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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Autozulieferer-Krise: Webasto streicht weitere Stellen
Wirtschaft

Autozulieferer-Krise: Webasto streicht weitere Stellen

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 15. Oktober 2025 09:49
Von Christin Freitag
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2 min. Lesezeit
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Der angeschlagene Autozulieferer Webasto will bis Jahresende 300 weitere Stellen abbauen. Betroffen sind vor allem Führungspositionen in der Verwaltung, insbesondere an der Unternehmenszentrale in Stockdorf sowie am Standort in Gilching (beides Landkreis Starnberg).

Inhaltsübersicht
„Kosteneffizientere Organisation“, um Verluste abzufedernKrise der Autozulieferer – und eigene Misserfolge

„Kosteneffizientere Organisation“, um Verluste abzufedern

„Nur so bleiben wir wettbewerbsfähig“ – so lässt sich Jörg Buchheim, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE, in einer Pressemitteilung auf der Firmenhomepage zitieren. Er erhofft sich vom Abbau eine „schlankere und kosteneffizientere Organisation“. Schon im April hatte der Webasto-Vorstand angekündigt, 650 Stellen in Deutschland abzubauen, im vergangenen Jahr 1.300.

Hintergrund sind finanzielle Schwierigkeiten im vergangenen Jahr. Webasto ist mit einer Milliarde Euro verschuldet. Ende August hatte der Vorstand mit Banken und Autoherstellern ein Rettungspaket in Höhe von zwei Milliarden Euro vereinbart.

Krise der Autozulieferer – und eigene Misserfolge

Der Hersteller von Schiebe- und Panoramadächern hat seit längerem mit schwacher Nachfrage zu kämpfen. Insbesondere das schwache China-Geschäft deutscher Autohersteller macht sämtlichen Zulieferern zu schaffen. Zudem funktionierten eigene Produkte wie Ladesäulen für Elektroautos nicht wie erhofft: Das Minusgeschäft wurde Anfang 2024 wieder verkauft.

Noch im vergangenen Jahr arbeiteten gut 15.300 Menschen bei Webasto – darunter 3.700 in Deutschland. Der neuste Abbau soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden, mit dem Betriebsrat ist ein Sozialplan vereinbart.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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