WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Holetschek-Vorschlag: Facharzttermin ohne Versicherungsabfrage
    21. Oktober 2026
    KNDS: Kritik an möglicher Verstaatlichung des Panzerbauers
    21. Oktober 2026
    Photovoltaik-Einspeisevergütung soll wegfallen: Was jetzt?
    21. Oktober 2026
    Umwandeln statt schließen: So könnten Kliniken erhalten bleiben
    21. Oktober 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Kabel-Kopfhörer wieder gefragt – Ist Bluetooth-Angst berechtigt?
    20. Oktober 2026
    Gehackte Kühlregale – Wie sicher sind unsere Supermärkte?
    19. Oktober 2026
    Neuauflage eines Game-Klassikers zurückgezogen – nach zwei Tagen
    18. Oktober 2026
    Zweite Neobank in Deutschland bietet Kunden Mobilfunkverträge an
    17. Oktober 2026
    Kabel-Kopfhörer wieder gefragt – Ist Bluetooth-Angst berechtigt?
    17. Oktober 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    UN: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu
    21. Oktober 2026
    Corona: Aktuelle Fallzahlen, Varianten, Symptome und Impfung
    20. Oktober 2026
    Mission MMX: Rover Idefix landet auf Marsmond Phobos
    19. Oktober 2026
    Arznei oder schon Droge? Was für welche Substanzen gilt
    19. Oktober 2026
    Der Funkpionier: Auszeichnungen für Unternehmer Ulrich Rohde
    19. Oktober 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Vom Woid in d’Welt: Ein Niederbayer umrundet den Globus
    21. Oktober 2026
    Festivals in Not: Warum zwei große Festivals in Bayern pausieren
    20. Oktober 2026
    Wie halten Sie’s mit der KI, Herr Precht?
    20. Oktober 2026
    Warum „Der perfekte Urlaub“ kein perfekter Film ist
    20. Oktober 2026
    Avantgarde in Hinterschmiding: Das Haus ohne Zement
    19. Oktober 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Studie: Ablenkung am Steuer – gefährlicher als angenommen
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Studie: Ablenkung am Steuer – gefährlicher als angenommen
Wirtschaft

Studie: Ablenkung am Steuer – gefährlicher als angenommen

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 21. Oktober 2026 11:47
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Autos werden gerne als rollende Smartphones bezeichnet, unter anderem aufgrund der großen Displays. Und dieser Vergleich ist offenbar doppelt passend, nicht nur wegen der smarten, vernetzten Technik in modernen Fahrzeugen: Viele Autofahrer lassen sich nicht nur von ihren Smartphones ablenken, sondern auch zunehmend von den Touchscreens der Autos selbst. Wie gefährlich das werden kann, belegen neue Studien der Allianz Unfallforscher.

Inhaltsübersicht
Studie: Jeder dritte Unfall hat mit Ablenkung zu tunUmfrage bestätigt: Mehrheit fühlt sich durch Bildschirme abgelenktAutofahrer wollen Tasten statt Touchscreens

Studie: Jeder dritte Unfall hat mit Ablenkung zu tun

Ablenkung lässt sich nach einem Unfall meist schlechter nachweisen, als Drogen- oder Alkoholeinfluss. Denn es ist kaum belegbar, dass der Autofahrer kurz den Blick von der Straße gewendet hat, um sich seinem Smartphone oder dem Touchscreen zu widmen. Schätzungen gingen laut der Allianz-Unfallforschung bisher davon aus, dass rund zehn Prozent der Unfälle mit Ablenkung zu tun haben. Doch die Unfallforscher wollten es genauer wissen und haben zusammen mit dem Münchner Startup CogniBIT verschiedene Verkehrssituationen simuliert.

Wichtigste Erkenntnis: In kritischen Situationen ist die Reaktionszeit deutlich länger als angenommen. Dabei wurde auch untersucht, ob Fahrer nun durch eine Nebentätigkeit abgelenkt waren oder unter einem simulierten Alkoholeinfluss von 0,8 Promille standen. Bei einer Gefahrenbremsung des vorausfahrenden Fahrzeugs auf der Autobahn sei der Anteil der Kollisionen durch Ablenkung von 18,2 Prozent auf 54,3 Prozent gestiegen. Bei einem plötzlich auf die Straße laufenden Kind habe er sich von 3,9 Prozent auf 11,2 Prozent erhöht.

In allen Situationen haben Fahrer mit 0,8 Promille besser abgeschnitten, dabei ist deren Reaktionsfähigkeit schon deutlich gemindert, heißt es bei der Allianz. Das Fazit der Unfallforscher: Ablenkung im Straßenverkehr sei deutlich weiter verbreitet, als es offizielle Unfallstatistiken vermuten ließen. Auf Grundlage eigener Studien sowie der internationalen Forschung gehe man nun davon aus, dass Ablenkung bei mindestens 30 Prozent aller Verkehrsunfälle eine Rolle spiele, so der Leiter des Allianz Zentrums für Technik in Unterföhring, Christian Sahr.

Umfrage bestätigt: Mehrheit fühlt sich durch Bildschirme abgelenkt

Ablenkung am Steuer ist auch Thema des diesjährigen Autotages der Allianz-Unfallforschung in Unterföhring bei München. Anlässlich des Fachtreffens von Experten wurde eine Umfrage durchgeführt. Demnach gaben 77 Prozent der 1.200 befragten Autofahrerinnen und Autofahrer an, dass sie sich durch „moderne Fahrzeugtechnologien“ stärker abgelenkt fühlten als noch vor einigen Jahren. Rund die Hälfte der Befragten kritisierten die ihrer Meinung nach komplexen Menüstrukturen und dass sie lange durch Menüs scrollen müssten. 40 Prozent störten sich an kleinen oder schwer zu treffenden Touchflächen.

Autofahrer wollen Tasten statt Touchscreens

Sieben von zehn Autofahrern würden sich wünschen, dass bestimmte Funktionen wieder über Tasten oder klassische Schalter gesteuert werden könnten, hat die Umfrage zudem ergeben. Auch beim ADAC kennt man das Problem. Der Automobilclub verweist auf die paradoxe Situation, dass das Bedienen von Smartphones am Steuer verboten ist, während das Bedienen der Tablets in den Autos erlaubt ist. Der ADAC hat den Gesetzgeber deshalb aufgefordert, die entsprechenden Vorschriften zu verschärfen. Sicherheitsrelevante Funktionen, wie Licht, Scheibenwischer, Warnblinker und Spiegel, müssten über haptische Bedienelemente verfügen, die blind bedienbar seien.

Beim Automobilverband VDA weist man auf Anfrage von BR24 darauf hin, dass der zunehmende Einsatz von Touchscreens Ausdruck der fortschreitenden Digitalisierung im Fahrzeug sei. Diese ermögliche es, zahlreiche Funktionen flexibel zu bündeln. Daneben fügt die Pressesprecherin aber auch hinzu, dass immer mehr Fahrzeugfunktionen zuverlässig per Sprachsteuerung bedient werden könnten, ohne den Blick von der Straße abzuwenden.

 

Dir gefällt vielleicht

Holetschek-Vorschlag: Facharzttermin ohne Versicherungsabfrage

KNDS: Kritik an möglicher Verstaatlichung des Panzerbauers

Photovoltaik-Einspeisevergütung soll wegfallen: Was jetzt?

Umwandeln statt schließen: So könnten Kliniken erhalten bleiben

VW will Gehaltserhöhungen stoppen: Darf mein Chef das auch?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel UN: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

UN: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Wissen 21. Oktober 2026
Holetschek-Vorschlag: Facharzttermin ohne Versicherungsabfrage
Wirtschaft 21. Oktober 2026
KNDS: Kritik an möglicher Verstaatlichung des Panzerbauers
Wirtschaft 21. Oktober 2026
Photovoltaik-Einspeisevergütung soll wegfallen: Was jetzt?
Wirtschaft 21. Oktober 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?