WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Bayerischer Krankenhausgipfel: „Rote Karte“ für Sparpläne
    16. Juni 2026
    Rechte von Fluggästen: Das soll sich ändern
    16. Juni 2026
    Deutsche Wirtschaft abgehängt: US-Dominanz dank Tech-Giganten
    16. Juni 2026
    Beamte in die Rentenversicherung? Was es bringt – und was nicht
    16. Juni 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    USA killen die weltbeste KI – was jetzt?
    16. Juni 2026
    Europa und KI: Es wird Zeit für ein digitales Apollo-Programm
    16. Juni 2026
    KI-Song über Wal Timmy wird zum Hit – schafft er es zur Wiesn?
    16. Juni 2026
    „Tooooooor“: Warum jubelt der Nachbar beim WM-Schauen früher?
    16. Juni 2026
    Wenn KI Bairisch lernt: Dialekte als Datenschatz
    16. Juni 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Gewitter-Asthma: Risikofaktoren Heuschnupfen und Unwetter
    16. Juni 2026
    Kultusministerium: Störsender gegen KI-Schummelei nicht zulässig
    16. Juni 2026
    Bildungsbericht: Ungleiche Chancen entstehen vor der Einschulung
    15. Juni 2026
    Starker Anstieg der Demenzfälle in Bayern erwartet
    15. Juni 2026
    Vierter Versuch: Rakete von Isar Aerospace soll am Abend starten
    15. Juni 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Sechswochenamt“: Preisgekröntes Kinodebüt über Trauerarbeit
    16. Juni 2026
    Jazzpianist Abdullah Ibrahim ist gestorben
    16. Juni 2026
    Bayreuther Festspiele: Wirbel um verschobenes Gedenk-Konzert
    16. Juni 2026
    Wie Olivia Rodrigo die Popwelt erobert
    16. Juni 2026
    „Alf“-Serienmutter Anne Schedeen ist tot
    15. Juni 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Kabinett beschließt „Gesundes-Herz-Gesetz“: Das bringt das Paket
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Kabinett beschließt „Gesundes-Herz-Gesetz“: Das bringt das Paket
Wissen

Kabinett beschließt „Gesundes-Herz-Gesetz“: Das bringt das Paket

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 29. August 2024 09:15
Von Michael Farber
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße wie Herzinfarkte und Schlaganfälle sind in Deutschland die häufigste Todesursache: Etwa ein Drittel aller Todesfälle ist darauf zurückzuführen. Die Bundesregierung will dagegen vorgehen und hat nun ein Gesetz beschlossen, das die Vorsorge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern soll.

Inhaltsübersicht
Lauterbach erhofft sich Rettung von „zahlreichen Leben“Kinder sollen auf Cholesterin-Werte untersucht werdenRegelmäßige Vorsorge-Untersuchungen und leichterer Zugang zu CholesterinsenkernGrüne und Union äußern BedenkenKrankenkassen sorgen sich vor hohen Kosten

Lauterbach erhofft sich Rettung von „zahlreichen Leben“

Der Entwurf kam von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Aus seiner Sicht hat „Deutschland seit Jahren ein Problem mit zu vielen Herztoten“. Es gebe immer wieder Aktionsprogramme und Aufrufe. Wichtige Risikofaktoren würden aber im Vergleich zu anderen Ländern zu spät erkannt und zu spät behandelt.

Deshalb das „Gesundes-Herz-Gesetz“, mit dem sich ab jetzt der Bundestag befassen muss. Das Gesundheitsministerium verwies auf Studien, wonach bis zu 70 Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch einen ungesunden Lebensstil verursacht werden. Hier will Lauterbach ansetzen. „Das Gesetz wird zahlreiche Menschenleben in Deutschland retten.“

Kinder sollen auf Cholesterin-Werte untersucht werden

Orientiert habe sich sein Haus „sehr eng“ an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), so Lauterbach. Diese begrüßte das Gesetz als „wesentlichen Baustein zur Verbesserung der Herz-Gesundheit“. In Deutschland werde nur wenig für die Prävention und Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgegeben, sagte DKG-Vorstandsmitglied und Kardiologe Stephan Baldus.

Das Gesetz sieht vor, bei Kindern die übliche U9-Untersuchung im Alter von etwa fünf Jahren um den Anspruch zu erweitern, Tests auf Fettstoffwechsel-Erkrankungen mit zu viel Cholesterin im Blut zu machen. Zwischen 5.000 und 10.000 Kinder eines Jahrgangs hätten solche vererbten Störungen, die unbehandelt oft zu einem ersten Herzinfarkt mit 25 oder 35 führten, erläuterte Lauterbach. Diesen Kindern könnten dann Blutfett senkende Medikamente (Statine) verschrieben und Angehörige gezielt auf solche Risikofaktoren untersucht werden.

Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen und leichterer Zugang zu Cholesterinsenkern

12- bis 14-Jährige sollen die Krankenkassen dann verpflichtend zur bisher oft vergessenen Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) einladen. Im Fokus stehen sollen dabei etwa Informationen zu Risikoverhalten wie dem Rauchen. Früh zu identifizieren sein sollen dann auch beginnendes starkes Übergewicht, Bewegungsmangel oder Haltungsstörungen.

Bei Erwachsenen sollen schon angebotene Gesundheitsuntersuchungen um Check-ups für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erweitert werden, und zwar im Alter von 25, 40 und 50 Jahren. Dabei soll auch das Cholesterin analysiert und bei erhöhten Werten eine Behandlung mit Statinen auf Kassenkosten geregelt werden. Der Anspruch auf Medikamente, die beim Aufhören mit dem Rauchen helfen, soll nicht mehr auf „schwere“ Abhängigkeit beschränkt und öfter als alle drei Jahre nutzbar sein. Geplant sind auch Gutscheine für Beratungen und Messungen in Apotheken.

Grüne und Union äußern Bedenken

„So weit, so gut“, heißt es von den Grünen. Für die Bundestagsabgeordnete Renate Künast setzt das alles aber zu spät an. Prävention beginne bei den Ursachen. Das Kabinett müsse deshalb „endlich“ das Gesetz für mehr Kinderschutz in der Werbung beschließen. Den zugehörigen Entwurf hatte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) bereits vorgestellt.

Auch die Union äußerte Kritik. „Über Jahre hinweg eingenommene Arzneimittel mit ihren Nebenwirkungen sollten nicht die vorrangige Regel werden“, sagte der CDU-Gesundheitspolitiker Tino Sorge. „Vielmehr wäre es Zeit, eine richtige Kampagne für mehr Sport und eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu starten.“

Krankenkassen sorgen sich vor hohen Kosten

Die Krankenkassen befürchten vor allem hohe Kosten. „Die vorgesehenen Maßnahmen verbessern nicht die Herz-Gesundheit, sondern verschärfen nur die ohnehin prekäre Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung“, warnte die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann. Allein die geplante Ausweitung von Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke auf Risikopatienten könne Zusatzkosten von jährlich 3,8 Milliarden Euro verursachen.

Das Gesetz sei „der falsche Weg“, findet auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Mit dem Entwurf würden über Jahre mit Beitragsgeldern aufgebaute Präventionsstrukturen gefährdet.

Die Präventionsprogramme der Kassen hätten nicht die erwarteten Erfolge gebracht, sagte Lauterbach in Berlin dazu. „Zusätzliche Kosten in nennenswerter Höhe“ erwartet er nicht – da Kosten von diesen Programmen zu den neuen Maßnahmen umgeschichtet würden.

 

Dir gefällt vielleicht

Gewitter-Asthma: Risikofaktoren Heuschnupfen und Unwetter

Kultusministerium: Störsender gegen KI-Schummelei nicht zulässig

Bildungsbericht: Ungleiche Chancen entstehen vor der Einschulung

Starker Anstieg der Demenzfälle in Bayern erwartet

Vierter Versuch: Rakete von Isar Aerospace soll am Abend starten

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
Vorheriger Artikel „Ein Song reicht“: Musikempfehlung per Newsletter
Nächster Artikel Weitere Bands für Jubiläum von Rock im Park 2025 stehen fest
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

„Sechswochenamt“: Preisgekröntes Kinodebüt über Trauerarbeit
Kultur 16. Juni 2026
USA killen die weltbeste KI – was jetzt?
Netzwelt 16. Juni 2026
Europa und KI: Es wird Zeit für ein digitales Apollo-Programm
Netzwelt 16. Juni 2026
Bayerischer Krankenhausgipfel: „Rote Karte“ für Sparpläne
Wirtschaft 16. Juni 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?