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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Warum Hollywood gerade so viel in Bayern dreht
Kultur

Warum Hollywood gerade so viel in Bayern dreht

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. August 2025 09:54
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Wenn Nicole Kidman in der zweiten Staffel der US-Serie „Nine Perfect Strangers“ die Lounge des Wellness-Hotels „Zauberwald“ betritt, dann steht sie in Wahrheit in einem Filmset in einem Studiokomplex bei Landsberg am Lech. In den „Penzing Studios“ wurden viele Einstellungen der Serie gedreht, die auf Amazon Prime verfügbar ist.

Inhaltsübersicht
Unterstützung bei DrehgenehmigungenOregon liegt jetzt eben in NiederbayernDeutsche Filme genießen international hohes Ansehen

Das moderne Filmstudio in einem ehemaligen Fliegerhorst ist ein Grund, warum Hollywood öfter nach Bayern kommt, sagt Martin Hartung, stellvertretender Geschäftsführer vom „FilmFernsehFonds“ Bayern (FFF), denn es eigene sich in besonderer Art für „großvolumigen Produktionen“, wie man sie speziell aus Hollywood gewöhnt ist. Gefragt ist dort zum Beispiel die Hyperbowl. Eine große kreisförmig gebogene, hochauflösende LED-Videowand, die mit realistisch wirkenden Hintergründen bespielt werden kann – ein virtuelles Bühnenbild.

Unterstützung bei Drehgenehmigungen

Der „FilmFernsehFond“ fördert jedes Jahr Filme, Serien und Videospiele. Über unterschiedliche Fördertöpfe wurden im Jahr 2023 rund 41 Millionen Euro ausgeschüttet. Auch internationale Produktionen können davon profitieren, wenn sie in Bayern drehen, sagt Martin Hartung. „Wir stellen auch fest, dass wir hier viele internationale Produktionen gerade am Standort haben. Und dass wir mehr Anträge im Bereich der internationalen Co-Produktionen bekommen.“

Für die Hollywood-Produktion „The Weight“ gastierte Ende Juli ein 130-köpfiges Filmteam mit 15 Lkw in der Westernstadt Pullman City in Eging am See. Die Produktion mit Filmstar Ethan Hawke wird mit 2 Millionen Euro gefördert – über einen speziellen Fördertopf, der sich an internationale Produktionen richtet. Dies sei ein einzigartiges Instrument in der deutschen Förderlandschaft, sagt Martin Hartung vom FFF. „Denn als einziger Regionalförderer hat Bayern so ein Modell, dass sich auf die internationalen Co-Produktionen fokussiert.“ Die Fördergelder seien jedoch an strenge Auflagen geknüpft: Die Produktionen müssen im Gegenzug einen Teil der Produktionskosten in Bayern ausgeben. In der Praxis fließe dadurch ein Vielfaches der gewährten Fördergelder wieder nach Bayern zurück, sagt Hartung.

Oregon liegt jetzt eben in Niederbayern

Aber der „FilmFernsehFonds“ unterstützt Filmproduktionen nicht nur finanziell: Die sogenannte „Film Commission“ kümmert sich etwa um Drehgenehmigungen; vernetzt die Produktionsfirmen mit lokalen Dienstleistern, wie etwa Caterern, oder hilft bei der Suche von Drehorten. Mittlerweile habe sich herumgesprochen, „dass wir eben eine ganz große Palette an Sets bieten können“.

Wie zum Beispiel die Kulisse für den Film „The Weight“, der eigentlich im US-amerikanischen Oregon der 30er-Jahre spielt. Aber Oregon liegt jetzt eben in Niederbayern – und das zu günstigeren Konditionen, sagt Hartung. Weil die Gehälter in den USA so hoch seien, sei Drehen dort „sehr, sehr teuer“.

Günstigere Produktionskosten sind aber nicht der Hauptgrund, wenn Filme nicht in den USA, sondern in Deutschland gedreht werden, sagt Corinna Mehner, Filmproduzentin und Professorin an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Denn für große Filmproduktionen sei auch das Know-how vor Ort entscheidend. Und da habe Deutschland einen exzellenten Ruf. „Das technische Können und auch das künstlerische Können der Filmschaffenden in Deutschland hat ein sehr, sehr hohes Niveau und das ist über alle Grenzen bekannt.“

Deutsche Filme genießen international hohes Ansehen

Und auch der deutsche Film insgesamt erfreut sich international immer größerer Beliebtheit. Das zeigte nicht zuletzt der Jury-Preis in Cannes für die deutsche Filmemacherin Mascha Schilinski und ihren Film „In die Sonne schauen“. „Auch bei den Oscarverleihungen in den letzten Jahren hat man ja gesehen, mit ‚Im Westen nichts Neues‘ und ‚Das Lehrerzimmer‘, wie weit tatsächlich das deutsche Geschichtenerzählen über die Grenzen hinaus beliebt geworden ist“, sagt Corinna Mehner. Und dies habe auch mit den großen Streaming-Diensten zu tun, „weil es ja jetzt möglich ist, dass Filme und Serien, die in Deutschland produziert wurden, in der ganzen Welt sichtbar geworden sind.“

Und so könnte es gut sein, dass man in Zukunft in internationalen Kino- und Serienproduktionen immer häufiger auch ein Stück Bayern entdeckt.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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