Die russische Wirklichkeit, und das ist die Herausforderung für Künstler, übertrifft jede Fiktion. Keine Skrupel, keine Regeln, Entkoppelung der Wirklichkeit von Wahrheit, eiskalte Morde, schöne Frauen, absoluter Reichtum und absolute Macht. Eine vom KGB inszenierte und geschaffene Realität. Wie erzählt man davon in einem Film? Olivier Assayas hat sich in „Der Magier im Kreml“ für eine realitätsgesättigte Fiktion entschieden.
Zwischen Macht und Wirklichkeit
Der Film schildert Putins Aufstieg aus der Sicht von dessen Berater und Spindoktor Wadim Baranow, einem leisen, unauffälligen Mann im Hintergrund, schillernd zwischen talentiertem Künstler und ruchlosem Zyniker von Paul Dano gespielt. Sein reales Vorbild ist Wladislaw Surkow, ein Mann mit extravagantem Sendungsbewusstsein und künstlerischer Verve, viele entscheidende Jahre die graue Eminenz hinter Putin.
Youtube-Video: Kinotrailer zu „Der Magier im Kreml“

