Was verdient ein Zimmerer?
Timm wird pro Stunde bezahlt, sein Stundenlohn liegt bei 21,50 Euro. Sein Lohn variiert leicht, je nach geleisteten Arbeitsstunden. Da er in der Regel aber jeden Monat auf ziemlich genau 160 Arbeitsstunden kommt, variiert sein Gehalt um maximal 200 Euro.
Im Dezember 2025 lag sein Brutto bei 3.542 Euro. Sein Netto belief sich bei Steuerklasse 1 auf 2.403 Euro. Von diesem Netto fließen 100 Euro in die betriebliche Altersvorsorge, 40 Euro in einen Bausparvertrag und 27 Euro in die sogenannte Winterbauumlage.
Die Winterbauumlage
Denn: Als Zimmerer kann Timm im Winter wetterbedingt oft nicht arbeiten. Um vorzusorgen, gibt es das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld. Es wird von der Agentur für Arbeit (externer Link) gezahlt, um Jobs im Winter zu sichern.
Dafür wird ganzjährig eine Umlage aus den Löhnen im Baugewerbe erhoben. Timm zahlt dafür das ganze Jahr monatlich 27 Euro ein. Fällt im Winter an einem geplanten Arbeitstag wegen des Wetters die Arbeit aus, erhält Tim dann 60 Prozent seines Nettolohns. Bei Zimmerern mit Kind beträgt die Fortzahlung 67 Prozent.
Für Timm lohnt sich sein Beruf. Mit seinem Gehalt ist er glücklich. Zwar ist die Baubranche von Fachkräftemangel belastet, doch dafür steigt die Frauenquote in der Ausbildung, berichtet der Bund Deutscher Zimmermeister im Lagebericht 2025 (externer Link). Auch Gymnasiasten entschieden sich in den letzten Jahren vermehrt für eine Ausbildung. Diese wird auch immer wieder als Grundbaustein für ein Studium der Architektur oder der Fachplanung genutzt.

