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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Ausweg aus der Pflegekrise: Wie bessere Prävention helfen kann
Wirtschaft

Ausweg aus der Pflegekrise: Wie bessere Prävention helfen kann

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 26. Februar 2026 15:49
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Anna-Maria Beibl ist 101 Jahre alt. Doch sie nimmt gerne die Treppe, und nicht den Aufzug, um von einem Stockwerk in ein anderes zu kommen. Sie lässt sich dabei von der Physiotherapeutin Lilly Harvin helfen, die im Pflegeheim St. Klara in Altötting arbeitet, in dem Beibl lebt. Beide haben dasselbe Ziel: dass die Über-Hundertjährige so lange wie möglich mobil bleibt.

Inhaltsübersicht
Prävention als Schlüssel in der PflegeBarmer-Report warnt vor PflegenotstandMehr Kompetenzen für die Pflege gefordertPflege wird für Betroffene immer teurerImmer mehr Menschen brauchen auch Grundsicherung im Alter

Prävention als Schlüssel in der Pflege

Der Leiter der Einrichtung, Georg Sigl-Lehner, sieht in der Prävention eine zentrale Stellschraube, um einen Kollaps der Pflegeversorgung zu verhindern. „Pflege beginnt in Deutschland leider immer erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist“, kritisiert er.

Mit Unterstützung von gut ausgebildeten Pflegekräften oder auch Physiotherapeuten könnten viele Menschen wesentlich länger selbständig bleiben, ist er überzeugt: „Die Profession Pflege kann mehr. Und sie muss in die Lage versetzt werden, bereits sehr viel früher an die Menschen heranzutreten, um Pflegebedürftigkeit zu verhindern.“

Barmer-Report warnt vor Pflegenotstand

Wie drängend das Problem ist, zeigt der aktuelle Pflege-Report der Krankenkasse Barmer. Danach hat die Zahl der Pflegebedürftigen in Bayern seit dem Jahr 2017 um fast zwei Drittel zugenommen, von rund 385.000 auf zuletzt mehr als 626.000.

Der Barmer-Landesgeschäftsführer Alfred Kindshofer sieht in den Zahlen zwar auch Effekte durch eine Gesetzesänderung. Weil es leichter geworden ist, einen Pflegegrad zugesprochen zu bekommen, haben auch mehr Menschen einen solchen Pflegegrad. Aber das ändere nichts daran, dass immer mehr Menschen Unterstützung brauchen, betont Kindshofer.

Mehr Kompetenzen für die Pflege gefordert

Damit das Pflegesystem die wachsenden Herausforderungen bewältigen kann, müssten neue Wege gegangen werden, fordert der bayerische Barmer-Chef. Pflege-Fachkräfte müssen nach Einschätzung der Kasse mehr Spielraum bekommen, wenn sie Menschen etwa darin unterstützen wollen, dass sie möglichst lang mobil bleiben und nicht bettlägerig werden.

Auch sogenannte Quartierskonzepte, bei denen ambulante Dienste, Pflegeheime und auch Arztpraxen möglichst eng zusammenarbeiten, sollten nach Einschätzung der Barmer nicht nur auf Modellprojekte beschränkt bleiben.

Pflege wird für Betroffene immer teurer

Der Barmer-Pflegereport bestätigt auch eine Entwicklung, über die die Pflegekassen schon seit längerem berichten: Der Anteil, den Pflegebedürftige und ihre Angehörigen für die Unterbringung in einem Heim selbst aufbringen müssen, ist in letzter Zeit zügig gestiegen.

Im Jahr 2017 lag der Eigenanteil in Bayern im Schnitt bei 1.766 Euro, im vergangenen Jahr waren es schon 3.286 Euro, ein Anstieg um 86 Prozent. Damit liegt Bayern über dem bundesweiten Schnitt von 3.100 Euro. Die Pflegeversicherung drohe, „ihr selbstgestecktes Ziel, pflegebedingte Verarmung und Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung zu vermeiden, zu verfehlen“, warnt der bayerische Barmer-Chef Kindshofer.

Immer mehr Menschen brauchen auch Grundsicherung im Alter

Tatsächlich ist parallel zu den steigenden Eigenanteilen auch die Zahl der Menschen spürbar gestiegen, die „Grundsicherung im Alter“ beziehen, also Sozialhilfe für Menschen, die 65 Jahre und älter sind. Im Jahr 2017 erhielten in Bayern nach Daten des Statistischen Landesamtes 71.192 Menschen Grundsicherung im Alter. Im Jahr 2024 waren es 95.940, ein Anstieg um rund ein Drittel.

Auch deutschlandweit beobachtet das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Zahl der Bezieher von Grundsicherung im Alter.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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