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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Reine Folter“: Was macht Putins Zensur-Politik so erfolgreich?
Kultur

„Reine Folter“: Was macht Putins Zensur-Politik so erfolgreich?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 21. Januar 2026 13:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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„Wir haben uns daran gewöhnt, den modernen russischen Informationsbereich als Hochsicherheitstrakt hinter Stacheldraht mit strengen Zugangskontrollen wahrzunehmen“, so der russische Polit-Blogger Juri Dolgoruki [externer Link]. Gleichwohl oder gerade deshalb hätten die Fake-News exponentiell zugenommen. Politiker hielten Tatsachen für wahr, sobald sie sie ausgesprochen hätten: „Ist ein Thema ungefährlich und passt es ins Schema [der Propaganda], kann jeder Unsinn verbreitet werden: Zahlen verzerren, Feinde erfinden, Fakten verdrehen und Hysterie schüren.“

Inhaltsübersicht
„Am besten in Ufernähe planschen“„Recht des Stärkeren als oberste Norm“

Für den durchschnittlichen Russen, der ohnehin in ständiger Angst lebe, werde das zur „reinen Folter“, so der Kommentator mit bemerkenswerter Offenheit: „Die Psyche kann schlichtweg nicht mehr zwischen den wichtigen und den irrelevanten Informationen unterscheiden.“ Jedwede Kontrolle auf faktische Korrektheit sei abgeschafft: „Im Moment können wir nur zusehen, wie Amateure mit Mikrofonen und Mandaten in der Lautstärke miteinander wetteifern und damit die eigentliche Bedeutung ihrer Aussagen übertönen.“

„Am besten in Ufernähe planschen“

Politologe Konstantin Kalaschew wagte die These [externer Link], die russischen Behörden würden Inhalte womöglich gar nicht unbedingt zensieren, weil sie für das Regime politisch gefährlich seien, sondern wollten die Bürger damit „schnell an den Übergang von Freiheit zur Zensur gewöhnen und sie dazu bringen, die Regulierungen und Verbote von Inhalten als normal zu betrachten“.

Wenn sich die Menschen erst einmal an die Zensur gewöhnt hätten, seien sie weniger empört, wenn die Regierung für sie tatsächlich gefährliche Inhalte blockiere. Auf diese Weise empfinde die Mehrheit nach und nach alle zensierten Inhalte als „Abweichung von der Norm“: „Selbstzensur ist dabei am furchterregendsten. Sind rote Linien nicht klar definiert, sollte man sich besser gar nicht erst auf dünnes Eis wagen. Gibt es keine Bojen, planscht man am besten in Ufernähe. Man weiß nie, welche Strömung einen erfasst und ertränkt.“

„Recht des Stärkeren als oberste Norm“

Grundsätzlicher äußerte sich der russische Publizist Boris Meschujew [externer Link]. Er beklagte den weltweiten Niedergang der Intellektuellen. Eigentlich müssten die Vertreter der kritischen Öffentlichkeit über die Einhaltung von gesellschaftlichen Tabus wachen wie früher die Priester, argumentiert Meschujew und bezieht sich dabei auf Oswald Spenglers berühmtes Buch vom „Untergang des Abendlandes“ (1922).

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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