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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Trump geht auf Bruce Springsteen los: „Widerlicher Idiot“
Kultur

Trump geht auf Bruce Springsteen los: „Widerlicher Idiot“

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. Mai 2025 21:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Da haben sich offenbar zwei hitzköpfige Streithähne gefunden. US-Rockstar Bruce Springsteen („Born in the U.S.A.“) hatte am Mittwoch bei einem Konzert im britischen Manchester geschimpft, die USA würden von einer „korrupten, inkompetenten und hinterhältigen Regierung“ heimgesucht: „In Amerika verfolgen sie Menschen dafür, dass sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen, und ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen. Das passiert gerade jetzt.“

Inhaltsübersicht
Trump: „Ich mochte ihn nie“Trump schießt auch gegen Swift„Brillante Musiker und Vorbilder“

Trump: „Ich mochte ihn nie“

Die Reaktion von Donald Trump blieb nicht aus. „Ich sehe, der völlig überbewertete Bruce Springsteen reist ins Ausland, um schlecht über den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu reden“, so der US-Präsident in einem Post auf „Truth Social“ [externer Link]. „Ich mochte ihn nie, mochte seine Musik nie, mochte seine radikal linke Politik nie und – was noch wichtiger ist – er ist kein talentierter Typ – nur ein aufdringlicher, widerlicher Idiot, der den klapprigen Joe Biden, einen geistig inkompetenten NARR und unseren SCHLECHTESTEN Präsidenten ALLER ZEITEN, der unser Land beinahe zerstört hätte, vehement unterstützt hat.“

Springsteen sei „dumm wie Brot“, so Trump, außerdem begriffsstutzig. Obendrein nannte er den Rockstar eine „vertrocknete Pflaume: „Seine Haut ist ganz verrunzelt.“ Bis er zurück in den USA sei, solle er einfach den Mund halten: „Danach werden wir schon sehen, wie es ihm ergeht.“

Trump schießt auch gegen Swift

Auch Popstar Taylor Swift bekam ihr Fett weg: „Ist irgendjemandem aufgefallen, dass sie nicht mehr ‚HEISS‘ ist, seit ich gesagt habe ‚ICH HASSE TAYLOR SWIFT‘?“ fragte Trump in einem weiteren Post. Swift hatte sich wie Springsteen im Wahlkampf für Trumps Gegenkandidatin Kamala Harris ausgesprochen.

„Brillante Musiker und Vorbilder“

Als Reaktion auf Trumps Wutanfall sagte der Präsident der amerikanisch-kanadischen Musiker-Lobby, Tino Gagliardi [externer Link], sein Verband werde nicht schweigen, nachdem Springsteen und Swift öffentlich attackiert worden seien: „Bruce Springsteen und Taylor Swift sind nicht nur brillante Musiker, sie sind Vorbilder und Inspirationsquellen für Millionen von Menschen in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt.“ Ob „Born in the U.S.A.“ oder die „Eras Tour“, ihre Musik sei „zeitlos, wirkungsvoll und habe eine tiefe kulturelle Bedeutung“.

„Musiker haben das Recht auf freie Meinungsäußerung und wir stehen solidarisch an der Seite all unserer Mitglieder.“ Tino Gagliardi, Präsident der amerikanisch-kanadischen Musiker-Lobby

Das Branchenblatt „Variety“ verwies darauf, dass Trump früher durchaus die bekannteste Springsteen-Hymne „Born in the U.S.A.“ auf seinen Wahlkampfveranstaltungen gespielt habe.

Springsteen wird am 17. und 20. Mai erneut im britischen Manchester auftreten. Große Aufmerksamkeit dürfte ihm dabei sicher sein.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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