Annette Frier und Sonja Schönemann für „Besondere kreative Gesamtleistung“ für „Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage“, an Philipp Dettmer und das Team von „Kurzgesagt“ als Wegweisendes digitales Wissensformat und Andrea Lange für „The Summit – Der steile Weg zur Million“ als Bestes Entertainment-Format.

