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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Coburger Student entwickelt Beton als Energiespeicher
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Coburger Student entwickelt Beton als Energiespeicher

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 14. März 2025 13:50
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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In den Laborräumen der Hochschule Coburg entsteht das, was die Stromspeicherung nachhaltiger machen könnte. Student Simeon Ulm hat Beton entwickelt, der später Strom speichern kann. Im Versuchslabor mischt er die Bestandteile zusammen. Neben handelsüblichem Zement kommt unter anderem „Carbon Black“ zum Einsatz – ein rußähnlicher Stoff, der auch in Autoreifen zu finden ist. Mischen kann Simeon Ulm das Produkt nur mit FFP2-Maske, da „Carbon Black“ sich wie feinster Staub sofort verflüchtigt.

Inhaltsübersicht
Erster Beton-Superkondensator DeutschlandsStromspeicherung nachgewiesenBis zur Serienreife vergehen viele Jahre

Erster Beton-Superkondensator Deutschlands

Das spezielle Betongemisch, das eine Konsistenz ähnlich wie Knetmasse besitzt, wird nach der Mischung in eine Form gepresst. Heraus kommt eine dünne Platte, die auch nur mit einem Handschuh angefasst werden kann, da sie immer noch schwarz abfärbt. Die Platten hat Simeon Ulm zu einem Superkondensator zusammengebaut: „Das ist sicher der erste Beton-Superkondensator Deutschlands“, schwärmt der Simeon Ulm. Superkondensatoren haben im Vergleich zu Batterien den Vorteil, dass sie schnell aufgeladen werden können und eine sehr lange Lebensdauer besitzen.

Stromspeicherung nachgewiesen

Zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA ist es gelungen, das Innenleben der Platten zu analysieren. Der entwickelte Stoff besitzt eine Wabenstruktur, die in der Lage ist, Strom leiten zu können. Zwischen den Platten entsteht ein elektrisches Feld, hier wird Energie gespeichert. Schon jetzt bringen die Platten eine 10 Watt-Lampe 25 Minuten zum Leuchten.

Ziel der Forscher ist es, dass später beispielsweise eine Betonplatte in einem Wohnhaus als Stromspeicher dienen kann. So könnte Sonnenenergie aus Photovoltaikanlagen gespeichert und daraus Strom gezogen werden. Allerdings ist der entwickelte Stoff derzeit nur sehr zeitaufwändig und noch nicht in größeren Mengen mischbar. „Wir sind einfach noch ganz am Anfang“, betont Simeon Ulm.

Bis zur Serienreife vergehen viele Jahre

Professor Markus Weber leitet an der Hochschule Coburg unter anderem den Studiengang Baustoffkunde. Er hat Simeon Ulm von der Idee bis zum ersten Erfolgserlebnis und seiner Masterarbeit begleitet. Weber hofft jetzt, dass der Student der Hochschule beispielsweise als Wissenschaftlicher Mitarbeiter erhalten bleibt und weiter an dem Baustoff forscht.

Allerdings dämpft er Erwartungen, schon jetzt den neu entwickelten Stoff beim Hausbau nutzen zu können. In frühestens fünf bis zehn Jahren könnte eine erste stromspeichernde Betonplatte in einem Haus zum Einsatz kommen, sagt Professor Markus Weber. Aktuell sind die Forscher auf Kooperationspartner und vor allem Geldgeber angewiesen.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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