Menschen in Bayern haben im vergangenen Jahr etwas mehr Blut beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) gespendet. Knapp 536.000-mal nahmen BRK-Mitarbeiter den Spendern Blut ab – ein Plus von gut einem halben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sank nach Verbandsangaben allerdings die Zahl der Spender leicht.
BRK: Situation herausfordernd
Die Versorgung mit Konserven werde demnach „zunehmend von regelmäßig spendenden Personen getragen“, teilte das BRK mit.
Auch bei der Gewinnung von Erstspendern bleibe die Situation herausfordernd. Ihre Zahl habe im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent zugenommen, liege jedoch fast zehn Prozent unter dem Niveau von 2023. Neue Spendergruppen zu erschließen, sei entscheidend für eine langfristige Blutversorgung.
Die bayerischen Zahlen ähneln nach BRK-Angaben dem bundesweiten Trend. In ganz Deutschland stieg das Spendeaufkommen 2025 um knapp ein Prozent. Verantwortlich dafür war eine geringere Zahl an Spendern als zuvor.
Eine Blutspende rettet bis zu drei Leben
Blut spenden kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und mehr als 50 Kilogramm wiegt. Eine Altershöchstgrenze gibt es nicht mehr. Auch mit Tattoos darf gespendet werden. Das Praktische beim Blutspenden: Es gibt einen kleinen Gesundheitscheck. Das Beste: Mit einer Blutspende rettet man bis zu drei Leben.
Neben dem BRK kann auch bei privaten Anbietern und an den Kliniken in Regensburg, Würzburg, Erlangen und München Blut gespendet werden.

